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Demonica - Fluch des Verlangens Fluch des Verlangens von Ione, Larissa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2012
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Demonica - Fluch des Verlangens

Serena Kelley ist Archäologin und Schatzsucherin und birgt ein magisches Geheimnis. Seit ihrem siebten Lebensjahr ist sie im Besitz eines Amuletts, das ihr Unsterblichkeit verleiht - solange sie ihre Unschuld bewahrt. Bisher konnte kein Mann sie in Versuchung führen. Doch als sie dem atemberaubend gut aussehenden Dämon Wraith begegnet, gerät Serena zum ersten Mal ins Wanken. Kann sie seiner Anziehungskraft widerstehen?

Mit der Demonica-Serie gelang Larissa Ione der große internationale Durchbruch. Zu ihren Lieblingsautoren gehören Stephen King, Robert Jordan und Marion Zimmer Bradley.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 05.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802585463
    Verlag: LYX
    Serie: Demonica Bd.3
    Originaltitel: Passion Unleashed
    Größe: 745 kBytes
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Demonica - Fluch des Verlangens

1

"Wenn du mit einem Dämon speist, musst du einen langen Löffel haben."

Navjot Singh Sidhu

Drei Dinge gab es, in denen Wraith gut war: Jagen, Kämpfen und Ficken. Und alle drei standen heute Nacht in seinem Terminkalender. In genau dieser Reihenfolge.

Wraith hockte zusammengekauert lauernd auf dem Dach eines Ladens, der von Immigranten geführt wurde. Sie stammten aus einem derartig beschissenen Land, dass nicht einmal die Gewalt auf den Straßen von Brownsville, Brooklyn, sie abschreckte.

Er hatte die Gangmitglieder vor einer Weile entdeckt, hatte ihre Aggression gewittert, ihr Bedürfnis, Blut zu vergießen, und dabei hatte sich Wraiths eigenes Bedürfnis geregt, genau dasselbe zu tun. Wie jedes Raubtier hatte er seine Beute sorgfältig ausgewählt, doch im Gegensatz zu den meisten anderen Raubtieren hatte er es nicht auf die Schwachen und Alten abgesehen. Scheiß darauf. Er wollte die Stärksten, die Größten, die Gefährlichsten.

Er zog es vor, sein Glas Blut mit einem Schuss Adrenalin zu würzen.

Leider durfte Wraith heute Nacht nicht töten. Der Vampirrat hatte ihm ein Limit von einem Menschen pro Monat gesetzt - dieses Limit hatte er bereits erreicht, und er würde es unter keinen Umständen überschreiten.

Seltsam, dass er sich deswegen Sorgen machte, angesichts der Tatsache, dass er vor zehn Monaten froh und vergnügt seine S'genesis durchgemacht hatte - einen Wandel, der aus ihm ein Ungeheuer hätte machen sollen, das sich ausschließlich von seinem Instinkt leiten ließ: dem Instinkt, so viele weibliche Dämonen zu ficken wie nur möglich. Und zwar mit dem Ziel, sie zu schwängern. Ein zusätzlicher Bonus der S'genesis war, dass sich männliche Seminus-Dämonen ausschließlich auf ihren Sextrieb konzentrierten und ihnen so ziemlich alles andere egal war. Aber Wraith war außerdem noch Vampir. Das Töten lag ihm also im Blut. Sozusagen.

Wraith hatte sein neues Leben gar nicht erwarten können und darum einen Weg gefunden, den Wandel früher auszulösen. Unglücklicherweise hatte sich dadurch in seinem Leben verdammt wenig gewandelt. Oh, sicher wollte er Frauen ficken und schwängern, aber das war nichts Neues. Der einzige Unterschied war, dass er sie jetzt schwängern konnte . Ach ja, und um das zu tun, musste er sich in ein männliches Exemplar der jeweiligen Dämonenspezies verwandeln, denn keine Frau auf der Erde oder in Sheoul, dem Dämonenreich im Kern des Planeten, würde wissentlich mit einem Seminus ins Bett gehen, der die S'genesis durchlaufen hatte. Niemand wollte Nachwuchs gebären, der trotz unterschiedlicher Eltern ein reinrassiger Seminus-Dämon sein würde.

Also ja, ein paar Dinge hatten sich schon verändert, aber nicht genug. Wraith erinnerte sich immer noch an die Gräuel seines früheren Lebens. Ihm lag immer noch etwas an seinen beiden Brüdern und an dem Krankenhaus, das sie gemeinsam aufgebaut hatten. Manchmal war er nicht sicher, was davon schlimmer war.

Wraith sog witternd die Luft ein. Er roch den kürzlich gefallenen Regen, den widerlichen Gestank von altem Urin, verfaulenden Abfällen und der würzigen haitianischen Küche aus dem Schuppen nebenan. Dunkelheit umgab ihn, hüllte ihn in Schatten, und eine kalte Januarbrise zerzauste sein schulterlanges Haar, ohne jedoch die Hitze zu lindern, die durch seine Adern rann.

Er mochte wie der Inbegriff der Geduld erscheinen, wie er da auf seine Beute lauerte, aber das hieß nicht, dass er nicht innerlich vor Erwartung bebte.

Denn es waren keine normalen Gangmitglieder, die er jagte. Nein, die Bloods, Crips und Latin Kings konnten den gnadenlos grausamen Upir nicht das Wasser reichen.

Schon beim bloßen Gedanken an diesen Namen verzogen sich Wraiths Lippen zu einem höhnischen Grinsen. Die Upir funktionierten im Grunde wie jede andere an ein bestimmtes Revier gebundene Gang, nur dass die, die hinter den Kulisse

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