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Der Atlantis-Virus Band 2 - Roman von Riddle, A. G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.08.2015
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Der Atlantis-Virus

Das tödliche Erbe von Atlantis
Einst starteten die Bewohner von Atlantis ein genetisches Evolutionsexperiment ... Heute ist unsere Welt eine andere ... Seit 78 Tagen breitet sich die pandemische Atlantis-Seuche mit rasender Geschwindigkeit aus, hervorgerufen durch den mysteriösen Immari-Geheimbund ... Millionen von Menschen sterben ... Die verdeckte Organisation Clocktower versucht im Kampf gegen Immari, das Geheimnis um Atlantis zu lüften ... Auf Malta wird ein Steinsarg aus uralter Vorzeit entdeckt ... Der Schatz von Atlantis kann die Menschheit retten - oder ihren Untergang beschwören ...

A.G. Riddle wuchs in North Carolina auf. Zehn Jahre lang beschäftigte er sich damit, diverse Internetfirmen zu gründen und zu leiten, bevor er sich aus dem Geschäft zurückzog. Seitdem widmet Riddle sich seiner wahren Leidenschaft: dem Schreiben. Seine Atlantis-Trilogie ist in Amerika schon jetzt ein Phänomen. Riddle lebt in Parkland, Florida.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Erscheinungsdatum: 10.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641154097
    Verlag: Heyne
    Serie: Atlantis-Trilogie Bd.2
    Originaltitel: The Atlantis Plague: A Thriller (The Origin Mystery, Book 2)
    Größe: 1520 kBytes
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Der Atlantis-Virus

PROLOG

70000 Jahre in der Vergangenheit

Auf dem Gebiet des heutigen Somalia

Die Forscherin schlug die Augen auf und schüttelte den Kopf, um die Benommenheit loszuwerden. Das Schiff hatte den Aufweckprozess beschleunigt. Warum? Normalerweise schritt er langsamer voran, es sei denn ... Als der dichte Nebel in der Röhre sich ein wenig lichtete, sah sie das rote Blinklicht an der Wand - ein Alarm.

Die Röhre öffnete sich, und die hereinströmende kalte Luft brannte auf ihrer Haut und vertrieb die letzten Nebelfetzen. Die Forscherin trat auf den eisigen Metallboden hinaus und schwankte zum Steuerpult. Grün und weiß funkelnde Lichtbögen schossen aus der Konsole empor und umschlossen ihre Hand wie ein Glühwürmchenschwarm. Sie wackelte mit den Fingern, und die Anzeige an der Wand reagierte. Ja - der auf zehntausend Jahre programmierte Schlaf hatte fünfhundert Jahre zu früh geendet. Sie warf erst einen Blick auf die beiden leeren Röhren hinter sich, dann auf die letzte Röhre, in der sich ihr Partner befand. Der Aufweckprozess lief bereits. Sie bewegte schnell die Finger über die Konsole, um ihn aufzuhalten, aber es war zu spät.

Zischend öffnete sich die Röhre. "Was ist passiert?"

"Ich weiß nicht genau."

Sie rief eine Weltkarte und eine Reihe von Tabellen auf. "Es gibt einen Bevölkerungsalarm. Vielleicht droht die Ausrottung."

"Ursache?"

Sie scrollte die Karte zu einer kleinen Insel, die von einer gewaltigen schwarzen Rauchwolke umgeben war. "Ein Supervulkan in der Nähe des Äquators. Die Erdtemperatur ist rapide gesunken."

"Betroffene Subspezies?", fragte ihr Partner, während er aus der Röhre stieg und ungelenk zum Steuerpult kam.

"Nur eine. 8472. Auf dem Zentralkontinent."

"Das ist eine Enttäuschung", sagte er. "Sie war äußerst vielversprechend."

"Ja, allerdings." Die Forscherin ließ das Pult los und konnte sich jetzt allein auf den Beinen halten. "Das würde ich mir gern ansehen."

Ihr Partner bedachte sie mit einem fragenden Blick.

"Nur, um ein paar Proben zu nehmen."

Vier Stunden später hatten die Forscher das riesige Schiff halb um den kleinen Planeten gesteuert. In der Dekontaminationskammer schloss die Frau die letzten Schnallen ihres Raumanzugs, befestigte den Helm und wartete darauf, dass sich die Tür öffnete.

Sie schaltete den Lautsprecher im Helm ein. "Tonprobe."

"Ton funktioniert", sagte ihr Partner. "Videoübertragung auch. Bereit zum Aussteigen."

Die Tür glitt auf und gab den Blick auf einen weißen Sandstrand frei. Zehn Meter oberhalb der Brandung begann eine dicke Ascheschicht, die sich bis zu einem felsigen Bergrücken erstreckte.

Die Forscherin blickte zu dem dunklen ascheverhüllten Himmel auf. Irgendwann würde die Asche herabsinken und das Sonnenlicht zurückkehren, aber dann wäre es zu spät für viele Bewohner des Planeten, auch für die Subspezies 8472.

Die Forscherin stapfte den Bergrücken hinauf und sah zurück zu dem schwarzen Schiff, das wie ein überdimensionierter gestrandeter Wal am Ufer lag. Die Welt war dunkel und still wie viele der noch unbewohnten Planeten, die sie erforscht hatte.

"Die letzten Lebenszeichen wurden gleich hinter dem Höhenzug erfasst, halte dich bei fünfundzwanzig Grad."

"Verstanden." Die Forscherin drehte sich ein wenig nach rechts und schlug ein schärferes Tempo an.

Vor sich sah sie eine große Höhle, deren felsige Umgebung unter einer noch dickeren Ascheschicht lag als der Strand. Sie ging langsamer weiter. Ihre Stiefel glitten auf den aschebedeckten Steinen aus.

Kurz bevor sie die Höhlenöffnung erreichte, spürte sie etwas anderes unter ihren Sohlen. Fleisch und Knochen. Ein Bein. Sie trat einen Schritt zurück und wartete, bis das Display in ihrem Helm sich scharf gestellt hatte.

"Siehst du das?", fragte sie.

"Ja, ich schalte den optischen Verstärker an."

Die Umgebung war jetzt

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