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Der Dämon des Kriegers Roman von Marmell, Ari (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.08.2011
  • Verlag: Random House E-Books
eBook (ePUB)
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Der Dämon des Kriegers

Gerade noch rechtzeitig kann Cerris verhindern, dass ein Trupp Söldner seine Familie ermordet. Widerwillig muss er sich eingestehen, dass ihn seine düstere Vergangenheit eingeholt hat. Denn einst war er der Kriegslord Corvis Rebaine, der mit seiner Armee aus Ogern und Barbaren die zivilisierten Reiche erschütterte. Um seine Liebsten zu schützen, sammelt Cerris erneut Menschenfresser, Hexen und Söldner um sich. Doch diesmal will er die zivilisierten Reiche retten - und wenn er sie dafür vernichten muss!

Ari Marmell, Jahrgang 1974, studierte Creative Writing an der University of Houston. Bereits während dieser Zeit verfasste er seinen ersten Roman. Er ging mehreren Jobs nach, die er alle hasste und die er letztendlich alle aufgab, um sich seiner Tätigkeit als Autor und seiner Leidenschaft für Rollenspiele zuzuwenden. Ari Marmell lebt mit seiner Frau George (nein, keine Abkürzung für einen gängigen Frauennamen!) und zwei Katzen in Austin und arbeitet als Romanautor und freier Mitarbeiter vor allem für Wizards of the Coast.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 15.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641057565
    Verlag: Random House E-Books
    Serie: Corvis Rebaine Bd.1
    Originaltitel: The Conqueror's Shadow
    Größe: 925kBytes
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Der Dämon des Kriegers

19 (S. 284-285)
Lorum, Herzog von Taberness und amtierender Regent von Imphallion, entfernte sich so schnell von der Versammlungskammer, wie die Höflichkeit es ihm gestattete. Gerade wollte er erleichtert aufseufzen, als ihn jemand von hinten ansprach. "Euer Gnaden? Auf ein Wort, wenn Ihr die Zeit erübrigen könntet." Bei allen verfluchten Göttern! Er hatte gedacht, es wäre vorbei! Trotzdem zwang er ein höfliches Lächeln auf sein seit kurzem bärtiges Gesicht, bevor er sich dem Neuankömmling zuwandte. "Ihr habt etwas auf dem Herzen, Lord ...?" "Jassion, Euer Gnaden." "Richtig, selbstverständlich." Der neue Baron von Braetlyn.
"Ich bedaure zutiefst, dass ich bei Eurer Inthronisierung nicht anwesend sein konnte, Lord Jassion. Euer Cousin hatte keine Bedenken, seine Herrschaft aufzugeben?" "Jedenfalls keine, die er mir gegenüber geäußert hätte, Euer Gnaden." Der junge Baron war ein sehr eindringlicher Mensch, konnte keine Sekunde ruhig verharren; seine Augen glühten beinahe fanatisch, und seine Stimme schien zu keiner Modulation fähig zu sein. "Das entzückt mich zu hören. Worüber wolltet Ihr mit mir reden? Und warum konntet Ihr Euer Anliegen nicht in der Ratsversammlung vorbringen?" Jassions Miene, die ohnehin kaum als höflich zu bezeichnen war, verzerrte sich. Jetzt sah er weniger wie ein Mann aus, der wütend war, sondern eher wie ein Kind, das gleich einen Wutanfall bekommen würde.
"Was im Namen aller Götter habt Ihr Euch dabei gedacht, Lorum?" Der junge Mann ist aber wirklich ein Ausbund an Höflichkeit! "Ich bin nach wie vor Euer Gnaden für Euch, Baron." Lorum betonte den Titel kaum merklich. "Ihr habt ihnen alles zugestanden, was sie verlangt haben, Euer Gnaden. Ihr habt nicht einmal versucht, mit ihnen zu verhandeln!" Es gelang Lorum nicht, einen zweiten Seufzer zu unterdrücken. "Mecepheum braucht im Moment starke Gilden, Baron. Ihr wisst sehr gut, falls Ihr in Geschichte aufgepasst habt, dass ich kein großer Freund der Gilden bin. Aber wenn die aktuelle Lage auf ein Handelsembargo hinausläuft, wie sie gedroht haben ... Nun denn, die Gilden haben als Einzige die nötigen Ressourcen dafür. Sie können diese Pattsituation weit länger aussitzen als die Bürger von Imphallion."
Oder die Regierung, setzte er insgeheim hinzu. "Das ist einfach fantastisch, Euer Gnaden. In der Zwischenzeit werden Eure Zollvergünstigungen die kleineren Provinzen noch weiter in die Armut treiben. Viele von ihnen haben sich bis heute noch nicht völlig erholt, wie Ihr wisst. Dabei war Mecepheum nie direkt in den Krieg verwickelt." "Braetlyn ebenso wenig", merkte Lorum freundlich an. "Ihr könnt das Königreich nicht stärken, wenn Ihr Teile davon verfallen lasst, Euer Gnaden", beharrte Jassion. "Genauso gut könnte man einen Mann versuchen zu heilen, dessen Gliedmaßen bereits vom Wundbrand befallen sind."
"Ich werde den Gilden nicht allzu weit entgegenkommen, Lord Jassion, das versichere ich. Ich ..." "Euch wird möglicherweise die Macht fehlen, sie aufzuhalten, und das schon bald. Ich weiß, dass Ihr kein König seid, Euer Gnaden, aber vielleicht müsst Ihr anfangen, Euch wie einer zu benehmen. Wenn Ihr nicht bald zu der Stärke findet, die Gilden an die Kandare zu nehmen, wird es irgendwann jemand anders für Euch erledigen." "Jemand wie Ihr vielleicht?" Lorums Stimme blieb gelassen, aber seine Miene war plötzlich eisig. "Wollt Ihr mir etwa meine Position streitig machen, Lord Jassion?" "S

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