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Der Fluch des Blutes von Ravenwood, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Der Fluch des Blutes

Die junge, aufstrebende Autorin Isabella Fleming sieht sich am Ziel ihrer Träume angekommen: der Verfilmung ihres ersten Vampirromans. Dafür reist sie nach Paris, um den Dreharbeiten beizuwohnen. Sie lernt den Franzosen André Laveran kennen. Laut den Filmkritikern der begnadetste Vampir, den die Filmwelt je sah. Er spielt ihren Vampir mit großer Hingabe und Leidenschaft. Wie sehr er mit seiner Rolle verschmolzen ist, soll Isabella nur zu bald herausfinden. 3. aktualisierte und korrigierte Auflage inkl. Bonusmaterial wie dem Epilog zu "Der Fluch des Blutes" mit der Geschichte von Michael und Danielle. Und meine Kurzgeschichten: Die Kinder des Drachenkreuzes Die Jagd Rubinstern Begierde

Ich lebe im nördlichen Schwarzwald und schreibe seit meiner Kindheit Vampirgeschichten. Ausgelöst durch Roman Polanskis - Tanz der Vampire, fand ich schon früh meine Faszination für Vampire und andere mystische Wesen. http://jessicaravenwood.jimdo.com/

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 180
    Erscheinungsdatum: 31.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741286599
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 454kBytes
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Der Fluch des Blutes

Epilog ... oder wie verkuppelt man seine beste Freundin mit einem Vampir?

S echs Wochen waren seit meiner Wandlung vergangen. Morgen war der Tag, an dem ich meine Brücken in Frankfurt endgültig abbrechen würde, um zu André zu ziehen. Die ganze letzte Woche hatte ich in Frankfurt damit zugebracht, meine Angelegenheiten zu regeln und mich von meinen Freunden zu verabschieden.

Der Abschied von Danielle fiel mir schwer. Wir kannten uns seit unserer Schulzeit und hatten uns die letzten vier Jahre eine gemeinsame Wohnung geteilt. Mein Zimmer würde ich gegen eine Villa am Stadtrand von Paris tauschen, in der ich mit André und Michael wohnen würde.

Es brach mir das Herz, Danielle in Frankfurt zurückzulassen. Aber sie versprach mir, mich so oft es geht, in Paris zu besuchen. Heute Abend würde unser letzter gemeinsamer Abend in Frankfurt sein.

Morgen früh würde sie mich mit ihrem Transporter nach Paris bringen. Sie würde ein paar Tage bleiben und dann würden wir uns wahrscheinlich einige Zeit nicht sehen. André war nicht wohl bei dem Gedanken gewesen, mich alleine nach Frankfurt gehen zu lassen. Doch er hatte mich alles gelehrt, was ich wissen musste, und er hatte mich mit einem Dutzend Flaschen Reserveblut ausgestattet.

Danielle war sofort aufgefallen, dass ich mich verändert hatte und so erzählte ich ihr alles. Anfangs war sie schockiert gewesen, doch sie sah, wie glücklich ich mit André war und freute sich letztendlich für mich. Danielle konnte sich nie und nimmer vorstellen, sich Hals über Kopf zu verlieben und schon gar nicht in einen Vampir. Sie war immer die Realistin von uns beiden gewesen.

Sie hinterfragte alles und jeden und versuchte alles Übernatürliche erst einmal realistisch zu erklären. Danielle war selbstständige Fotografin und war dank ihres gut gehenden Studios unabhängig und immer gut mit Aufträgen eingedeckt. "Für eine Beziehung habe ich gar keine Zeit, mein Lover, ist meiner Kamera", beliebte sie immer zu scherzen.

Heute Abend wollten wir es uns mit Pizza, Wein und einem Film bequem machen. Ich räumte gerade die letzten Kartons in den Flur, als Danielle von der Arbeit kam. Wir ... besser gesagt, Danielle bestellte sich etwas beim Pizzadienst und danach machten wir es uns im Wohnzimmer gemütlich.

Ich nahm eine von Andrés Flaschen und goss mir die trübe, dunkle Flüssigkeit in ein Glas. Danielle beobachtete fasziniert, wie ich mein gut gekühltes Reserveblut genoss. André hatte mir erklärt, dass es uns über Notzeiten hinweg helfen konnte. Doch von Zeit zu Zeit benötigten wir, warmes, frisches Blut. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich nur von André genährt, doch auch ich musste bald auf die Jagd gehen. Doch noch wehrte ich mich gegen den Gedanken, zu töten. Selbst wenn ich, wie André und Michael Jagd auf Verbrecher und Gesindel machen sollte.

Doch heute Nacht wollte ich mich nicht damit auseinandersetzen. Heute wollte ich die restliche Zeit mit Danielle genießen. Wir lachten und weinten und die Zeit verging wie im Flug, als es plötzlich kurz nach Mitternacht an der Haustüre klingelte.

Wir sahen uns verdutzt an und ich stand auf, um zu öffnen. Als ich die Tür aufzog, blickte ich in zwei vertraute bernsteinfarbene Augen, die mich über einem riesigen Strauß roter Rosen anblickten.

"Ich konnte es nicht mehr ertragen von dir getrennt zu sein", sagte er, zog mich in seine Arme und küsste mich innig. "Du bist verrückt", sagte ich und zog ihn in die Wohnung. Ich führte ihn ins Wohnzimmer und stellte ihn Danielle vor.

Sie stand auf, reichte ihm die Hand und sagte: "Hallo, ich bin Danielle, Danielle Canet, es freut mich, dich kennenzulernen."

Von einem Augenblick zum anderen schien André zur Salzsäule zu erstarren. Ich stieß ihn an und er fing sich wieder. Er griff ihre Hand und sagte: "André Laveran, die Freude ist ganz auf meiner Seite." "Du erinnerst mich an eine alte Freundin, du hast n

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