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Der Flug der Aurora - Die Frontier-Saga (1) Roman von Brown, Ryk (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.01.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Der Flug der Aurora - Die Frontier-Saga (1)

Der Weg ins All steht offen
Eintausend Jahre nach einem verheerenden Technologiekollaps hat sich die Menschheit wieder erholt. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden wiederentdeckt, und endlich kann ein zweites Raumfahrtzeitalter eingeläutet werden. Die Aurora, das stolze Flaggschiff der neuen Raumflotte, wird ausgeschickt, um das All zu erkunden - doch was die junge Besatzung entdeckt, übertrifft alle Erwartungen. Denn die Menschen sind nicht allein da draußen ...

Ryk Brown, Jahrgang 1960, ist mit NASA-TV-Übertragungen und Science-Fiction-Serien aufgewachsen und hat bereits in unzähligen Jobs gearbeitet. Zurzeit geht er tagsüber einer Arbeit in der Computerbranche nach, um des Nachts schreiben zu können. Mit seiner zunächst selbst veröffentlichten Frontier-Saga hat er in den USA einen E-Book-Hit gelandet. Ryk Brown lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 13.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641113476
    Verlag: Heyne
    Serie: Die Frontier-Saga Bd.1
    Originaltitel: Aurora: CV-01 - The Frontiers Saga Book 1
    Größe: 787 kBytes
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Der Flug der Aurora - Die Frontier-Saga (1)

2

Ungeachtet eines leichten Katers traf Nathan mit einem ausreichenden Zeitpolster am Raumflughafen der Akademie ein. Die Ereignisse des Vorabends hatten ihm noch einmal klar gemacht, wie sehr er sich wünschte, alles hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Heute würde er die Erde verlassen und erst in einigen Jahren zurückkehren. Das war der ideale Start in ein neues Leben.

Auf dem Gelände ging es heute Morgen ungewöhnlich betriebsam zu, da die meisten Studenten des nordamerikanischen Akademiecampus sich an ihre Bestimmungsorte begaben. Als er sich durch die Menge drängte, sah er viele Bekannte, die sich von Mitstudenten und jüngeren Jahrgängen verabschiedeten. Es waren für sie alle vier lange Jahre gewesen, und in der Zeit waren enge Freundschaften entstanden.

Die Absolventen gaben alles auf, was ihnen lieb und teuer gewesen war, um im Innern großer High-Tec-Kästen durch den Weltraum zu fliegen. Das war aufregend, aber auch furchteinflößend. All die jungen Männer und Frauen aus allen möglichen Gegenden und Lebensverhältnissen des nordamerikanischen Kontinents ließen aus den unterschiedlichsten Gründen ihr bisheriges Leben und ihre Liebsten zurück. Sie hatten eine anspruchsvolle Ausbildung und ein mörderisches Trainingsprogramm absolviert. Und viele hatten auf dem langen Weg versagt und waren unehrenhaft in die Heimat zurückgekehrt.

Das alles galt nicht nur für diesen Kontinent. Auf den kleineren Flottenniederlassungen in Europa und Asien spielten sich die gleichen Szenen ab. Jede dieser Akademien brachte alljährlich Hunderte an Absolventen hervor. Gleichwohl war dies nur ein Bruchteil dessen, was die Erde brauchte, um eine adäquate Verteidigung aufzubauen, denn die Yung kontrollierten die Ressourcen von vier der sechs Kernwelten sowie viele der kleineren Kolonien am Rand.

Trotz der Gefahren meldeten sich alljährlich Scharen von Freiwilligen. Und wer nicht an der Akademie angenommen wurde, leistete seinen Beitrag auf andere Weise; bei den Bodenstreitkräften, die dafür ausgebildet wurden, einen Gegner vor Ort zu bekämpfen, oder als Arbeiter und Techniker, welche die Raumschiffe bauten, die gebraucht wurden, um die Erde vor einem Angriff aus dem Weltraum zu schützen. Alle aber waren gleichermaßen überzeugt von ihrem Tun. Sie verteidigten ihre aufblühende Heimatwelt, die sich allmählich von jahrtausendelanger Dunkelheit und Verzweiflung erholte.

Als er in der Schlange aufs Einchecken wartete, dachte Nathan an seinen Zimmergenossen Luis. Im Laufe der Ausbildung waren sie gute Freunde geworden, und Nathan war sich ziemlich sicher, dass er ohne Luis' Unterstützung den Abschluss nicht geschafft hätte. Luis war der Intrepid als Gefechtsoffiziersanwärter und Waffenspezialist zugeteilt worden. Da die Intrepid erst in ein paar Wochen zurückkehren würde, verbrachte er die Zeit bis zum Abflug bei seiner Familie in Südamerika.

In dieser Hinsicht beneidete Nathan ihn. Luis hatte eine Familie mit starkem Zusammenhalt, die ihn unterstützte. Sie lebte in einem ziemlich abgelegenen, verarmten Gebiet, das noch darauf wartete, von dem Wissen zu profitieren, das dichter besiedelte Regionen bereits anwenden durften. Ohne die engagierte Arbeit der Rekrutenausbilder bei der Flotte hätte Luis nie Gelegenheit bekommen, seine einzigartige Begabung einzubringen, und Nathan wäre eine wichtige Freundschaft entgangen.

"Der Nächste!" Nathan schreckte aus seinen Erinnerungen hoch.

"Fähnrich Scott, Nathan R.", sagte er zu dem Offizier am Check-in-Pult, dann las er seine Dien

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