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Der kleine König High Fantasy von Münter, Felix A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.06.2018
  • Verlag: Papierverzierer Verlag
eBook (ePUB)
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Der kleine König

Wenn sie von dir erwarten, ein Zwerg zu sein, dann kannst du auch ein Zwerg sein. Caspar ist seit jeher auf der Suche. Wobei man es natürlich genauso gut als Flucht bezeichnen könnte. Denn wenn man nie so ganz dazugehört, wird man von Dorf zu Dorf gejagt, sofern man entkommen kann. Als Kleinwüchsiger scheint ihm das Glück gerade deswegen hold, dass die Zwerge nicht den schlechtesten Ruf genießen. Und in grauenhaften Zeiten greifen die Menschen nach dem kürzesten Strohhalm, den sie bekommen können. Während Caspar weiterhin auf der Suche nach sich selbst ist und seine Zugehörigkeit zu dem Volk der Zwerge zu ergründen sucht, nutzt er die Gunst der Stunde, um seine Situation zu seinem Vorteil zu verwenden. Welches Geheimnis das Königreich der Zwerge allerdings für ihn bereithält, weiß er nicht. Und vielleicht wäre Unwissenheit in diesem Fall ein Segen gewesen. Weitere aktuelle Titel von Felix A. Münter: Die Carter-Akten (Thriller-Serie): - Mercenary - Hunter - Hijacker - Bloodhound - Hitman - Lone Wolf - Hardliner - Loyalist Dynastie (Episches Fantasy Drama): - Königsretter - Königsfreund - Königsbote Westrin (High-Fantasy-Saga): - Kaisersturz - Exil - Schicksal - Kaisergardist - Legionär - Phoroi Trümmerwelten (High Fantasy-Epos in Zusammenarbeit mit Ann-Kathrin Karschnick): - Trümmerwelten - Die Abenteuer der Alice Sparrow - Trümmerwelten - Die Odyssee der Alice Sparrow - Trümmerwelten - Das Schicksal der Alice Sparrow Troubleshooter (Weird Horror Western Serie): - Das Aufgebot - Jäger und Gejagte - Ein Funken Wahrheit Archon (Science Fiction Serie): - Vermächtnis - Höhere Macht - Per Aspera - Eingungskrieg - Ad Astra Einzelbände: Der kleine König - High Fantasy Bootleggers - The Wild Years - epischer Thriller All about the Money - Thriller Vita - Steampunk-Thriller Prepper - Endzeit-Thriller Nulllinie - Thriller Felix A. Münter, geboren 1985, mehrfacher Bestsellerautor und Schriftsteller von mehr als fünfzig Büchern, kennt keine bessere Beschäftigung, als sich immer neue Geschichten auszudenken. Dabei kommt ihm sein leidenschaftlicher Hang zu Rollen- und Brettspielen zugute, was man der Tiefe seiner beschriebenen Charaktere anmerkt, wie auch sein ausgeprägtes Interesse an Politik, Geschichte und aktuelle Themen, die seine Erzählungen interessant und vielschichtig gestalten. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet Felix Münter als Freiberufler im Sozial- und Gesundheitswesen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 360
    Erscheinungsdatum: 28.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959622073
    Verlag: Papierverzierer Verlag
    Größe: 584 kBytes
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Der kleine König

Kapitel 1

König des

Hasses

Grenzlande

224 nach der Fäule

Sommer

Die drei Kopfjäger pirschten durch das Grasland dem Wäldchen entgegen. Ihre eigenen Pferde hatten sie in einiger Entfernung bei einer Senke gelassen und bewegten sich langsam voran, größtenteils kriechend, manchmal auch gebückt.

Der Tag war fast vorüber, die Sonne stand tief. Der Wind wehte ihnen in die Gesichter und trug den unverkennbaren Geruch von Feuer mit sich. Zwischen den Wipfeln des Wäldchens zog eine dünne Rauchfahne empor, bevor sie vom Wind verweht wurde. Irgendwo in der Nähe kreischten ein paar Vögel.

Das Trio wurde angeführt von einem älteren Mann mit vernarbtem Gesicht, ausgefranstem Bart und einer ledernen Augenklappe. Er war klein und hager, die Haut spannte sich förmlich über seine Knochen, gleichzeitig wirkte er zäh. Sein Mantel war in den Farben der Natur gesprenkelt und hatte eine große Kapuze, die er zurückgeschlagen trug. Das Licht des schwindenden Tages schimmerte auf seiner Halbglatze. Der Kopfjäger leckte sich über die spröden Lippen und kniff das Auge zusammen, dann gab er seinen Begleitern das Zeichen vorzurücken. Die Männer an seiner Seite waren deutlich jünger als er. Bei dem einen handelte es sich um einen Kerl mit schmutzig blonden Haaren und einem stoppeligen Bart. Er hielt eine gespannte Armbrust in den Händen und schob sich behutsam vor. Schmutz und Schlamm verkrusteten den Stoff seiner einfachen Kleider. Der andere war der größte von ihnen, gleichzeitig der jüngste. Er trug eine Rüstung, die ein Sammelsurium ganz unterschiedlicher Stücke war: ein lederner Brustpanzer mit schweren Nieten, eine Armschiene aus Metall, ein Schulterstück aus rostigem Kettengeflecht. Am Unterarm einen kleinen, runden Schild voller Kerben, in der Hand einen Streitkolben. Sein rostrotes Haar klebte ihm nass am Schädel, in seinem Gesicht gab es nicht die kleinste Bartstoppel.

Das Dreiergespann arbeitete sich so immer näher an das Wäldchen heran: Der alte Kopfjäger ließ die beiden jüngeren vorrücken, folgte, hob den Kopf und spähte. Dann gab er wieder das Zeichen und sie schoben sich näher an die Bäume heran.

Die Jäger waren ihrem Opfer bereits eine Woche lang gefolgt, hatten sich an seine Spur geheftet und die Distanz immer weiter verkürzt. Endlich war der Moment des Zuschlagens gekommen.

Der Wind frischte auf und trug den Geruch von gebratenem Fleisch heran. Der ältere Kopfjäger verzog das Gesicht und grinste, entblößte seine Zahnlücken. Sein Magen knurrte und er strich sich über den Bauch. Heute war ein guter Tag. Sie würden zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: eine Prämie einstreichen und gleichzeitig auch etwas Gutes zwischen die Zähne bekommen. Manchmal meinten die Götter es eben gut mit ihnen.

Der alte Kopfjäger führte seine Begleiter an die Südflanke des Wäldchens, hier gab es zwei große, moosüberwucherte Felsblöcke, die ausreichend Deckung boten. Die Männer gingen in die Knie und besprachen sich flüsternd. Mittels punktgenauer Gesten schärfte der Anführer den beiden jüngeren ein, wie sie vorgehen sollten, dann tauchte das Trio in den Wald ein. Sie bewegten sich gebückt zwischen den Stämmen und Büschen hindurch, waren bei ihren Schritten vorsichtig. Da das Ziel inzwischen zum Greifen nah war, wollte man es nicht durch ein vermeidbares Geräusch aufschrecken.

Die Sonne hatte derweil den Horizont erreicht. Der rote Glutball schien noch einmal zu Höchstleistungen aufzufahren, das orange-rote Licht war kräftig. Ein letzter, ausdauernder Gruß der Himmelsscheibe, bevor die Nacht hereinbrach. So atemberaubend das Schauspiel war, so trug es nicht zu besseren Lichtverhältnissen im Wäldchen bei, eher im Gegenteil. Formen und Kontu

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