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Der Kristall des Todes: Die Abenteuer des Thor Garson - Vierter Roman von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Der Kristall des Todes: Die Abenteuer des Thor Garson - Vierter Roman

Aufbruch ins Ungewisse: Der Mystery-Abenteuerroman 'Der Kristall des Todes' von Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein jetzt als eBook bei dotbooks. Ein Flugzeug hebt ab und verschwindet spurlos. Monate später stürzt sein notdürftig zusammengeflicktes Wrack vor einer Insel ins Meer - von den Passagieren keine Spur. Und was hat es mit den kryptischen Zeichnungen auf sich, die an Bord gefunden werden? Derweil erhält der berühmte Abenteurer Thor Garson einen ungewöhnlichen Auftrag: Er soll eine Expedition zu den Osterinseln unternehmen, die so geheim ist, dass er selbst kaum etwas darüber erfährt! Voller Fragen bricht Thor Garson auf, um die letzten Geheimnisse der Menschheit zu lüften - und gerät unversehens zwischen feindliche Fronten ... Wem kann er jetzt noch trauen? Packend, spannend, mysteriös - die Kultserie für alle Fans von Indiana Jones und Lara Croft! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der vierte Roman der Thor Garson-Serie 'Der Kristall des Todes' von Wolfgang Hohlbein. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch MÄRCHENMOND. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 44 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. Bei dotbooks erscheint von Wolfgang Hohlbein: "Der weiße Ritter - Erster Roman: Wolfsnebel" "Der weiße Ritter - Zweiter Roman: Schattentanz" "Nach dem großen Feuer" "Teufelchen" "Schandmäulchens Abenteuer" "Ithaka" "Der Drachentöter" "Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte" "NORG - Erster Roman: Im verbotenen Land" "NORG - Zweiter Roman: Im Tal des Ungeheuers" Die Romane der "Die Abenteuer des Thor Garson"-Reihe: "Dämonengott" "Das Totenschiff" "Der Fluch des Goldes" "Der Kristall des Todes" "Das Schwert der Finsternis" Die Romane der "Operation Nautilus"-Reihe: "Die vergessene Insel - Erster Roman" "Das Mädchen von Atlantis - Zweiter Roman" "Die Herren der Tiefe - Dritter Roman" "Im Tal der Giganten - Vierter Roman" "Das Meeresfeuer - Fünfter Roman" "Die schwarze Bruderschaft - Sechster Roman" "Die steinerne Pest - Siebter Roman" "Die grauen Wächter - Achter Roman" "Die Stadt der Verlorenen - Neunter Roman" "Die Insel der Vulkane - Zehnter Roman" "Die Stadt unter dem Eis - Elfter Roman" "Die Rückkehr der Nautilus - Zwölfter Roman"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 249
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482290
    Verlag: dotbooks
    Größe: 530 kBytes
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Der Kristall des Todes: Die Abenteuer des Thor Garson - Vierter Roman

DIE INSEL DER GÖTTER
MITTE DES VORIGEN JAHRHUNDERTS

Noch vor zehn Minuten hätte er es nicht geglaubt, nicht um alles in der Welt; und wenn es ihm der Konstrukteur dieses Flugzeugs, der Chefingenieur und noch dazu die Gebrüder Wright und Otto Lilienthal zusammen in die Hand und beim Augenlicht ihrer Kinder versprochen hätten. Es war einfach unmöglich. Kein Flugzeug konnte diesen Absturz überstehen, von den Passagieren gar nicht zu reden.

Tressler hatte zwar in einem Augenblick der Verwirrung das Wort "Notlandung" benutzt, aber es war ein Absturz gewesen, ein Bilderbuch-Absturz sogar. Jonas hatte nach der siebten oder achten Rolle aufgehört zu zählen, wie oft sich das Flugzeug überschlug. Außerdem brauchte er seine ganze Kraft, sich irgendwo festzuklammern, um nicht wie der unglückselige Meyers quer durch die Maschine geschleudert zu werden und sich den Schädel einzuschlagen. Dabei sah er dann noch, dass in dem schwarzen Toben des Sturmes vor den Fenstern Metall schimmerte; und zumindest eines dieser davonwirbelnden Trümmerstücke hatte eine verdächtige Ähnlichkeit mit der rechten Hälfte des Leitwerks, die sich eigentlich zusammen mit der linken Hälfte am Ende des Flugzeugs hätte befinden sollen. Nein - sie konnten diesen Absturz gar nicht überstehen.

Aber genau das hatten sie.

Das Flugzeug hockte groß und fett im seichten Wasser der Lagune. Ein bisschen zerrupft und einer entschieden größeren Zahl von Teilen beraubt als nur des halben Leitwerks, aber trotzdem in einem Stück, und bis auf den unglückseligen Meyers und Seider, der sich das rechte Bein gebrochen hatte, waren sie alle mit Schrammen und Kratzern und Prellungen davongekommen; davon hatten sie allerdings reichlich abbekommen. Es gab keine Stelle an seinem Körper, die nicht wehtat, brannte oder sich taub anfühlte.

Das unregelmäßige Geräusch schwerer Schritte ließ Jonas aufsehen. Er wusste, dass Bell hinter ihm aufgetaucht war, noch ehe er sich herumgedreht und in das Gesicht des weißhaarigen Alten geblickt hatte. Der Engländer zog das rechte Bein nach, aber das verdankte er nicht dem Absturz, sondern einem Granatsplitter, den er sich während seiner Zeit als Sanitätsoffizier im Ersten Weltkrieg eingefangen hatte. Während der letzten Tage, die sie zusammen in dem schmuddeligen Hotel auf Pau-Pau verbracht und auf das Postflugzeug gewartet hatten, war Bell ihm mit seinen Kriegsgeschichten dermaßen auf den Nerv gefallen, dass Jonas ein paarmal kurz davor gewesen war, seine gute Erziehung zu vergessen und grob zu werden. Jetzt war er sehr froh, dass sie ihn dabeihatten. Er erwiderte Bells Kopfnicken mit einem Lächeln und machte gleichzeitig eine einladende Geste, sich neben ihn zu setzen.

"Wie geht es Seider?", fragte er, als der Engländer sich neben ihn ins Gras sinken ließ und umständlich das steife Bein zurechtrückte.

"Er behauptet das Gegenteil, aber ich weiß, dass er ziemliche Schmerzen hat", antwortete Bell besorgt. "Wenn er Fieber bekommt, dann weiß ich nicht, ob ich etwas für ihn tun kann."

Jonas verzog besorgt das Gesicht. Er mochte den jungen Australier und er hatte dessen Bein gesehen. Es war kein glatter Bruch. Wenn es Komplikationen gab, dann würden sie ihn verlieren, denn ihr Erste-Hilfe-Kasten lag zusammen mit einem Teil des Flugzeugs und dem allergrößten Teil ihres Gepäcks hundert Meilen entfernt auf dem Meeresgrund. Sie hatten nicht einmal etwas, um seine Schmerzen zu lindern, geschweige denn eine Entzündung zu bekämpfen. Er war auf einmal fast sicher, dass sie Seider verlieren würden.

Trotzdem: zwei von zwölf. Seider würde das anders sehen, aber es war kein schlechter Schnitt. Sie hätten es wahrhaftig schlimmer treffen können.

"Und wie geht es Miss Sandstein?", fragte er.

"Fräulein Sandstein", korrigierte ihn Bell. Er lächelte flüchtig. Wie alle Engländer hatte er Schwierigkeiten mit dem deutschen "ä", sodass es bei ihm wie "F

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