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Der Kuss des Jägers Roman (Engel 2) von Lukas, Sarah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2014
  • Verlag: Fahrenheit
eBook (ePUB)
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Der Kuss des Jägers

Für ihre Liebe haben Rafael und Sophie alles riskiert. Sie waren in der Hölle- und haben überlebt. Nun steht ihrer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Weg. Oder doch? Kann Sophie einen Engel lieben? Und Rafael einen Menschen? Was ist mit Jean, dem jungen Mann, der seine Freiheit aufs Spiel gesetzt hatte, um dem Paar bei seinem Kampf gegen den Dämon zu helfen? Er sitzt im Gefängnis, und einzig Rafael könnte ihn daraus befreien. Doch dann müsste Jean ein Leben auf der Flucht führen und Paris- und Sophie- verlassen. Denn Jean hat sich bereits bei der ersten Begegnung in die junge Frau verliebt. Bald muss Sophie eine folgenschwere Entscheidung treffen... Sarah Lukas, geboren 1972, lebt gemeinsam mit ihrer Schwester, ihrem Neffen und ihrem Hund in Wiesbaden. Am liebsten verbringt sie ihren Urlaub in Frankreich und genießt dort das Savoir-vivre. Ihre Ideen sammelt Sarah Lukas während langer Bergwanderungen. Die Fortsetzung ihres ersten Romans "Der Kuss des Engels" zeigt, ob sich das abgrundtief Böse doch noch vom Guten besiegen lässt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 17.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492980487
    Verlag: Fahrenheit
    Serie: Engel 2
    Größe: 3135 kBytes
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Der Kuss des Jägers

Prolog Da ist jemand! Wie ein Blitz durchzuckte der Gedanke Sophies schlaftrunkenes Schweben. Ihr Herz pochte. Alarmiert schlug sie die Augen auf. Das Krankenhauszimmer lag in nächtlicher Dunkelheit. Im fahlen Licht der Mondsichel vor dem Fenster schimmerte ihr weißes Laken wie Schnee. Neben ihr ragte der Infusionsständer auf, ein dünner, metallisch glänzender Galgen, an dem noch der Strick baumelte. Nur das leise, gleichmäßige Atmen ihrer Bettnachbarin war zu hören. Das Mädchen hatte ein Schlafmittel bekommen und würde nicht erwachen - ganz gleich, was geschah. Die Ahnung der Gefahr lähmte Sophie, als ob das Raubtier, dessen Nähe sie spürte, von ihr abließe, wenn sie sich tot stellte. Ängstlich ließ sie den Blick vom Bett wieder zurück zum Fenster schweifen und zuckte zusammen. Ein schwarzer Umriss schob sich zwischen sie und das kalte Licht. Ohne das Gesicht erkennen zu können, wusste sie, dass die Gestalt ein Mann, aber gewiss nicht Rafael war. Der Körper wirkte zu massiv, das Haar zu kurz. Aus geweiteten Augen starrte sie ihn an. Er kam einen Schritt näher. Hektisch strampelnd wich sie so weit zurück, wie es das Bett gestattete. Ihre Hand tastete panisch nach dem Schalter, der die Nachtschwester herbeirief, und drückte zu. Die allmählich sichtbar werdende Miene des Mannes verzog sich spöttisch. "Sie wird nicht kommen." Die Stimme jagte Sophie einen eisigen Schauer über den Rücken. Kafziel! "Glaubst du, ich lasse mich von solchen Kleinigkeiten aufhalten?" Nein. Aber ich kann immer noch fliehen. Das Türschloss klickte leise. "Kannst du nicht." Sie begann, am ganzen Körper zu zittern. "Dann werde ich eben schreien." Laut und entschieden hatte sie es sagen wollen, doch es kam nur als brüchiges Flüstern über ihre Lippen. Seine Mundwinkel zuckten amüsiert. "Eine ausgezeichnete Idee, wenn du Mérics kleiner Freundin in der Psychiatrie Gesellschaft leisten willst. Die haben dort eine Schwäche für labile junge Frauen, die sich die Pulsadern aufschneiden." Er nickte in Richtung ihres Handgelenks, an dem der Verband prangte. "Das habe nicht ich getan", erinnerte sie ihn, obwohl er nur zu gut wissen musste, dass sie seinetwegen beinahe verblutet wäre. "Wem willst du das noch weismachen, wenn du die Station zusammenschreist, nur weil du Wahnvorstellungen hast?" Verunsichert schwieg sie. Hatten alle sie nicht auch so schon zweifelnd und mitleidig angesehen - von der Ärztin über die Schwestern bis zu den anderen Patientinnen? Lediglich Madame Guimard hatte ihr vorbehaltlos geglaubt. Was ein Wunder war, denn schließlich wusste ihre Vermieterin als Einzige hier, dass sie einen Grund für Selbstmord haben könnte. Und beinahe hätte ich ihm nachgegeben ... Der Dämon trat direkt neben sie und beugte sich vor. Sie zuckte so hastig zurück, dass sie mit dem Kopf gegen die Wand prallte. Der Schmerz fegte die letzten Reste der Lähmung hinweg, doch wohin sollte sie fliehen? Hellwach und gebannt zugleich starrte sie in die dunklen Augen, die sie unter dichten schwarzen Brauen anfunkelten. "Du und ich, wir sind noch nicht miteinander fertig." Sein Gesicht war so nah, dass sie selbst in der Dunkelheit die Stoppeln auf seinen Wangen sehen konnte. "Du hast dein Blut für mich vergossen, aus eigenem Wunsch. Das ist ein Opfer, Schätzchen. Ein Opfer, das man nicht einfach zurücknehmen kann." "Es war erschwindelt", brachte sie heraus. "Du hast mich angelogen." Wieder trat Spott in seine Züge. "Ach, wirklich? Du wolltest sterben, um wieder mit deinem Verlobten vereint zu sein. Die Idee hattest du damals auf dieser Brücke ganz allein. Aber jetzt haben wir einen Handel: Du lässt dich von mir töten, um deinen Wunsch zu erfüllen, und gibst mir damit, was ich will. Du hast es mit Blut besiegelt. Es gibt kein Zurück." 1 Stimmen und Geschirrklappern schreckten Sophie aus dem Schlaf. Verwirrt setzte sie sich auf und blinzelte ins Licht eines sonnigen Pariser Morgens. Sie war noch immer im Krankenhaus. Die Schwestern

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