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Der letzte Regent Roman von Brandhorst, Andreas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.07.2013
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Der letzte Regent

Als der letzte Regent stirbt, entbrennt ein blutiger Machtkampf um die Herrschaft Bereits seit über zweitausend Jahren kämpft das Endurium, ein Bündnis aller Menschenwelten, gegen die außerirdischen Ayunn. Als der fünfhundertjährige Regent des Enduriums stirbt, soll der Chronist Xavius herausfinden, wer hinter dem gewaltsamen Tod des Herrschers steckt. Doch schnell entbrennt ein schmutziger Machtkampf um die Nachfolge des Regenten, und Xavius gerät zwischen die Fronten. Und dann greifen auch noch die Ayunn an, denn sie sehen ihre Chance gekommen, die führungslose und geschwächte Menschheit nun endgültig zu zerstören ... Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, hat mit seinen Romanen die deutsche Science-Fiction-Literatur der letzten Jahre entscheidend geprägt. Spektakuläre Zukunftsvisionen verbunden mit einem atemberaubenden Thrillerplot sind zu seinem Markenzeichen geworden. Etliche seiner Romane wurden preisgekrönt und zu Bestsellern. Andreas Brandhorst hat viele Jahre in Italien gelebt und ist inzwischen in seine alte Heimat in Norddeutschland zurückgekehrt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 08.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641100902
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher .31871
    Größe: 1999 kBytes
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Der letzte Regent

Prolog

Rauch hing in dichten grauen Schwaden über den verbrannten Resten der Stadt. Silbern glitzernde Rettungskapseln suchten nach Überlebenden, aber Xavius bezweifelte, dass sie in den Trümmern jemanden finden würden, der restauriert werden konnte. Ein scharfer, bitterer Geruch lag selbst hier in der Luft, mehr als zwanzig Kilometer entfernt, am Hang des Berges, an dem das Schiff der Ayunn zerschellt war. Es löste sich bereits auf, obwohl die Konservierer nur wenige Minuten nach dem Absturz eingetroffen waren und versuchten, wenigstens einige Teile des Wracks vor der Desintegration zu bewahren.

Xavius hatte einen Teil seines Schwarms mit dem Auftrag ausgeschickt, Informationen aus nächster Nähe zu sammeln - Daten und Bilder für das Mesh des Enduriums -, hielt sich selbst aber zurück, am Rand des Geschehens. Ein seltsames Unbehagen hatte ihn erfasst; er fröstelte im kalten Wind, obwohl sich die autoadaptive Kleidung, derzeit eine Uniform, warm an seinen Leib schmiegte. Die Ayunn waren zu nah, so nah, dass es fast zu einer direkten Begegnung gekommen wäre, möglicherweise mit fatalen Folgen, nicht nur für die Bewohner der Stadt. Nur ein einzelnes Schiff oder Vorbote einer Flotte?, dachte Xavius, und der Teil seines Schwarms, der als Chronistenassistent fungierte, begann sofort mit dem Entwurf eines ersten Berichts. Die Zusammenarbeit war in den vergangenen Jahren, seit der letzten Erweiterung, zur Routine geworden. Xavius murmelte Stichworte, so leise, dass sie weniger als ein Flüstern waren, kaum mehr als knappe Bewegungen des Kehlkopfs, und die Chronass-Funktion des Schwarms formte daraus Sätze, die seinem persönlichen Stil entsprachen.

Dies ist Magrew, eine Welt am Rand des Enduriums, klein und dünn besiedelt, mit nur einer großen Stadt, die jetzt nicht mehr existiert, erbarmungslos ausgelöscht von den Ayunn. Allein unserem Militär - Ruhm und Ehre den Streitkräften, gepriesen sei die Faust des Regenten! - ist es zu verdanken, dass nicht noch größerer Schaden angerichtet wurde. Der Konnektor von Magrew, Brücke zwischen den Sternen, bleibt in unserer Hand.

Das Unbehagen wich nicht aus ihm, zeigte sich unbeeindruckt von den Worten des Chronass. Und es waren seltsame Worte, fand Xavius, flach, ohne das übliche Feuer. Sie klangen fremd, als stammten sie nicht von ihm. Es ist nur ein Entwurf, beruhigte er sich. Ich gehe s

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