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Der unglaubliche Wolfgang Ein Kühlschrankdrache reist von Kaipurgay, Sissi (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Der unglaubliche Wolfgang

Wolfgang, der Kühlschrankdrache, besucht männliche Liebespaare, findet seinen eigenen Schatz und stiftet Verwirrung. Jetzt inklusive: Heiligabend nach Bolle-Art Falscher Kühlschrank?: Wolfgang findet sich in der Küche von zwei Männern wieder. Das ist ihm noch nie passiert und führt zu einigen für ihn sehr interessanten Erkenntnissen. Ein Bolle für Wolfgang: Der Drache traut seinen Augen kaum, als er nicht in einer Küche, sondern in einer wilden Landschaft landet. Vulkane, Steine, Bäume ... und andere Drachen. Ist er endlich zu Hause? Stippvisite: Der Samstag begann ganz normal. Leicht verkatert trottete Harry in die Küche, holte eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank und wollte gerade trinken, als ihm etwas vor die Füße fiel. Es sah aus wie eine prähistorische Zahnbrücke und nach einer Weile begriff er: Das war es auch. Heiligabend nach Bolle Art: Es nähert sich das Jahresende und damit Wolfgangs erstes Weihnachten auf Vulkanien

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 90
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783730950845
    Verlag: BookRix
    Größe: 755 kBytes
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Der unglaubliche Wolfgang

Falscher Kühlschrank

Marius und Johannes sind noch nicht lange zusammen. Die Sorge, dass Johannes ihre Beziehung beendet, veranlasst Marius dazu, ständig zurückzustecken. Da tut Hilfe not und erscheint in Form eines Kühlschrankdrachen.

"Magst du auch ein Bier, Schatz?", rufe ich, als ich die Tür des Kühlschranks öffne.

"Ja bitte", antwortet Johannes aus dem Schlafzimmer.

Ich greife in den Schrank und zucke zurück, weil dort, wo die Biervorräte liegen sollten, ein grünes Etwas kauert und mich schläfrig anblinzelt.

"Hallo", grüßt das Ding. "If bin Wolfgang, wer bift du?"

" Ach du Scheiße! ", stoße ich perplex hervor.

"Komifer Name", brummelt das Ding, hüpft aus dem Gerät, flattert mit den Stummelflügeln und plumpst auf den Boden. "Ganf fön eng da drinnen", setzt es hinzu.

"Du bist doch dieser Drache, der Männlein mit Weiblein verbandelt", stelle ich fest. "Ich hab von dir gelesen."

"Tu if daf?" Der Drache zwinkert mir zu, legt die Pfoten auf den Rücken und trippelt durch die Küche, wobei er alles inspiziert. "Fauftall", murmelt er halblaut.

" Johannes! ", rufe ich. "Komm bitte mal her!"

Wolfgang fährt herum und glotzt zur Tür. "Johannef?", meint er erstaunt.

"Ja, mein Freund. Was dagegen?"

"Weia! Falfer Kühlfrank! Daf ift mir nof nie paffiert." Der Drache schnaubt, was zwei grüne Rauchwölkchen erzeugt.

"Was ist denn das für ein Ding?", fragt Johannes, der nackt im Türrahmen erschienen ist.

"If bin Folfgang von Hengftenberg." Der Drache wirft sich in die Brust. "If bin kein DING ."

"Tschuldige", murmelt mein Freund.

Stille breitet sich aus. Johannes kratzt sich am Sack, beäugt den Drachen und ich hab keine Ahnung, was ich sagen soll.

"Alfo", ergreift Wolfgang das Wort. "Du da fteckft deinen Pifi dem da in den Popo?" Bei diesen Worten zeigt er erst auf mich, dann auf Johannes.

"Nö, das ist andersher..." Johannes fängt meinen bösen Blick auf und verstummt.

"Alfo, Afdufeiffe", spricht mich der Drache an und stemmt vorwurfsvoll seine Pfoten in die Seiten. "Waf foll if hier?"

Ich zucke mit den Achseln, denn woher soll ich das wissen.

"Dann will if furück in den Kühlfrank", mault Wolfgang.

Mir reicht's! Ich schnappe mir den Drachen und klemme ihn mir unter den Arm. " Nichts da! ", fahre ich den kleinen Gesell an. "Da drinnen ist kein Platz für dich."

Johannes betrachtet den Drachen mit hochgezogenen Augenbrauen. "Was machen wir mit dem Ding?"

"Vielleicht in den Müll werfen", brummele ich missgestimmt.

"Nift in den Müll, bitte", kommt es kleinlaut von Wolfgang. "If bin total harmlof. Ehrlif."

"Tu das Ding ins Bad", schlägt Johannes vor und verschwindet aus meinem Blickfeld.

War ja klar. Immer muss ich mich um alles kümmern. Ich bringe Wolfgang ins Badezimmer, wo ich ihn auf dem Boden absetze.

Ohne Umschweife klettert der Drache in die Wanne und gähnt ausgiebig. "Haft du einen Flafanfug und eine Decke für mif?", fragt er mit astreinem Welpen-Augenaufschlag.

"Also, eine Decke hab ich schon, aber einen Pyjama wohl eher nicht", erwidere ich und begebe mich auf die Suche.

Nachdem ich den Drachen mit einer Wolldecke versorgt habe, wirkt dieser zufrieden und schließt die Augen, schmatzt ein paar Mal und beginnt zu schnarchen. Allerliebst. Ich schließe die Tür zum Bad zu, damit das Sägen gedämpft wird.

Auf dem Weg ins Schlafzimmer besorge ich endlich das Bier und stelle dabei fest, dass sämtliche sauren Gurken sowie ein paar Magermilchjoghurts verschwunden sind. Verwundert schüttle ich den Kopf. Sowas essen Drachen? Na ja, wenigstens hat er die Biervorräte nicht angetastet.

Als ich ins Schlafzimmer komme, erwartet mich Johannes mit einer stahlharten Erektion. Ich seufze im Stillen und stelle die Flaschen auf den Nachtschrank. "Du erwartest jetzt si

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