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DIe Chroniken von Kranii Der Anfang vom Ende von Wunderl, Alexander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.03.2019
  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)
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DIe Chroniken von Kranii

Die Monster haben eine neue Streitmacht und drohen die vier Schöpfungen auszulöschen. Louis, ein Jäger, hat geschworen die vier Schöpfungen zu retten und um jeden Preis zu beschützen. Doch der Feind ist in der Überzahl und überall. Wird er es mit den anderen Auserwählten schaffen die Monster zu besiegen und kann er den Frieden wieder nach Kranii bringen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 402
    Erscheinungsdatum: 25.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740754464
    Verlag: TWENTYSIX
    Größe: 451 kBytes
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DIe Chroniken von Kranii

Die Jäger

1. Teil: Die Hexe von Radon

Das Laub, welches schon von den Bäumen gefallen war, knirschte unter ihren schweren und mühseligen Schritten.

Das Ende der Jagd nahte für dieses Jahr. Wie jedes Jahr ging ihnen diese eine Frage durch den Kopf. Waren all ihre Bemühungen, all ihr Streben, welches von solcher Reinheit und Tugend war, war es all das wert? Und wenn es das wert war, warum dankte man es ihnen nie? Seit ihrer Rückkehr scheinen sie nur von Feinden umzingelt zu sein. Nur unter sich fanden sie noch Freunde. Aber nüchtern betrachtet waren sie nur eine heruntergekommene Rasse, die sich, wäre sie nicht an Schwüren gegenüber den Schöpfern gebunden, schon lange selbst liquidiert hätte. Schwüre hält man ein, sie wissen das. Doch diese neue Welt scheint das vergessen zu haben. Das Konzept des Schwures hat man hier mit Spucke, Urin und Fluchworten befleckt.

Louis stieg über einen, am Weg liegenden, Baumstamm, während er neben seinem Freund Emil entlang trottete. Beide waren sie in ihren Gedanken verloren. Ihre ganze Rasse war dem Untergang geweiht, dachte Emil. Louis hingegen war der Meinung, dass sie noch eine Chance hätten.

Sie waren mitten in den Wäldern von Radon. Die Bäume hatten sie schon verschlungen, dennoch wussten sie, dass sie sich auf den Weg nach Hause befanden. Nach Gäspka, der Burg der Jäger.

Dieses Jahr hatten die zwei schon genug erlegt. Zu viele, dachte Emil, zu wenige, dachte Louis.

Es liegt wohl in der Natur von Wegen, dass sich diese entzweien. "Wir müssen rechts lang, oder", schnaubte Emil. Louis, dem nicht nach reden zumute war, nickte nur einmal zustimmend. Der Zufall oder das Schicksal wollten es jedoch anders. Die beiden hörten Schritte, welche immer näherkamen, vom linken Weg. Emil traute diesen schnellen Schritten nicht und zog sein Schwert. Louis traute diesen schnellen Schritten auch nicht, hatte allerdings nicht so viel Angst wie Emil, griff sein Schwert am Griff und ließ es dort wo es war. "Irgendwann ziehst du es einmal zu langsam heraus und wirst erschlagen", witzelte Emil, der den linken Weg nicht aus den Augen ließ. "Irgendwann wirst du einmal einen Unschuldigen erschlagen", entgegnete Louis, der geduldig von einem Weg zum anderen blickte.

Die Schritte wurden lauter, zu Vorschein kam ein hagerer dünner Mann. Er sah die beiden Jäger an und hielt sie für Glücksritter. "Werte Herren", begann er nach Luft ringend zu sagen. "Ihr seid gewiss weit gereist und wollt mit jemanden wie mir gewiss nicht reden. Doch ich bitte euch, hört mich an. Mein Dorf wurde von einem Troll angegriffen und nur fahrende Ritter wie ihr es seid, können uns helfen. Emil, der das Schwert weggesteckt hatte fragte: "Wie heißt euer Dorf?""Ich komme aus Aklate. Bitte ihr edlen Herren, ihr müsst uns helfen. Man befürchtet, dass der Troll wiederkommt", antwortete der Mann mit gesenktem Kopf. "Ihr seid euch sicher, dass es ein Troll war", wollte Louis genau wissen. "Ja Herr, ich habe ihn selbst gesehen. Seinen Kopf, seine Arme, seine Beine, ... es war fürchterlich", sagte der Mann, während Tränen sein Gesicht benetzten. "Warum holt ihr nicht die Männer des Herzogs", schlug Emil vor. "Die Soldaten des Herzogs würden mich davonjagen. Diese Hunde kümmern sich doch niemals um ein einzelnes Bauerndorf", erwiderte der Mann. Louis dachte über die Worte des Mannes nach und fragte sich ob es wirklich schon so schlimm unter den Menschen zuging. Emil verdrehte die Augen und sagte: "Na gut, ich komme mit.""Ich begleite dich", erwiderte Louis. "Nein geh du ruhig weiter, wir sehen uns in der Burg", wimmelte Emil seinen Freund ab und ging mit dem Mann weg.

Louis schaute ihnen noch eine ganze Weile nach, ehe er sich zur Seite drehte und seinen Weg weiterging. Die Burg der Jäger war noch zwei Marschtage von seinem jetzigen Standort entfernt. Dazwischen lag die Stadt Radon. Der Jäger wusste er könnte dort für eine Nacht bleibe

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