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Die Dämonenschatz-Saga. Die Abenteuer von Bandath, dem Zwergling Band 2 der Bandath-Trilogie von Zehm, Carsten (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.10.2013
  • Verlag: ACABUS Verlag
eBook (ePUB)
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Die Dämonenschatz-Saga. Die Abenteuer von Bandath, dem Zwergling

Der Dämonenschatz - Objekt der Begierde für Abenteurer und Glücksritter gleichermaßen, schlummert seit mehr als 6.000 Jahren in der Todeswüste und wartet darauf, gefunden zu werden. Nachdem sich der Zwergling Bandath von den Strapazen seines Diamantschwert-Abenteuers erholt hat, will er das Versprechen einlösen, das er seiner Gefährtin Barella vor einem Jahr gegeben hat. Gemeinsam mit Niesputz, dem vorwitzigen Ährchen-Knörgi, und dem Troll Rulgo machen sie sich auf, um den Dämonenschatz zu heben. Neue Bekanntschaften schließen sich der Gruppe an. Doch auch ihre Widersacher bringen sich in Stellung: So heften sich die beiden Kopfgeldjäger wieder an Bandaths Fersen und sinnen auf Rache. Und selbst der Innere Ring von Go-Ran-Goh, der Magierfeste, hält sich bei seinen dunklen Machenschaften bedeckt und bedrängt den Zwergling, seine Reise abzubrechen. Währenddessen erwacht in der Todeswüste ein Dämon aus seinem Jahrtausende währenden Schlaf ... Bandath findet sich in einem Strudel von Ereignissen wieder, der ihm sein ganzes Können abverlangt. Wird es ihm mit der Unterstützung seiner Freunde gelingen, den übermächtigen Dämon zu bezwingen, der den Süden des Landes mit Tod und Schrecken überzieht? Welche Absichten verfolgen die Magier von Go-Ran-Goh? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Dämonenschatz? Viele Rätsel warten darauf, gelüftet zu werden. 'Eins und eins ist zwei! Nur bei den Elfen ist eins und eins manchmal so groß wie ein bisschen drei.' (Niesputz) Carsten Zehm, geboren 1962 in Erfurt, aufgewachsen dort und in Bad Langensalza, studierte Lehramt in Halle und arbeitet als Berufsschullehrer in Oranienburg. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er schreibt schon seit seiner Jugend. Der Schwerpunkt seines Schreibens galt immer wieder der Fantasy, auch wenn ihn Ausflüge in den Bereich der Märchen, des Krimis und der Horrorgeschichten führten. Seit 2004 erfolgte die Veröffentlichung vieler Kurzgeschichten in Anthologien und der Tagespresse. 2009 erschien sein erstes Kinderbuch, die 'Zauber-blumenwiesen'. 'Die Chroniken der Reisenden. Staub-Kristall' (2010) ist der erste Roman des Autors. Mit der 'Diamantschwert-Saga' (2011) beginnt die Trilogie um den Magier Bandath. Teil 2. 'Die Dämonenschatz-Saga' erscheint im April 2012, der dritte Teil, 'Die Drachenfriedhof-Saga' ist für 2013 geplant (www.bandath.blog.de).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 404
    Erscheinungsdatum: 11.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862821792
    Verlag: ACABUS Verlag
    Serie: Bandath Bd.2
    Größe: 1195 kBytes
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Die Dämonenschatz-Saga. Die Abenteuer von Bandath, dem Zwergling

Aus dem Kapitel: Das Duell im Gasthaus Zum Rülpsenden Drummel-Drachen 'Herr Magier, du wirst doch wohl nicht wirklich so kurz vor dem Winter noch einen längeren Ausflug unternehmen wollen?' Wie gelang es Waltrude nur, die Worte 'Herr Magier' stets so auszu-sprechen, als glaube sie nicht an seine magische Begabungen?, fragte sich Bandath zum wiederholten Male. Die alte Zwergin stand mitten in seinem Arbeitszimmer. Auf ihrer großen Schürze schimmerten feuchte Flecken vom Abwasch. Beide Hände hatte sie in die Hüften gestemmt, rechts hielt sie einen hölzernen Kochlöffel, als wolle sie einem Lausbu-ben damit das Hinterteil versohlen. Und immer, wenn Waltrude in die-sem Ton mit ihm sprach, kam er sich vor wie ein solcher Lausbub kurz vor einer berechtigten Tracht Prügel - auch wenn er schon weit über hundert Jahre alt und damit im besten Alter war. Die Zwergin, seine Haushälterin und gleichzeitig ein wichtiges Mitglied des vierköpfigen Rates von Neu-Drachenfurt, starrte ihn wütend an. 'Oh!' Niesputz erhob sich sirrend in die Luft. 'Da fällt mir ein, ich habe noch eine wichtige Verabredung mit einigen Gräsern, draußen im Wald. Da ihr eure schwerwiegenden Probleme sicherlich allein lösen könnt, gehe ich dann mal. Ihr wisst ja, wenn's am Schönsten ist ...' Niesputz war ein Ährchen-Knörgi, ein Angehöriger eines kleinen Volkes weit im Süden - das behauptete er jedenfalls von sich. Der Ma-gier jedoch hatte im letzten Jahr feststellen müssen, das bedeutend mehr in seinem kleinen, grünen Freund steckte, als dieser zugab. Smaragdfar-bene Funken versprühend surrte das Ährchen-Knörgi aus dem offenen Fenster in die Dämmerung davon. 'Sieh deinem kleinen Kameraden nicht so traurig hinterher, Herr Ma-gier, ich rede mit dir', herrschte die Zwergin ihn an. Seit Jahren bat er sie, ihn mit seinem Namen anzureden, vergebens. Sie hatte zwar bei sei-ner Geburt geholfen und ihm nach dem frühen Tod seiner Mutter erzo-gen, aber seit er von seiner Magierausbildung aus Go-Ran-Goh zurück-gekehrt war, redete sie ihn nur noch mit Herr Magier an. 'Ich habe mir im letzten Jahr genug Sorgen um dich gemacht. Da musst du nicht schon wieder losziehen, vor allem, da du nun endlich eine junge und hübsche Frau in deinem Haus hast.''Aber von Barella stammt doch die Idee, nach Cora-Lega zu gehen! Sie hatte den Wunsch und ich habe es ihr im letzten Jahr versprochen', wagte Bandath einen Einwurf. Natürlich überhörte Waltrude diesen Zwischenruf. Wenn sie Bandath die Leviten lesen wollte, dann tat sie das auch und zwar gründlich. Ir-gendwelche Gegenargumente zählten da nicht und brauchten also auch nicht beachtet werden. Kleinliche Hinweise auf Schuld oder Unschuld tat sie mit einer Handbewegung ab, gerade so, als wolle sie eine lästige Stechfliege verscheuchen. Ihr war das Abendessen nicht gelungen (schließlich hatte Bandath ihr mitgeteilt, dass Barella, Niesputz und er in zwei Tagen aufbrechen würden) und soeben hatte sie eines der guten Gläser zerbrochen, die sie erst beim letzten Vollmond von diesem aal-glatten Händler aus dem Westen erstanden hatte. Übrigens ein ausge-kochtes Schlitzohr und ein Betrüger obendrein, wenn man sie fragte. Aber sie wurde ja nicht gefragt, niemals fragte auch nur irgendeiner nach ihrer Meinung. Es hieß ja hier in diesem Haus einfach: 'Waltrude, wir ziehen los', und sie konnte sehen, wie sie zurande kam, so kurz vor dem Winter. Sie wurde ja nie gefragt, ihr teilte man einfach mit. [...]

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