text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Heimkehr 2 - Meister der Intrige Roman von Salvatore, Robert A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.07.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Heimkehr 2 - Meister der Intrige

Er wählte ein Leben im Licht, doch sein Weg führt zurück in die Dunkelheit. Ein Dämonenfürst hat sich Zugang zur Stadt der Dunkelelfen verschafft und hinterlässt Tod und Zerstörung. Sollten die Dunkelelfen fallen, wäre sein nächstes Ziel die Zwergenstadt Mithril-Halle, die neue Heimat des Dunkelelfen Drizzt. Also bricht er mit seinen Gefährten und einer Zwergenarmee auf, um die Dämonengeißel zu bekämpfen. Doch die Stadt der Dunkelelfen könnte schon an die Unholde und ihren bösen Prinzen fallen, bevor Drizzt und die Zwerge eintreffen - und ohne die Dunkelelfen hätten sie keine Chance, den Dämonen zu widerstehen. R. A. Salvatore wurde 1959 in Massachusetts geboren, wo er auch heute noch lebt. Bereits sein erster Roman "Der gesprungene Kristall" machte ihn bekannt und legte den Grundstein zu seiner weltweit beliebten Romanserie um den Dunkelelf Drizzt Do Urden. Die Fans lieben Salvatores Bücher vor allem wegen seiner plastischen Schilderungen von Kampfhandlungen und seiner farbigen Erzählweise.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 15.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641236922
    Verlag: Blanvalet
    Serie: DIE HEIMKEHR 2
    Originaltitel: Maestro (Legend of Drizzt 29, Homecoming 2)
    Größe: 11014 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Heimkehr 2 - Meister der Intrige

Prolog

"Bei Lolths haarigen Beinen!", rief Braelin Janquay fassungslos aus. Kopfschüttelnd betrachtete er das Abschlachten, das sich vor seinen Augen abspielte.

In Schwärmen waren Hunderte oder gar Tausende von Dämonen in eine runde Höhle der Herrenstraßen eingefallen, jenen breiten Gängen, die das Haupteinfallstor nach Menzoberranzan darstellten. Sie standen also unmittelbar vor der Stadt.

Entlang der Höhlenwände hatten Zauberer und Priesterinnen der Dunkelelfen Position bezogen, welche die Armada aus dem Abgrund mit einem Bombardement eindeckten, das alles überstieg, was Braelin sich je hätte vor stellen können. Hundert Blitze durchzuckten dieselbe An zahl herabregnender Feuerbälle. Magische Stürme hagelten auf die eintreffenden Dämonen - zombiegleiche Manen und Balgura - ein, schlugen sie nieder oder ließen sie auf dem eisglatten Boden ausrutschen, bis sie in den Dampfschwaden der explodierenden Feuerbälle umkamen.

Die Falle der Drow hatte vernichtend zugeschnappt, aber der Zustrom der Dämonen ließ nicht nach.

"Können sie die alle töten?", fragte Braelin staunend.

"Macht Euch bereit", fuhr Tiago ihn an. "Ein paar werden durchkommen, und wenn Ihr mir nicht die Flanke deckt, kenne ich keine Gnade."

Braelin starrte den Emporkömmling der Baenre-Familie kurz an, wobei er seine grenzenlose Verachtung gut zu verbergen wusste. Jarlaxle und Beniago hatten ihn vor Tiagos aufbrausendem Temperament und dessen Hochmut gewarnt. Jarlaxle kannte die inneren Beweggründe der Adligen aus dem Haus Baenre besser als jeder andere, und Beniago war immerhin Tiagos Cousin. Doch Braelin hatte die letzten Jahrzehnte Bregan D'aerthe gedient. Über die Hälfte seiner fünfundneunzig Jahre gehörte er bereits Jarlaxles Söldnerbande an, und die meiste Zeit davon hatte er außerhalb von Menzoberranzan gelebt. Jetzt, nachdem er in die Enge seiner Herkunftsstadt zurückgekehrt war, widerte ihn Tiagos Arroganz ebenso an wie das Gift, das aus jedem seiner Worte - und den Worten vieler anderer Drow, besonders der Adligen aus Haus Do'Urden, wo Braelin gegenwärtig stationiert war - triefte.

Dabei hatte sich die affektierte Gesellschaft von Menzoberranzan in nichts verändert. Doch Braelin war ihr zwischenzeitlich entronnen, und nun nahm er sie anders wahr. In seiner Jugend war er daran gewöhnt gewesen, völlig abgestumpft, doch jetzt regten solche Bemerkungen ihn auf, und er brauchte all seine Selbstbeherrschung, um nicht zu zeigen, wie sehr er das intrigante Wesen seines eigenen Volkes verabscheute.

Noch immer erzitterten die Höhlenwände unter dem magischen Gewitter, das auf die angreifenden Dämonenhorden in der großen Höhle im Westen niederging. Ein gleißender Blitz ließ Tiago und Braelin zurückfahren.

"Ravel und sein Blitznetz", stellte Tiago fest und rang sich verstimmt ein Nicken ab. Der Zauberer Ravel, der von Haus Xorlarrin nach Haus Do'Urden versetzt worden war, war für dieses Ritual berühmt, welches normale Blitzschläge verstärkte. Die beiden Drow an der Spitze der Verteidiger im Gang hatten dessen Wirkung schon mehrfach miterlebt. Sie konnten nur erahnen, wie gerade scharenweise Dämonen unter diesem vernichtenden Angriff zerschmolzen.

Kaum hatte Tiago zu Ende gesprochen, folgte auch schon eine unglaubliche Geräuschkaskade, die den Boden erbeben ließ und deren Explosionen die Wände des Gangs vermutlich bis nach Menzoberranzan erschütterten. Noch in dieser Entfernung - einige Hundert Schritte vom Kampf entfernt - spürte Braelin die Hitze der magischen Feuersbrunst. Er lockerte den Griff um seine Schwerter ein wenig, denn momentan konnte er sich kaum vorstellen, dass irgendein Dämon an diesem Ende aus dem Schlachtfeld stürmen würde.

"Der

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen