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Die Heimkehr 3 - Meister des Kampfes Roman von Salvatore, Robert A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.08.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Die Heimkehr 3 - Meister des Kampfes

Er wählte ein Leben im Licht, doch sein Weg führt zurück in die Dunkelheit. Ein unsicherer Waffenstillstand hat in das Unterreich Einzug gefunden. Die Dämonenhorden sind zurückgewichen, und jetzt streiten sich die Matriarchinnen der Dunkelelfen über das Schicksal von Drizzt Do'Urden. Währenddessen wird einer Matriarchin nach der anderen klar, dass Menzoberranzan, die Stadt der Spinnen, für immer herrschen wird - mit oder ohne den abtrünnigen Drow. Und so kann Drizzt noch einmal in seine wahre Heimat zurückkehren. Für den einsamen Dunkelelf gibt es nur eine einzige letzte Aufgabe: eine Suche nach Frieden, nach Familie, nach Heimat - nach einer Zukunft ... R. A. Salvatore wurde 1959 in Massachusetts geboren, wo er auch heute noch lebt. Bereits sein erster Roman "Der gesprungene Kristall" machte ihn bekannt und legte den Grundstein zu seiner weltweit beliebten Romanserie um den Dunkelelf Drizzt Do Urden. Die Fans lieben Salvatores Bücher vor allem wegen seiner plastischen Schilderungen von Kampfhandlungen und seiner farbigen Erzählweise.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 560
    Erscheinungsdatum: 19.08.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641236830
    Verlag: Blanvalet
    Serie: DIE HEIMKEHR 3
    Originaltitel: Hero (Legend of Drizzt 30, Homecoming 3)
    Größe: 6450 kBytes
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Die Heimkehr 3 - Meister des Kampfes

Prolog

"Vor allem Banditen, um ehrlich zu sein", sagte Regis zu Wulfgar.

Die beiden ruhten auf der Ladefläche eines Wagens, der an dem Spätfrühlingstag im Jahr 1486 der Zeitrechnung der Täler, dem Jahr der Schriftrollen aus den Nesserbergen, von Dolchfurt aus die Handelsstraße entlang nach Südosten rumpelte. "Man möchte meinen, es wären mehr Monster hier unterwegs. Schließlich ist das Land so spärlich besiedelt. Aber Ärger gab es zumeist mit Menschen." Der Halbling seufzte.

Wulfgar nickte neben ihm und blickte über seinen Arm hinweg, der bequem auf der Holzbrüstung des Wagens ruhte, auf die Hügel im Norden. Irgendwo dort oben marschierten vermutlich seine Freunde an der Spitze einer gewaltigen Zwergenarmee ostwärts in Richtung Schwertküste. Erst später würden sie nach Süden abbiegen und auf die alte Zwergenheimat Gauntlgrym zuhalten.

Wulfgar wusste, dass Bruenor Gauntlgrym zurückerobern würde. Mit Drizzt und Catti-brie an seiner Seite würde der entschlossene Zwerg nicht lockerlassen. Bestimmt würden sie gefährliche Gegner vorfinden, und ebenso sicher würden sie sich ihren Weg bahnen. Auch ohne ihn.

Dieser Gedanke beschäftigte ihn, und was Wulfgar am meisten verwunderte, wenn er an die Gefahren dachte, die seinen Freunden bevorstanden, war, dass er keinerlei Schuldgefühle empfand, weil er nicht bei ihnen war.

Er wollte noch so viel von der Welt entdecken!

Schließlich war er nicht ins Leben zurückgekehrt, um lediglich die Ereignisse seiner ersten Existenz nachzuspielen. Aus diesem Grund war er von Mithril-Halle aus zuerst nach Silbrigmond gezogen und dann nach Tiefwasser, wo er mit Regis' und dem ungewöhnlichen Mönch Afafrenfere den Winter verbracht hatte. Nun fuhren sie über die Handelsstraße in die Hafenstadt Suzail am westlichsten Ausläufer der See des Sternenregens, wo sie sich nach Aglarond zur Stadt Delthuntle einschiffen konnten. Dort lebte Regis geliebte Donnola Topolino, die das bekannte Haus Topolino führte, welches in alle krummen Geschäfte der Stadt verstrickt war.

"Oh, Monster gibt es hier reichlich, keine Sorge", rief der alte Fahrer zurück. "Wenn es bloß um Menschen ginge, hätte ich euch nicht so gut für euren Schutz bezahlt."

"Bezahlt?", wiederholte Wulfgar schmunzelnd. Ihre einzige Bezahlung bestand darin, dass sie hier auf dem Wagen saßen.

"Ja, aber die Menschen finde ich unterwegs am schlimmsten. Ihr nicht?", sagte Regis zu dem Mann. "Zumindest zwischen Dolchfurt und der Boareskyr-Brücke."

Mit skeptischer Miene sah der Fahrer sich zu ihnen um. Er sollte sich dringend mal wieder rasieren, dachte Wulfgar angesichts der grauen Stoppeln, die aus den zahlreichen Warzen auf seinem Gesicht stakten. Der Mann machte den Eindruck, als hätte er seinen grauen Bart - und seine Haare insgesamt - ewig nicht gepflegt. Die längsten Haare in seinem breiten, rundlichen Gesicht waren jedoch diejenigen, die aus seinen großen Nasenlöchern lugten.

"Pah! Bist du etwa der Herold der Handelsstraße?", sagte der Fahrer zu dem sorgfältig frisierten, höchst eleganten Halbling. Tatsächlich war Regis mit seinem ausladenden blauen Barett, dem schwarzen Reisemantel mit dem steifen Kragen und seinen feinen Kleidern modisch auf dem neuesten Stand. Zudem war an seiner linken Hüfte der prächtige Knauf seines schmalen Degens erkennbar.

"Früher gehörte ich zu den Ponys", antwortete Regis mit einigem Stolz.

Wulfgar wartete geradezu darauf, dass sein kleiner Freund sich zufrieden den Schnurrbart zwirbelte.

"Den Ponys?", wiederholte der Kutscher, dessen Stimme jetzt einen anderen Klang annahm und tiefer wurde, als er Regis genauer ins Auge fasste. Wenn er sich diese Mühe bereits in Dolchfurt gemacht hätte, wäre ihm gewiss längst kl

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