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Die Legende von Assan von Schierz, Carola (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
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Die Legende von Assan

Völlig unerwartet erfährt Laniki, dass sie die Auserwählte ist, von der die 'Große Prophezeiung' spricht. Nur sie kann Mediterra und Tosman, zwei seit Menschengedenken verfeindete Länder, wieder zum legendären Reich Assan vereinen. Gemeinsam mit Luka, ihrem Adoptivbruder, der es inzwischen zu hohem Rang in Mediterras Armee gebracht hat und dessen getreuen Männern, begibt sie sich auf die gefährliche Reise. Unterstützung bekommen sie von Juno und Gidon, die ebenso wie Laniki mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind. Als sich eines Tages der geheimnisvolle Taras der Gruppe anschließt, geraten Lanikis Gefühle in Verwirrung. Zum einen fühlt sie sich stark zu dem charismatischen Mann hingezogen, zum anderen stellt er sie vor einige Rätsel. Kann sie ihm trauen? Und was ist mit Luka? Ist seine Ergebenheit gegenüber Mediterras kriegerischem König größer als seine Liebe zu ihr? Kann sie den zum Teufelskreis gewordenen Hass zwischen den verfeindeten Völkern wirklich noch aufhalten? Es beginnt ein abenteuerlicher Weg, der an seinem Ende das Leben aller Beteiligten aus seinen gewohnten Bahnen reißt. Ich wurde 1971 geboren. 1994 habe ich geheiratet und bin stolze Mutter zweier Kinder. Lesen ist mein größtes Hobby. Ich lese alles querbeet, aber am stärksten ziehen mich Fantasyromane und historische Romane in ihren Bann. Wenn meine bescheidenen Werke es schaffen, wenigstens einigen Lesern ein paar schöne Stunden zu bereiten, dann bin ich sehr froh darüber. Ich wünsche allen eine angenehme Schmökerzeit!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 273
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738004953
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 881 kBytes
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Die Legende von Assan

Die Prophezeiung

Irgendwo zwischen dem Silamgebirge und dem Westmeer lagen die Länder Tosman und Mediterra. Es gab wunderschöne grüne und fruchtbare Ländereien, Seen, in denen tausende Fische schwammen, Wälder voller Wild und alles, was man brauchte, um den Bewohnern ein glückliches Leben zu sichern. Doch vom Glück waren beide Länder weit entfernt. Keiner der Bewohner von Tosman und Mediterra hätte sagen können, wann und warum die Feindschaft zwischen ihnen begonnen hatte. Sicher war nur, dass sie schon seit mehreren Generationen andauerte. Immer wieder fielen sie in kriegerischer Absicht übereinander her und schon jedes Kind wusste spätestens im Alter von drei Jahren, dass man die Anderen hassen musste. Doch irgendwann keimte in einigen wenigen Herzen der Wunsch nach Frieden und Erlösung von Gewalt, Hass und Krieg. Ganz schwach nur, doch der Samen war gelegt und versuchte sich durch die versteinerten Gefühle zu bohren.

Alle, die den Samen in sich trugen, klammerten sich an die große Prophezeiung.

An jene Prophezeiung, die einst von der Hohepriesterin, des damals noch einigen Reiches namens Assan, offenbart wurde. Niemand kannte den genauen Wortlaut, doch man wusste, dass darin die Rede von einem Kind war, welches die Gabe haben sollte, Assan wieder zu vereinen und den Frieden in das geschundene Land zurückzubringen.

In einem Dorf, im Herzen von Mediterra, stand die kleine behagliche Hütte von Bahan dem Schmied und seiner liebenswerten Frau Uma. Uma war nicht von allzu großer Schönheit, doch von einem Liebreiz, mit dem sie die Menschen sofort für sich einnahm. Bahan liebte sein Weib über alles und sie dankte es ihm auf gleiche Weise. Die Schmiede warf den nötigen Unterhalt für ein einfaches Leben ab und sie mussten nie darben. Alles, was ihnen zu ihrem Glück fehlte, war ein Kind. Doch Uma kam langsam in die Jahre und schweren Herzens fanden sich beide mit ihrem Schicksal ab. Dankbar klammerten sie sich an das, was sie hatten und opferten regelmäßig Era, der Friedensgöttin, einen Teil ihrer Habe. Era war die Verschwundene Gottheit , der nur noch wenige Anhänger huldigten. Die meisten Menschen hatten sie über die Jahrhunderte hinweg völlig vergessen. In kämpferischen Zeiten wie diesen setzte man viel lieber auf Kriegsgötter, die Macht und Reichtum versprachen. Die Menschen hatten schon lange den Blick für die wesentlichen Dinge im Leben verloren: Liebe, Frieden, Nächstenliebe und Gerechtigkeit. Es gab nur noch wenige geheime Orte, an denen man der Verschwundenen Göttin huldigen konnte, ohne verfolgt und bestraft zu werden.

Die kleine Siedlung, in der Bahan und Uma lebten, war so ein Ort. Abseits von allen größeren Städten pflegten einige Bewohner ihren alten Glauben und waren darum bis zum heutigen Tag, - davon waren sie überzeugt, von den andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Ländern verschont geblieben. Doch auch nach ihnen streckte sich der Arm des Hasses und der Gewalt zuweilen aus und befiel die Herzen zumeist junger Männer. Voller Sehnsucht nach Ruhm und Ehre zogen sie los, um die Heere von König Saul bei ihren blutigen Feldzügen gegen die Tosmanen zu unterstützen.

Die Tosmanen wiederum dienten König Zerus und waren ebenso gefürchtete Krieger, wie die Kämpfer von Mediterra. So folgte eine grausame Schlacht der anderen. Doch keines der beiden Heere konnte auf Dauer seinen Gegner in Schach halten. Wer gerade im Vorteil war, plünderte den anderen aus und machte die besiegten Bewohner zu Gefangenen und Sklaven. Diese mussten schwerste Arbeiten verrichten und viele der geschundenen Seelen starben dabei. Mitgefühl und Gerechtigkeit verkamen bei den meisten Menschen zu erbärmlichen Überbleibseln aus langer Vorzeit.

Doch die wenigen anderen, darunter auch Bahan und Uma, gaben ihr Bestes, um diese Tugenden z

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