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Die Magie der Geschwister Der gefangene Zauberer von Kostrzewa, Tonia S. (eBook)

  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)

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Die Magie der Geschwister

Auf dem Weg, seinen Vater aus der Gefangenschaft des Grafen zu befreien, erkennt Ebony, das er es alleine nicht schaffen kann. Er macht sich auf, um seine Schwester Calandis zu finden, von der er wusste, dass sie in der Nähe des Waldes wohnte. Doch hier mitten im Wald schien nichts mehr wie es war. Es wurde immer dunkler. Tiere verließen fluchtartig den Wald! Etwas Böses musste hier am Werk sein! Ebony durfte keine Zeit mehr verlieren! Um das Schlimmste noch zu verhindern, war es wichtig, Calandis zu finden! Nur zusammen würden sie den Grafen besiegen können!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 500
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740756413
    Verlag: TWENTYSIX
    Größe: 531 kBytes
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Die Magie der Geschwister

Wie jeden Nachmittag im Spätherbst, begab sich Calandis nach draußen , um im Wald spazieren zu gehen. Sie war gerne hier. Das Gefühl von Freiheit spürte sie jedes Mal, wenn sie dort war. Manchmal fing sie zu singen an, und tanzte als wäre sie allein auf dieser Welt. Eine ganz besondere Bindung hatte sie scheinbar zu den Bäumen und den Tieren hier im Wald.

Sie konnte sich nicht erklären warum, aber bei ihnen fühlte sie sich sicher. Keiner der Tiere machte ihr Angst, egal wer es war. Alle waren sie freundlich zu ihr. Zu gerne verweilte sie hier. Sie setzte sich, und begann zu träumen. Es war eigenartig, denn immer wieder träumte sie, von einer Person. Keine Ahnung um wen es sich dabei handelte, aber sie war sich sicher, dass er etwas besonderes war. Doch auch dieser Traum endete, und die Dämmerung kam bereits. Es wurde Zeit für sie. Zurück nach Hause, obwohl sie so gern noch geblieben wäre. Auf ihrem Weg hörte sie jemanden reden. ! Calandis drehte sich in alle Richtungen. Doch da war niemand.

Das war nicht das erste Mal, das sie jemanden reden hörte, der aber scheinbar nicht da war. Manchmal zweifelte sie an ihrem Verstand. Sie ging weiter, in der Hoffnung doch noch jemanden zu entdecken, aber niemand kreuzte ihren Weg. Zuhause angekommen, öffnete ihre Mutter die Tür. ! Doch Calandis antwortete nicht. Sie ging direkt hoch in ihr Zimmer, warf sich aufs Bett, und fiel in einen tiefen Schlaf, und träumte. Oder war es doch kein Traum?

Calandis erwachte. Ganz benommen und schweißgebadet schaute sie sich um. ? Sie holte ein paar Mal tief Luft, und war froh, als sie bemerkte das sie in ihrem Zimmer, in ihrem Zuhause war. Ihr Zuhause war eine alte kleine Hütte, in einem recht unscheinbaren kleinem Dorf. Es wohnten nicht viele hier, aber alle samt waren sie sehr freundlich zueinander. Zu ihrem Zimmer führte eine alte Holzleiter, die jedes Mal wenn sie sie betrat, zu knacken anfing.

Irgendwann würde sie fallen, da war sie sich sicher. Eigentlich fühlte Calandis sich sehr wohl hier, doch je älter sie wurde, desto mehr verspürte sie eine große Sehnsucht. Nach wem, oder was konnte sie nicht sagen. Nur dieses Gefühl, das irgendjemand oder irgendetwas fehlte. Sie stand auf, und ihre langen, braunen, gewellten Haare fielen bis zu ihrer Hüfte hinunter. Sie schmunzelte bei dem Gedanken, das es sich wohl als schwierig erweisen würde, sie zu bändigen. Sie verließ ihr Zimmer um sich aus dem Brunnen draußen etwas Wasser zu holen. Ihre Eltern waren scheinbar nicht hier. Was sie etwas stutzig machte, denn eigentlich gingen sie nicht fort, ohne vorher Calandis zu fragen, ob sie mit kommen möchte. Sie schaute noch einmal in das Schlafgemach ihrer Eltern, doch sie waren fort. Links und rechts von dem Schlafgemach , hingen zwei wundervolle Gemälde. Viele Menschen, aber auch Elben und Zauberer aus vergangenen Zeiten, waren hier zu erkennen. Calandis mochte diese Gemälde und konnte kaum den Blick von ihnen nehmen, als sie plötzlich das Gefühl bekam, diese Menschen würden sie anstarren. Sie wischte sich die Augen, und schaute erneut. Da war nichts. Es sah aus wie immer. Kopfschüttelnd ging sie nach draußen zum Brunnen. Was war heute nur los mit ihr? Würde sie vielleicht krank werden? So musste es sein. Anders konnte sie es sich nicht erklären. Mit dem Becher voll Wasser in der Hand, setzte sie sich auf eine Bank, diese stand direkt am Haus.

Gedankenverloren schaute sie in die Wolken. Manchmal wünschte sie, sie wäre da oben und könnte von dort aus alles sehen. Sie war noch nie weiter als bis zum Markt gekommen. Ihre Eltern ließen sie nicht gerne aus den Augen.

Nur zum Wald ließen sie sie alleine gehen. Calandis verstand nicht warum. Ihr Vater erzählte ihr immer wieder von bösen Menschen, die ihr nichts gut

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