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Die Saat der Erde Roman von Cobley, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2010
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Die Saat der Erde

Der Aufbruch ins All wird zur atemlosen Flucht Der Griff nach den Sternen verlangt der Menschheit das größte Opfer der Geschichte ab - die Erde wird von rücksichtslosen Außerirdischen vernichtet, und die Menschen fliehen ins All. Auf ihrem neuen Heimatplaneten müssen sie sich mit den einheimischen Uvovo arrangieren. Was zunächst nach einer friedlichen Koexistenz aussieht, entwickelt sich jedoch bald zu einem gefährlichen Konflikt ... Michael Cobley, geboren 1951 in Leichester, studierte Ingenieurswissenschaften an der Universität von Strathclyde. Als Herausgeber verschiedener Magazine und durch seine Kurzgeschichten machte er sich schnell einen Namen in der Fantasy-Literatur. 'Schattenkönige', sein erster Roman, war in Großbritannien auf Anhieb ein riesiger Erfolg. Cobley lebt und arbeitet in Glasgow.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 640
    Erscheinungsdatum: 13.08.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641048099
    Verlag: Heyne
    Serie: Humanity's Fire .1
    Originaltitel: Seeds of Earth (Humanity's Fire 1)
    Größe: 639 kBytes
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Die Saat der Erde

" TEIL DREI (S. 268-269)

32 Kao Chih

Drazuma-Ha hatte ihm die einzigartigen Sicherheitsvorkehrungen der Bryag-Station erläutert, die vorgelagerten Markierungsbojen, das Sensornetz, das mehrere Kubiklichtjahre Leere abdeckte, und die halb zufällige Flugroute, welche die Station darin beschrieb. Als sie jedoch an der dritten Markierungsboje ankamen, wurde Kao Chih nervös. Tumakris Flugplan zufolge hätte sie schon vor drei Tagen in der Station mit einem Piraseri Kontakt aufnehmen sollen. Er warf einen Blick auf das auf dem Konsolendisplay angezeigte Bojensignal, schüttelte den Kopf und ließ sich auf die Liege zurücksinken. "Noch eine Boje?", sagte er.

"Das ist doch reine Paranoia." "Wenn ich mit den Achseln zucken könnte", sagte Drazuma-Ha , "würde ich es tun. Aber es geht um ihre Sicherheit, und da gelten ihre Regeln - meines Wissens wurde Bryag nur zweimal angegriffen, seit das System vor einem Jahrhundert installiert worden ist, und zwar von einem Agenten der Erdsphäre sowie einem Kiskashin-Blutschmuggler mit einem Groll gegen den herrschenden Vusark Enclavol - beide Male waren die Schäden minimal, und es wurde niemand getötet ... na ja, jedenfalls niemand Wichtiges ..."

In diesem Moment schaltete sich mit einem Klicken der Interschiffskanal ein, und es meldete sich eine Synthstimme auf 4Peljan, einer vusarkischen Handelssprache, die Kao Chih von seiner Arbeit im Dock auf Agmedra'a her kannte. Seine Spracherweiterung übersetzte perfekt. "Achtung, Raumschiff 433 Strich 2506 - Sie werden jetzt daraufhin gescannt, ob Sie für die Erteilung der Genehmigung zum Betreten der Bryag-Station tauglich sind und über die erforderliche Vertrauenswürdigkeit verfügen ... Scan beginnt ... alle Passagiere dürfen sich zwölf Sekunden lang nicht bewegen ... Scan beendet ... Sprachmusterscan erfolgt in fünfzehn Sekunden ..."

Was eine wortwörtliche Wiederholung der letzten beiden Kontakte darstellte, in deren Folge man ihnen die Kursdaten für eine "Teilstrecken-Flugfortsetzung" oder einen "Gebietsaustritts-Mikrosprung" übermittelt hatte. Beides war unerlässlich, denn das riesige Sensornetz - und damit auch die unstete Flugbahn der Station - waren auf den Randbereich der Omet-Tiefenzone beschränkt, wo Staubwolken und die darin verborgenen Objekte jeden Versuch vereitelten, Hyperraum-Berechnungen anzustellen.

Reisende mussten sich auf die Kursdaten von Bryag verlassen oder diese Gegend von vorneherein meiden. Während sie warteten, betrachtete Kao Chih durch die Sichtluke die nebelhafte Dunkelheit der Tiefenzone. Hier und da durchdrang das Licht von Sternenclustern und nahen Einzelsternen die trüb orangefarben und purpurrot leuchtenden Staubschleier, die verzerrten, bernsteinfarbenen Wirbel, die violetten Kräuselungen."

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