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Die Saga von Thale Folge I: Das Mal der Zwillingsmonde von Felten, Monika (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.02.2015
  • Verlag: hockebooks
eBook (ePUB)
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Die Saga von Thale

In der Nacht, in der beide Monde sich verdunkeln, bringt eine einfache Frau ein Mädchen zur Welt. Sie nennt das Kind Sunnivah. Niemand weiß, dass der finstere Herrscher vom Reich Thale alles versucht hat, sie zu töten, denn nachdem er alle Elfen und Druiden ermordet und die Gütige Göttin vertrieben hat, prophezeite ihm der letzte Druide die Ankunft eines Retters. Sunnivah ist die Auserwählte. Wird sie ihre schwierige Aufgabe bewältigen und das Reich Thale vor der Finsternis befreien? Ein spannender Fantasy-Roman von Monika Felten, der gleichzeitig den Auftakt zur großen "Saga von Thale" bildet. Der Krieg zwischen dunklen Mächten und den friedlichen Völkern beherrscht das Reich Thale. Druiden, Elfen und Menschen fallen dem finsteren Herrscher zum Opfer. Doch die auserwählte Sunnivah, die Priesterin Kyani und die Nebelelfe Naemy stellen sich ihnen mutig entgegen, um das Reich Thale von der Herrschaft der Finsternis zu befreien. Eine packende Fantasy-Saga um den uralten Kampf zwischen Gut und Böse. Die Romanserie "Die Saga von Thale" besteht aus folgenden Bänden: I. Das Mal der Zwillingsmonde II. Die Schwertpriesterin III. Die Nacht der Lichter IV. Nimrod V. Caira-Dan VI. Tun-Amrad VII. Sieg der Finsternis VIII. Fedeon IX. Die Rückkehr der Nebelelfen "Ich schreibe für alle, die sich ihre Liebe zum Märchen bewahrt haben und sich gern in fremde Welten entführen lassen - in die Welten der Elfen, der Magie und der geheimnisvollen Orte." Monika Felten zählt zu Deutschlands führenden Fantasy-Autoren. Geboren 1965, lebt sie mit ihrer Familie in der Holsteinischen Schweiz, einem Landstrich, wo die Welt der Elfen, Feen und Druiden zwischen Wäldern, Seen und Hünengräbern noch lebendig erscheint. Hier schreibt die erfolgreiche Autorin neben Fantasy-Romanen und Jugendbüchern auch Kurzgeschichten und Beiträge für verschiedene Zeitschriften. Für ihre Werke "Elfenfeuer" und "Die Macht des Elfenfeuers" erhielt sie 2002 und 2003 jeweils den Deutschen Phantastik Preis als "Bester Roman National".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 119
    Erscheinungsdatum: 02.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957510518
    Verlag: hockebooks
    Größe: 2006 kBytes
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Die Saga von Thale

Für Sabine Streufert,
meine Schwester und Freundin

"Du wirst nicht lange über dieses Land herrschen, Ausgeburt der Finsternis!
In zehn Sommern, wenn To und Yu sich verdunkeln, wird einer das Licht der Welt erblicken, der das Mal der Monde trägt und die unschuldigen Menschenleben rächen wird.
Fürchte dich, denn er wird die Macht besitzen, unsere geliebte Göttin zu befreien und dich zu vernichten."

Aus der Prophezeiung Anthorks
Prolog

Die Ebene war nicht mehr leer.

Zunächst waren es nur wenige, die ihr Lager des Nachts um einzelne, weit verstreute Feuerstellen errichteten. Doch mit jedem Sonnenuntergang waren es mehr geworden. Und nun, fast einen halben Mondlauf nachdem der erste Krieger sein Lager auf der steinigen Erde errichtet hatte, hatte sich in der Finstermark ein gewaltiges Heer versammelt.

Shari lag, wie schon so oft in den vergangenen Sonnenläufen, in ihrem Versteck auf einem der dicht bewaldeten Hügel an der Grenze zur Finstermark und blickte gespannt auf die unzähligen Feuer des Heerlagers. Wie alle Nebelelfen besaß sie gute Augen, aber immer wenn sie ihren Blick über die Ebene wandern ließ, schien es ihr, als blicke sie durch eine Wand aus zähem, dunklem Nebel, der es ihr fast unmöglich machte, Einzelheiten zu erkennen.

Dieser Abend war anders.

Irgendetwas schien die Krieger dort unten in Spannung versetzt zu haben. Regungslos saßen sie um die Feuer und Shari konnte auch ohne ihre feinen Elfensinne erkennen, dass sie auf etwas warteten.

Auch Shari wartete. Hin und wieder verlagerte sie vorsichtig ihr Gewicht, um ihre schmerzenden Gelenke etwas zu entlasten, hatte damit auf dem felsigen Boden ihres Verstecks allerdings nur wenig Erfolg. Shari seufzte. Sie hatte die Sümpfe von Numark vor zehn Mondläufen verlassen, um hier in den Hügeln nach seltenen Kräutern zu suchen, die in der sumpfigen Erde ihrer Heimat nicht gediehen. Nun lagen die prall gefüllten Beutel unbeachtet an ihrem Lagerplatz und Shari vermutete, dass sie inzwischen nicht mehr zu gebrauchen waren. Eigentlich wollte sie auch längst auf dem Heimweg sein, aber als sie eines Morgens die ersten schwarzen Krieger in der Ebene erblickt hatte, hatte sie beschlossen in der Finstermark zu bleiben, um herauszufinden, was dort unten vor sich ging.

Shari war sich bewusst, dass sie sich schon viel zu lange hier aufhielt. In ihrer Heimat würde man sich große Sorgen um sie machen. Und nicht zum ersten Mal ärgerte sie sich darüber, dass sie noch ein wenig zu jung war, um sich der Gedankensprache bedienen zu können. Damit wäre sie mühelos in der Lage gewesen, selbst über weite Entfernungen eine Nachricht in die Hauptstadt des Elfenreiches zu senden und Unterstützung anzufordern. Doch ihre Ausbildung in dieser überaus schwierigen Kunst würde erst im kommenden Winter beginnen. So blieb ihr nichts anderes übrig, als sich so bald wie möglich auf den Heimweg zu machen und den anderen Elfen selbst von ihrer Entdeckung zu berichten. Eigentlich wollte sie schon vor sechs Sonnenläufen aufbrechen. Doch dann hatten die Krieger damit begonnen, in der Mitte des Heerlagers ein großes Zelt zu errichten. Es gab nur dieses eine und es sah so prachtvoll aus, dass sie unbedingt herausfinden wollte, wozu es diente, bevor sie nach Numark zurückkehrte.

Inzwischen war Shari fest davon überzeugt, dass die Krieger aus dem Norden kamen. Dort, jenseits der Grenzen der Finstermark, lag eine düstere, unerforschte Gegend, deren Boden noch niemals von einem Sonnenstrahl berührt worden war.

Der Gedanke daran ließ Shari erschauern. Um nichts in der Welt würde eine Nebelelfe freiwillig eine solch lebensfeindliche Gegend betreten. Shari war sich sicher, dass es nichts Gutes verhieß, wenn Krieger von dort kamen.

Auch die Finstermark wurde normalerweise von ihrem Volk gemieden. Dieser karge und unbewohnte Landstrich bildete die nördliche Grenze von Thale, dem Land, das einst ganz den Elfen

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