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Die Saga von Thale Folge VIII: Fedeon von Felten, Monika (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.02.2015
  • Verlag: hockebooks
eBook (ePUB)
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Die Saga von Thale

Folge VIII der "Saga von Thale": Unerschrocken reist die Nebelelfe Naemy in die Vergangenheit. Dort wird sie Zeugin des Grauens, das Thale damals heimgesucht hat: Dörfer werden überfallen, Menschen getötet und verschleppt. Aber Naemy muss stark bleiben: Sie darf nicht ins Geschehen eingreifen, da die Vergangenheit durch sie nicht verändert werden darf. Naemy ist hin und her gerissen zwischen ihrem Wunsch, den Völkern von Thale zu helfen und ihrem Wissen, dass ihr Auftrag, den Völkern von Thale zu helfen, bei einem unbedachten Eingreifen unabwendbar scheitern wird. Allen Gefahren zum Trotz versucht sie dennoch, eine Gruppe von Nebelelfen aus dem tobenden Chaos zu befreien und in ein Land jenseits der Berge zu führen - bis die Zeit der Heimkehr gekommen ist. Der Krieg zwischen dunklen Mächten und den friedlichen Völkern beherrscht das Reich Thale. Druiden, Elfen und Menschen fallen dem finsteren Herrscher zum Opfer. Doch die auserwählte Sunnivah, die Priesterin Kyani und die Nebelelfe Naemy stellen sich ihnen mutig entgegen, um das Reich Thale von der Herrschaft der Finsternis zu befreien. Eine packende Fantasy-Saga um den uralten Kampf zwischen Gut und Böse. Die Romanserie "Die Saga von Thale" besteht aus folgenden Bänden: I. Das Mal der Zwillingsmonde II. Die Schwertpriesterin III. Die Nacht der Lichter IV. Nimrod V. Caira-Dan VI. Tun-Amrad VII. Sieg der Finsternis VIII. Fedeon IX. Die Rückkehr der Nebelelfen "Ich schreibe für alle, die sich ihre Liebe zum Märchen bewahrt haben und sich gern in fremde Welten entführen lassen - in die Welten der Elfen, der Magie und der geheimnisvollen Orte." Monika Felten zählt zu Deutschlands führenden Fantasy-Autoren. Geboren 1965, lebt sie mit ihrer Familie in der Holsteinischen Schweiz, einem Landstrich, wo die Welt der Elfen, Feen und Druiden zwischen Wäldern, Seen und Hünengräbern noch lebendig erscheint. Hier schreibt die erfolgreiche Autorin neben Fantasy-Romanen und Jugendbüchern auch Kurzgeschichten und Beiträge für verschiedene Zeitschriften. Für ihre Werke "Elfenfeuer" und "Die Macht des Elfenfeuers" erhielt sie 2002 und 2003 jeweils den Deutschen Phantastik Preis als "Bester Roman National".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 149
    Erscheinungsdatum: 03.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957510587
    Verlag: hockebooks
    Größe: 2074 kBytes
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Die Saga von Thale

Was davor geschah
in Folge VII

Sieg der Finsternis

Im Kampf gegen den finsteren Herrscher gerät die Nebelelfe Naemy durch ein Dimensionentor in eine geheimnisvolle Sphäre. Dort versucht der finstere Herrscher, ihr das magische Amulett abzunehmen, doch Naemy kann ihm entkommen. Als sie kurz darauf der Gütigen Göttin gegenübersteht, wähnt sie sich im Jenseits, aber die Göttin hat andere Pläne mit ihr. Sie trägt Naemy auf, in die Vergangenheit zu reisen. In die Zeit, in der der finstere Herrscher Thale eroberte. Dort soll sie eine Gruppe von Nebelelfen vor den Fängen des Bösen retten, um das Überleben ihres Volkes zu sichern. Naemy zögert, denn das Risiko ist groß - bis ihr die Gütige Göttin ein Angebot macht, das sie nicht ablehnen kann ...
1

Fedeon saß auf der Bank vor der Jagdhütte und summte leise vor sich hin, während sein Blick den Wald streifte, den die Dämmerung bereits umfangen hatte. Hinter den grünen Wipfeln der Christalltannen, welche die Lichtung, auf der die Hütte stand, wie eine undurchdringliche Mauer umschlossen, sank die Sonne, und das Licht wurde fahl und grau. Dieser Augenblick, der von den Skalden Thales oft nur "die blaue Stunde" genannt wurde, war Fedeon der liebste - wenn die Wärme des Tages in den langen Schatten abkühlte und die untergehende Sonne den Himmel im Westen in feuriges Rot tauchte.

Der junge Skalde liebte es zu beobachten, wie das Rot langsam in ein Violett überging und zu einem sanften Blau verblasste, das schließlich im tiefen Schwarzblau der Nacht verschwand. Dann roch die Luft so sauber und frisch wie zu keiner anderen Zeit. Leise seufzend lehnte er sich zurück, schloss die Augen und erfreute sich an dem abendlichen Frieden, der gemeinsam mit der Nacht in den Valdor-Bergen Einzug hielt. Fast überdeutlich nahm er den würzigen Duft des feuchten Nadelbodens wahr, während er sinnend dem geheimnisvollen Gurgeln des Baches lauschte, der sich durch die Lichtung schlängelte.

Es war der dritte Abend, den er in der selbst gewählten Einsamkeit der Jagdhütte verbrachte, und obgleich er noch nicht lange hier war, fühlte sich Fedeon bereits als ein Teil der Wildnis, die ihn umgab. Er hatte keine Furcht und genoss die allgegenwärtige Ruhe, die ihm weitab vom lauten Treiben der Festungsstadt endlich die ersehnten Visionen bescheren sollte.

Zunächst war es allerdings auch hier nicht leicht für ihn gewesen, sich zu entspannen. Der Abschied von Paira war ihm viel schwerer gefallen, als er ihr gegenüber hatte zugeben wollen. Ihre Tränen und flehenden Worte hatten ihn zutiefst berührt, und es hatte ihn Kraft gekostet, sich endgültig aus ihren Armen zu lösen. Obwohl er ihre sehnsüchtigen Blicke im Nacken gespürt hatte, war er von ihr fortgegangen, ohne sich noch einmal umzusehen, denn er hatte keine Wahl gehabt.

Immer wenn er an diesen Augenblick dachte, krampfte sich ihm das Herz zusammen und er schämte sich für sein Verhalten. Paira liebte ihn aufrichtig und hatte eine solche Behandlung nicht verdient. Dennoch hatte er in diesem Augenblick nicht anders handeln können und hoffte inständig, sie möge ihn verstehen und es ihm nicht übel nehmen.

Seufzend erhob sich Fedeon von der harten Bank, nahm eine kupferne Kelle zur Hand, schlenderte zum Bach und kniete sich an dessen Ufer nieder, um seinen Durst zu stillen. Inzwischen war es fast dunkel geworden. Während im Westen das letzte Licht des Tages als heller Streifen verblasste, zeigten sich im Osten bereits die ersten funkelnden Sterne. Es wurde Zeit, schlafen zu gehen. Fedeon wischte sich mit dem Handrücken über die Lippen, streckte sich und stand auf. Bis zur Hütte, die sich aus dem Halbdunkel erhob, waren es nur ein paar Schritte. Müßig ließ er den Blick über die kantigen Umrisse gleiten, während er langsam zurückging. Die Hütte besaß keine Fenster. Sie war klein und alt, aber solide aus dicken Holzbalken und Schindeln gebaut. Und obwohl sie nicht ständig be

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