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Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen. Teil 2 Roman von Brooks, Terry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen. Teil 2

Die Vorgeschichte zum Fantasy-Serien-Highlight 2016 Die mächtige Grenzstadt Tyrsis ist entscheidend für die Verteidigung der Südlande. Doch ihr rechtmäßiger Herrscher Balinor schmachtet in seinem eigenen Kerker, in den ihn sein verräterischer Bruder werfen ließ. Balinor muss alles daran setzen, die Freiheit zurückzuerlangen. Nur mit ihm an der Spitze können die widerstreitenden Machtblöcke von Tyrsis geeint und die Horden des Hexenmeisters Brona aufgehalten werden. Dies ist Teil 2 von 2 des Romans 'Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen'. Teil 1 erscheint unter der ISBN 978-3-641-19099-6. Im Jahr 1977 veränderte sich das Leben des Rechtsanwalts Terry Brooks, geboren 1944 in Illinois, USA, grundlegend: Gleich der erste Roman des begeisterten Tolkien-Fans eroberte die Bestsellerlisten und hielt sich dort monatelang. Doch "Das Schwert von Shannara" war nur der Beginn einer atemberaubenden Karriere, denn bislang sind mehr als zwanzig Bände seiner Shannara-Saga erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 21.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641191009
    Verlag: Blanvalet
    Größe: 1482 kBytes
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Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen. Teil 2

1

An demselben Morgen, an dem Shea und seine neuen Gefährten die schreckliche Wahrheit über den geflohenen Orl Fane und das Schwert von Shannara erkannten, standen auch Allanon und die restlichen Mitglieder der Gemeinschaft vor neuen Schwierigkeiten. Sie waren unter der Führung des schwarzen Wanderers aus der Druidenfestung entkommen, indem sie durch das Tunnellabyrinth hinab in das Innere des Felsens stiegen und von dort aus zurück in den Wald gelangten. Sie waren bei ihrer Flucht auf keinerlei nennenswerten Widerstand gestoßen und nur vereinzelten Gnomen begegnet, die durch die Gänge huschten, Resten der Palastwachen, deren andere Angehörige längst geflohen waren. Es war früher Abend, bis der kleine Trupp die unheimlichen Höhen hinter sich hatte und nach Norden durch die Wälder zog. Allanon war inzwischen überzeugt davon, dass die Gnome das Schwert von Shannara schon einige Zeit vor seinem Zusammentreffen mit dem Schädelträger im Feuer fortgeschafft hatten, vermochte aber nicht genau zu sagen, wann das der Fall gewesen war. Eventine patrouillierte an der Nordgrenze von Paranor, und jeder Versuch, das Schwert wegzuschaffen, würde auf den Widerstand seiner Soldaten stoßen. Vielleicht hatte der Elfenkönig das Schwert sogar schon in seinen Besitz gebracht, vielleicht auch den vermissten Shea gefunden. Allanon machte sich große Sorgen um den kleinen Talbewohner, den er in der Festung vorzufinden gehofft hatte. Dennoch hatte er sich unmöglich getäuscht, als er den Jungen mit seinen geistigen Kräften am Fuß der Drachenzähne aufgespürt hatte. Shea war in Begleitung anderer gewesen und mit ihnen Richtung Norden, nach Paranor, gezogen. Irgendetwas musste sie aufgehalten haben. Immerhin war Shea ein einfallsreicher Bursche, und die Macht der Elfensteine schützte ihn vor dem Hexenmeister. Der Druide konnte nur hoffen, dass sie einander wiederfinden würden und dass Shea inzwischen nichts Schlimmes zustieß.

Allanon plagten jedoch andere Sorgen, die seine Aufmerksamkeit jetzt beanspruchten. Die Gnomen holten Verstärkung in großer Zahl herbei, und sie brauchten nicht lange zu dem Schluss, dass Allanon und sein kleiner Trupp von Eindringlingen aus der Burg geflüchtet waren und sich irgendwo im gefährlichen Wald um Paranor aufhalten mussten. In Wahrheit wussten die Gnome gar nicht, nach wem sie suchten; sie wussten nur, dass die Burg überfallen worden war und dass die Eindringlinge gefasst oder getötet werden mussten. Die Boten des Hexenmeisters waren noch nicht eingetroffen, und der Schädelkönig selbst ahnte noch nicht, dass ihm seine Beute einmal mehr entwischt war. Er ruhte zufrieden in den dunklen Nischen seines Reiches, überzeugt davon, dass der Störenfried Allanon im Feuerofen von Paranor umgekommen war, dass der Erbe von Shannara und seine Begleiter in der Falle saßen und das Schwert von Shannara sich auf dem sicheren Weg nach Norden befand, abgefangen diesmal von einem Schädelträger, den er einen Tag zuvor weggeschickt hatte, um dafür zu sorgen, dass das kostbare Schwert nicht von neuem zurückerobert wurde. Die neu eingetroffenen Gnome begannen daher, die Wälder um Paranor zu durchkämmen, um die unbekannten Eindringlinge zu finden, von denen sie glaubten, sie seien auf der Flucht nach Süden, Anlass genug, den Großteil der Jäger in diese Richtung zu schicken.

Allanon und sein kleiner Haufen zogen aber weiter nach Norden. Von Zeit zu Zeit wurden sie aufgehalten, wenn kleinere Suchtrupps der Gnomen auftauchten. Hätten sie den Weg nach Süden eingeschlagen, wären sie niemals unentdeckt davongekommen, aber im Norden wurde kaum nach ihnen gesucht, so dass es den Flüchtenden gelang, sich vor den Jägern zu verbergen, um dann wieder weiterzumarschieren, sobald die Gnome vorbeigezogen waren. Als es hell wurde, erreichten sie den Waldrand. Sie blickten auf die riesige Ebene von Streleheim hinaus und hatten die Verfolger vorübergehend hinter sich gelassen.

Allanon wandte sich ihnen

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