text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Tür Verbindung zweier Welten - Band 1 von Krenn, Gabriele (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.11.2014
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Tür

Mailin und Pascal, Herrscher der Traumwelt, lernen sich in Mailins Träumen kennen. Trotz ihrer Liebe kehrt Mailin immer wieder durch die Tür in die reale Welt zurück. Doch der im magischen Zauberwald lebende, verbitterte Mendros nimmt Mailin in der Traumwelt gefangen. Als es zu einem erbitterten Kampf zwischen Mendros und Pascal kommt, wird die Traumwelt beinahe zerstört. Mailin gelangt zurück in die reale Welt, jedoch wird die weiße Tür als Verbindung beider Welten unauffindbar durch die Welt der Träume geschleudert. Dadurch bleiben die Träumenden aus und Pascal muss in die Welt der Menschen, um Mailin wiederzufinden. Doch es tauchen weitere Probleme auf, die die Liebe auf eine harte Probe stellen.

Die 6-fache Mutter Gabriele Krenn ist 1967 in Salzburg geboren. Seit ihrem 8. Lebensjahr ist sie bereits schriftstellerisch tätig. In Oberösterreich lebt sie seit neun Jahren, dort widmet sie ihre Freizeit gerne Familienausflügen und dem Schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 96
    Erscheinungsdatum: 26.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990384381
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 263 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Tür

1

Mailin schloss die Tür ihrer Einzimmerwohnung auf. Erschöpft und müde, aber glücklich, diesen Tag hinter sich gebracht zu haben. Seit einem Jahr lebte sie hier in Frankreich, nachdem die Beziehung zu Nick in die Brüche ging. Nachdenklich schleppte sie sich in die Küche, um Wasser für Kaffee zuzubereiten.

Nick ... meine Güte, warum wusste er nicht, was er wollte? Dieses ständige Hin und Her zwischen seinem Beruf, seinem Hobby und ihr. Ja, und dann geschah das Unfassbare, Nick ging ihr fremd. Und das tat am meisten weh. Ärgerlich knallte sie den Löffel auf die Küchenanrichte. "Blödmann!", zischte sie wütend. Sie wollte glücklich sein und später mit ihm eine Familie gründen ...

Der Regen prasselte heftig gegen die Fensterscheiben und entferntes Donnergrollen war zu hören. Mailin kuschelte sich in die weiche Decke und träumte vor sich hin. Die heiße Kaffeetasse fest umklammernd beobachtete sie die herunterlaufenden Regentropfen am Fenster. Kurz wurde es hell im Raum und laut krachte es hinterdrein. Was für ein Gewitter! Die kleine Flamme ihrer roten Kerze zitterte ängstlich im Takt mit. Mailin stellte die Tasse ab, lehnte sich zurück in die vielen Kissen ihrer Couch und schloss für einen Augenblick die Augen. Da fiel sie in einen seltsamen Traum ...

Ein grauer Asphaltweg führte sie zu einer weißen Tür aus Glas, durch die man aber nicht hindurchsehen konnte. Als sie diese berührte, öffnete sie sich und Mailin fand sich in einer endlos großen weißen Halle wieder. Massen von Menschen wirrten umher und niemand schien sie zu beachten. Da traten plötzlich in Weiß gekleidete Traumwesen hinzu und nahmen sich der träumenden Menschen an. Offensichtlich hatte jeder Begleiter in Weiß einen träumenden Schützling an seiner Seite. Die Masse drängte unaufhörlich nach vorne und so wurde auch Mailin nach vorne geschoben. Man konnte deutlich spüren, dass hier an diesem Ort etwas Verborgenes zu finden war - etwas nach dem ihr Herz verlangte. Immer weiter wurde sie nach vorne gedrängt, bis sich die Menschenmenge langsam auflöste und sich ein wunderschöner prächtiger Garten vor ihren Augen erstreckte. Erstaunt sah sie auf die verschiedene Blumenarten in den schönsten Farben, Gräser, Sträucher und einen Teich, der nur so von Fischen wimmelte. Die Träumer und die in Weiß Gekleideten saßen zusammen an verschiedenen Stellen unter den Bäumen, die ihnen Schatten spendeten. Mailin konnte es nicht fassen. Wo war sie hier? Im selben Augenblick kam ein freundlicher, schlanker, weiß gekleideter Mann mit schwarzem, kurzen, welligen Haar und dunklen Augen auf sie zu. Er sah direkt in Mailins grüne Augen und durchforschte ihr hübsches Gesicht. Die Ruhe, die er ausstrahlte, war äußerst anziehend, sein Gesicht war sanft und schön. "Hallo Mailin, willkommen in der Welt der Träume!", sagte er freundlich. Wie kam es, dass er ihren Namen wusste? "In der Welt der Träume? Also träume ich nur ...", murmelte sie leise. "Nur?", fragte er verwundert. "Träume sind doch etwas sehr wertvolles und es ist immer etwas ganz Besonderes in unsere Welt zu kommen. Du hast viele unerfüllte Träume, Mailin, nicht wahr?" Mailin fühlte sich ertappt und sah beschämt zur Seite. "Wieso denkst du das?" Er lächelte und sagte: "Weil alle Träumer, die in unsere Welt eintreten, mit unerfüllten Träumen kommen. Im Übrigen - ich heiße Raoul." Eine Weile betrachtete er ihr bezauberndes Gesicht. Das rotblonde, lange Haar fiel ihr schmeichelnd über die Schultern und sie schien ziemlich durcheinander zu sein. Dann sprach er weiter: "Menschen kommen jede Nacht mit ihrem Kummer in unsere Welt und brauchen unsere Hilfe. Sie tragen keine positiven, erfüllten Gedanken mehr in sich und haben ihre Träume längst aufgegeben. Wir haben die Aufgabe, euch eure Träume wiederzugeben, mit positiver Energie, die wir in uns tragen. Während ich mit dir rede, fließt bereits meine weiße Energie in dich, damit auch du wieder dein

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen