text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Tafel des Schicksals Mystery-Roman von Maria D. Busch von Busch, Maria D. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.12.2013
  • Verlag: Verlag Kern
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Tafel des Schicksals

Geheimnisvoll und spannend erzählt die Autorin die Geschichte eines in die Jahre gekommenen Unternehmers aus Bayern, der während einer Auslandsreise in den Bannkreis einer unterirdischen Hexenwelt gerät. Deren Fluch erfasst nach seiner Rückkehr die gesamte Familie, aber auf seiner unehelichen Tochter Jessica lastet das verfluchte Erbe. Sie wird entführt und kommt dem mysteriösen Ursprung des Unheils sehr, sehr nahe...

1976 wurde die Autorin in Bayern geboren und hier ist sie auch aufgewachsen. Ihre Kindheit und Jugend waren nicht immer einfach. Als sie 16 Jahre alt war, zog ihre Mutter mit ihr vom Land in die Stadt. Dort veränderte sich ihr Leben grundlegend, und nun kam sie ihrem Wunschtraum sehr nahe. Dieser erfüllte sich 1996, als sie die Ausbildung zur Berufskraftfahrerin abschloss und sie endlich Lkw fahren durfte. Es war Berufung und Leidenschaft zugleich. Bis heute hat sich daran nichts geändert.
Im Jahr 2000 lernte Maria ihren Mann Klaus kennen und heiratete ihn wenig später. Auch er ist Lkw-Fahrer. Seitdem fahren sie für ihre Firma gemeinsam durch ganz Europa. Unterwegs sammelt Maria D. Busch viele Ideen, denn der Wunsch, einmal ein Buch zu schreiben, stand immer an zweiter Stelle ihrer Wunschliste. 2011 entdeckte sie die Leidenschaft zum Schreiben und brachte ihre vielen Ideen endlich zu Papier.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 222
    Erscheinungsdatum: 05.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957160331
    Verlag: Verlag Kern
    Größe: 396kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Tafel des Schicksals

Kapitel 1

So oft war Ilse auf den Reisen ihres Mannes dabei gewesen. Vor knapp zwei Jahren kam dann ein komplizierter Oberschenkelhalsbruch dazwischen, und seitdem hütete sie lieber Haus, Hof, und natürlich Katze Maunz während Richards Abwesenheit.

Die Tage und Nächte krochen langsam dahin. Es war fast wie immer. Maunz, die von der Norwegischen Waldkatze abstammte, war für ihr liebevolles und besonnenes Gemüt bekannt. Derzeit aber war sie viel zu nervös und steckte Ilse damit an. Doch es wurde noch schlimmer.

Die Zeichen standen auf Sturm. Ein Anfall reihte sich an den nächsten und brachte Ilses Konzentration, was das Sockenstricken betraf, gehörig durcheinander. Händeringend schaute sie der Katze zu, wie sie einem Teufel gleich, quer durchs Wohnzimmer jagte. Nur Minuten zuvor hatte Maunz noch friedlich und ruhig neben ihr auf dem Sofa gelegen. Ilse verstand die Welt nicht mehr. Versuchte alles, schaffte es jedoch nicht, das Tier zu beruhigen. Auch gutes Zureden verfehlte jegliche Wirkung.

Maunz drehte weiter ihre Runden, bis sie plötzlich unerwartet stehen blieb und sich zu Ilse umschaute. Wo einst bernsteinfarbene Katzenaugen waren, schauten Ilse nun tiefgrüne, böse, glitzernde Augen entgegen. Sie bohrten sich tief in ihr Herz und ihre Seele, ließen sie fast die Wirklichkeit vergessen. Der Schock saß tief. Sie hielt sich panisch die Augen zu. Konnte sich sekundenlang nicht bewegen. Ließ dann jedoch beide Arme kraftlos sinken und beobachtete die Katze ängstlich, wie sie sich ein paar Herzschläge später scheinbar normal aufs Sofa zurückzog, sich zusammenrollte und sogar zu schnurren begann. Ilse jedoch konnte sich beim besten Willen nicht beruhigen. Die Sache arbeitete in ihr, sie blieb nervös. Konnte teils in den Nächten nicht mehr richtig schlafen, und schreckte zumeist im Alltag bei normalen Situationen, ohne jeglichen Grund dafür, zusammen.

Wie auch an jenem Morgen. Schweißgebadet saß Ilse auf der Bettkante und schaute sich irritiert um. Die andere Hälfte des Bettes war immer noch leer und brachte ihr langsam die Erinnerung an den Ort zurück, an dem sie sich eigentlich befand. Die Wirren der nächtlichen Träume plagten sie noch und hielten sie gefangen. Das ununterbrochene Schrillen der Türglocke gellte ihr in den Ohren und machte die Sache nicht viel besser. Schnell schlüpfte sie in ihren Morgenrock aus rosa Seide und stieg die Treppe ins Erdgeschoß hinab. Die Sehnsucht nach ihrem Mann brachte zudem Magenschmerzen mit sich, die durch den Stress noch schlimmer wurden. Die Kälte der Marmorfliesen löste eine Gänsehaut aus, als die nackten Füße sie berührten. Doch Ilse ignorierte dies. Fest entschlossen, dem Lärm ein Ende zu setzten, riss sie stattdessen die Haustür auf. Davor stand ihre Tochter Henriette, die ins Wanken kam und fast vornüber gefallen wäre. Doch der Schock währte nur Sekunden. Im nächsten Moment schon schoss sie an ihrer Mutter vorbei, geradewegs ins Arbeitszimmer ihres Vaters. Dort angekommen verlor sie keine Zeit für Erklärungen, sondern riss gleich mehrere Schubladen des Aktenschrankes rücksichtslos auf, wühlte darin wild herum. Scheppernd knallte sie diese jedes Mal wieder zu, wenn sie nicht das Richtige fand. So machte sie es mit jedem Fach und jeder weiteren Schublade. Sie schmiss einige Papiere trotzig auf die Tischplatte des Mahagonischreibtisches und brachte die Ordnung ihres Vaters gehörig durcheinander. Sogar der Bleikristallfigur in Form einer Katze, die doch eigentlich gar nichts dafür konnte, gab sie extra noch einen kräftigen Schubs. Sie geriet ins Wanken, kullerte von der Platte und zerbrach auf dem Boden in tausend Teile.

"Henriette, mein Gott. Was hast du heute Morgen nur für eine Laune? Pass doch auf, was du machst. Du weißt doch genau, wie dein Vater diese Figur liebt. Sie war teuer, wie kannst du nur?" Schwer atmend lehnte Ilse im Türrahmen der Bürotür und beobachtete entsetzt das weitere Wüten ihrer Tochter. Doch H

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen