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Die Tore nach Thulien - 4. Episode - Grüfte und Katakomben Leuenburg von Kohlmeyer, Jörg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.08.2015
  • Verlag: Null Papier Frisch
eBook (ePUB)
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Die Tore nach Thulien - 4. Episode - Grüfte und Katakomben

Die Jagd nach den Widergängern in Leuenburg hat begonnen. Alte Geheimnisse, verborgen in verstaubten Schriften, führen Taris und die anderen an längst vergessene Orte der Stadt und damit auf die Spur der Incubi. Menschen verschwinden, und ein alter Bekannter findet sich urplötzlich im selben unheilvollen Strudel wieder, der auch die Herzogstadt in den Abgrund zu reißen droht. Sollte Uriel am Ende tatsächlich Recht behalten und die Wiederkehr in Leuenburg ihren Anfang nehmen? Was weiß Herzog Grodwig darüber, und warum verlässt er derart überhastet den Reichstag beim König? Das Schicksal Liams und seiner Familie mag vor diesem Hintergrund eher wie eine Randnotiz erscheinen. Gleichsam könnte es aber auch ein Vorgeschmack auf Kommendes sein, lagen doch Verzweiflung und Hoffnung niemals zuvor so nahe beieinander. GRÜFTE UND KATAKOMBEN ist die vierte Erzählung der 'Tore nach Thulien', mit der wir euch in die phantastische, glaubwürdige und erwachsene Welt von Thulien entführen möchten. In den drei Buchreihen Wilderland, Leuenburg und Schlachtgesänge geben wir euch die Möglichkeit, aktiv an der Entstehung der Geschichten und dem Ausbau der Welt teilzuhaben. Wir schreiben Geschichten ... und ihr könnt mitmachen! Wie genau das funktioniert, und noch weit mehr, erfahrt ihr auf unserer Website Tore-nach-Thulien.de. 1. Auflage Null Papier Verlag Jörg Kohlmeyer, geboren in Augsburg, studierte Elektrotechnik und arbeitet heute als Dipl.-Ing. in der Energiewirtschaft. Schon als Kind hatte er Spaß am Schreiben und seine erste Abenteuergeschichte mit dem klangvollen Namen 'Die drei magischen Sternzeichen' passt noch heute bequem in eine Hosentasche. Der faszinierende Gedanke mit Bücher interagieren zu können ließ ihn seit seinem ersten Kontakt mit den Abenteuer Spielbüchern nicht mehr los und gipfelte im Dezember 2012 in seinem ersten Literatur-Indie-Projekt 'Die Tore nach Thulien'. Immer dann wenn neben der Familie noch etwas Zeit bleibt und er nicht gerade damit beschäftigt ist, seinen ältesten Sohn in phanatasievolle Welten zu entführen arbeitet er beständig am Ausbau der Welt 'Thulien'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 124
    Erscheinungsdatum: 17.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954184255
    Verlag: Null Papier Frisch
    Größe: 1933 kBytes
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Die Tore nach Thulien - 4. Episode - Grüfte und Katakomben

Wer suchet, der findet
V om Kutscher und dem Patienten mit der Sieche fehlte jede Spur. Noch in der Nacht von Talins Tod hatte Taris das ganze Hospital und auch die Gassen in der näheren Umgebung absuchen lassen, doch sowohl der Wagenlenker, als auch der Erkrankte blieben verschwunden. Erschöpft hatte er sich schließlich gemeinsam mit dem Medikus, dem Erlöser und Bruder Malachias im Hospital schlafen gelegt. Nachdem Uriel am nächsten Morgen erklärte, die Kranken vorübergehend im Kloster bei den Fraternern aufzunehmen, ließ er den Betrieb der Heilanstalt bis auf Weiteres einstellen. Er wusste, dass nichts von dem, was geschehen war, an die Öffentlichkeit dringen durfte, und so wollte er das Hospital fortan als inoffizielles Hauptquartier auf der Suche nach den Widergängern nutzen. Im Geheimen wurden dort nun Beratungen abgehalten, Karten studiert und neue Touren für die Jagd des nächsten Tages festgelegt. Dank der nach außen hin veröffentlichten Geschichte, die den Ausbruch der Keuche in den Mauern des Hospitals proklamierte und eine fast vollständige Isolation verlangte, waren sie dort vor unliebsamen und neugierigen Besuchern geschützt und konnten in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen.
Nachdem Ritter Tolidan den Befehl seines Herzogs kannte und selbst auch um die Wichtigkeit der Mission wusste, entband er Taris kurzerhand von sämtlichen Pflichten der Stadtwache und übernahm selbst deren Führung. Zunächst war Taris alles andere als begeistert von dieser Entscheidung gewesen, doch schon bald hatte er erkannt, dass er sich so wesentlich besser auf die Jagd nach den Widergängern konzentrieren konnte. Außerdem kannte er Ritter Tolidan als gewissenhaften und ehrenvollen Mann und wusste, dass die Stadtwache bei ihm in guten Händen war.
Leider hatten der Tag nach Talins Tod und auch die Folgenden keine neuen Erkenntnisse gebracht. Die Widergänger tauchten nicht mehr auf, und die beiden Vermissten waren wie vom Erdboden verschluckt. Anfangs suchte die Gruppe noch gemeinsam die Straßen und Plätze Leuenburgs ab, eines Morgens aber machte Uriel den Vorschlag, getrennt nach den Widergängern Ausschau zu halten. Taris gefiel die Idee, und seit diesem Tag gingen er und Eirik unabhängig von Uriel und Bruder Malachias auf die Suche. Im ersten Moment hatte Taris noch darüber nachgedacht, den Medikus gemeinsam mit Uriel gehen zu lassen, sich dann jedoch dagegen entschieden. Der brüchige Waffenstillstand zwischen den beiden hielt an und er wollte diesen doch sehr flüchtigen Zustand nur ungern aufs Spiel setzen. Abends ein oder zwei Stunden gemeinsam über der Karte Leuenburgs zu brüten und sich weitere Routen für den nächsten Tag zu überlegen, war das Eine, zusammen auf eine immer wieder aufs Neue erfolglose Suche zu gehen etwas ganz anderes.
Die Jagd stellte sich ohnehin als wesentlich schwieriger und anstrengender heraus als ursprünglich angenommen. Aus der Bevölkerung kamen keinerlei Hinweise auf Vorkommnisse, die mit den Hellen in Verbindung gebracht werden konnten, und außer der Gewissheit Uriels, dass die sich noch immer in Leuenburg aufhielten, gab es Nichts, was die Fortführung der Suche rechtfertigte. Erschwerend kam hinzu, dass jeder weitere Tag die Geheimhaltung der Jagd schwieriger gestaltete. Zwar war Taris von Anfang an darauf bedacht, so wenig wie möglich von ihrer Suche an die Öffentlichkeit dringen zu lassen, doch irgendwann fiel den Leuten natürlich die Präsenz der Wachen auf, und mehr als nur einmal drehten sie sich überrascht um, als sie den Erlöser Leuenburgs immer öfter unter Ihresgleichen sahen. Die offizielle Verlautbarung der Kirche in dieser Sache lautete, dass der Erlöser in Zeiten der Not – und die

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