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Die Wandler - Der Beginn Band 1 der Serie Die Wandler von Bitterlich, Laura (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.05.2013
  • Verlag: edition zweihorn
eBook (ePUB)
7,99 €
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Die Wandler - Der Beginn

'Die Wandler - Der Beginn' entführt in ein sagenhaftes Reich, das Reich der Gestaltwandler. Mitten unter ihnen lebt Leara, ein Mädchen, das voller Aufregung seinem 15. Geburtstag entgegenfiebert. Wie alle Wandler wird Leara dann eine Tierform zugewiesen bekommen, in welche sie sich zu jeder Zeit verwandeln kann. Diese Tierform wird über ihren sozialen Status und über den weiteren Verlauf ihres Lebens bestimmen. Doch es herrscht Unruhe in diesem Königreich. Die Herrscher kümmern sich kaum um die Belange des Volkes, die Krieger tyrannisieren das einfache Volk, das zu schwach ist, um sich gegen die Übergriffe zu wehren. Trotz allem existiert Hoffnung. Denn seit Jahrhunderten wird eine Prophezeiung überliefert, welche besagt, dass eines Tages der Allwandler - ein Gestaltwandler, welcher sich in jedes beliebige Tier verwandeln kann - kommen und die Herrscher stürzen wird. Der jungen Autorin Laura Bitterlich ist ein Fantasy-Debüt gelungen, das ganz ohne Elfen, Zwerge und Feen auskommt, dafür aber umso packendere und ungewöhnlichere Abenteuer bereithält.

Laura Bitterlich, geboren am 17.09.1996, begann mit dreizehn Jahren ihr erstes Manuskript 'Die Wandler - Der Beginn' zu schreiben. Aktuell arbeitet sie am Folgeband und hat auch noch andere Projekte in Planung. Laura wohnt zusammen mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf am Rand des Saarlandes. Weitere Informationen, Aktuelles zum Buch und ausgewählte Leseproben finden Sie unter: www.laura-bitterlich.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 04.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943199741
    Verlag: edition zweihorn
    Serie: Die Wandler Bd.1
    Größe: 1088 kBytes
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Die Wandler - Der Beginn

Leara war unglaublich aufgeregt. Morgen wurde sie fünfzehn und das bedeutete, sie würde endlich ihre Form bekommen. Endlich würde sie sich in ein Tier verwandeln können. Sie würde einen Anhänger mit dem Abbild des Tieres bekommen, wie ihn jeder, selbst die drei Herrscherpaare, tragen musste. Was sie wohl war? Sie hoffte, dass sie wenigstens ein giftiges Tier war, wie beispielsweise eine Schlange. Dann dürfte sie aus dem fünften Ring, dem Ring des einfachen Volkes, in den zweiten Ring, den Ring der Krieger und Spione, ziehen. Sie war wirklich froh, dass sie ein Mädchen war. Da bestand wenigstens die Chance, dass sie nicht wie ihre Eltern ein Pferd oder ein Hase wurde, sondern etwas anderes. Im Gegensatz zu ihrem Bruder Hano. Hano war fünf und würde genau wie sein Vater als Form ein Pferd haben. Leara seufzte. Das war wirklich ungerecht. Jungen hatten keine Chance, in irgendeiner Weise im Rang aufzusteigen. Sie erbten die Form, die ihr Vater hatte.
Auf einmal hörte sie ein lautes, fröhliches Lachen. Sie musste lächeln. Das war wohl ihr kleiner Bruder Hano. Wenn man vom Teufel spricht. Hano rannte lachend auf Leara zu.
"Lea, Lea, rat mal, was Papa gesagt hat!" Leara überlegte. Was konnte ihr Vater wohl so Tolles gesagt haben? Seit dem Tod ihrer Mutter hatten sie eigentlich nicht wirklich viel zu lachen gehabt.
"Ich weiß nicht, Hano. Sag du es mir." "Na gut. Papa meinte, weil du morgen fünfzehn wirst, machen wir ein großes Fest. Das wird super! Papa ist gerade bei den Nachbarn und fragt nach, ob er etwas haben kann. Er tauscht unser Gemüse gegen andere Sachen. Ich bin ja so aufgeregt, Lea!" Leara grinste noch breiter. Endlich mal gute Nachrichten! Sie stand auf und hob Hano hoch, wirbelte ihn durch die Luft. Hano quietschte.
"Lea, nicht so schnell!" Leara ließ ihren kleinen Bruder wieder runter und strich sich ihre langen roten Locken glatt. Ihre Mutter hatte auch rote Haare gehabt. Die leuchtend grünen Augen aber hatte sie von ihrem Vater geerbt. Sofort sank ihre Stimmung wieder ein wenig, wie immer wenn sie an ihre Mutter dachte.
Ihre Mutter, eine lebhafte, schöne und schlanke Frau, war von Kriegern umgebracht worden, die im Wald zum Spaß eine Jagd veranstaltet hatten. Ihre Mutter hatte nichts davon gewusst und war in ihrer Hasenform durch den Wald gestreift, um so die besten Kräuter aufspüren zu können. Die Krieger hatten sie nicht von einem gewöhnlichen Hasen unterscheiden können und veranstalteten eine Hetzjagd auf sie. Zwar verwandelte ihre Mutter sich sofort, doch die Krieger töteten sie trotzdem, einfach aus Mordlust. Normalerweise wären sie angeklagt und verurteilt worden, doch da Learas Mutter nur eine Frau aus dem einfachen Volk gewesen war, passierte gar nichts und die Krieger lebten weiter im zweiten Ring und ließen es sich gut gehen.
Leara grub ihre Nägel in die Handballen. Es war so eine Ungerechtigkeit, dass nur das einfache Volk für Verbrechen hart bestraft wurde und Abgaben zahlen musste, während alle anderen den ganzen Tag faulenzen und Sachen tun konnten, auf die sie gerade Lust hatten.
Plötzlich merkte Leara, wie Hano sie anstarrte.
"Lea, was ist denn?", fragte er mit großen Augen. Er mochte es nicht, wenn sie wütend war, und hatte dann immer Angst. Doch bevor Leara antworten und ihn beruhigen konnte, hörte sie ihren Vater nach ihr rufen, sie solle reinkommen und das Mittagessen zubereiten.

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