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Die Zärtlichkeit des Bösen - Ein Romantic-Mystery-Roman: Band 5 von Bomann, Corina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.08.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Die Zärtlichkeit des Bösen - Ein Romantic-Mystery-Roman: Band 5

Wenn ein Fluch die Zeiten überdauert: Der Mystery-Roman 'Die Zärtlichkeit des Bösen' von Bestsellerautorin Corina Bomann jetzt als eBook bei dotbooks. Er verbreitete Angst und Schrecken ... 400 Jahre nach seinem mysteriösen Tod erinnert man sich in Glewenburg noch immer an den Roten Henker und sein blutiges Treiben. Auch Sandra kennt diese Schauergeschichten. Daher erschreckt es sie zutiefst, Zeugin eines Rituals zu werden: Eine Gruppe unheimlicher Männer versucht, den Henker aus dem dunkelsten Abgrund der Hölle ins Leben zurückzurufen! Aber dabei kann es sich nur um verrückten Aberglauben handeln, oder? Noch ahnt Sandra nicht, dass das personifizierte Böse wirklich existiert ... und schon bald seine Klauen nach ihr ausstrecken wird! Mit Bestsellern wie 'Die Schmetterlingsinsel' und 'Der Mondscheingarten' hat Corina Bomann die Herzen ihrer Leserinnen erobert - und zeigt mit diesem Mystery-Roman eine ganz andere, unerwartete Seite ihres Talents. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Die Zärtlichkeit des Bösen' von Corina Bomann. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Corina Bomann, geboren 1974, wuchs in Parchim auf, einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern; heute lebt sie in Berlin. Sie schrieb bereits zahlreiche erfolgreiche Jugendbücher und historische Romane, bevor ihr mit dem Buch 'Die Schmetterlingsinsel', das wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand, der große Durchbruch gelang. Bei dotbooks veröffentlichte Corina Bomann eBooks, die eine ganz andere Seite ihrer Kreativität zeigen - Mystery- und Horror-Romane, die zu Beginn ihrer Karriere entstanden und die sie für die Neuausgabe überarbeitet hat: 'Der Fluch der Gräfin', 'Elixier der Nacht', 'Das Verlangen des Dämons', 'Die Geliebte des Teufelsritters', 'Die Zärtlichkeit des Bösen' und 'Die Verlockungen der Dunkelheit'. Die Website der Autorin: www.corina-bomann-buecher.de Die Autorin im Internet: www.facebook.com/corina.bomann

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 110
    Erscheinungsdatum: 12.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955208608
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 482 kBytes
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Die Zärtlichkeit des Bösen - Ein Romantic-Mystery-Roman: Band 5

Kapitel 1

Sandra Martin saß auf dem Beifahrersitz des VW-Busses und starrte hinaus auf die nächtliche Straße. Die junge Sängerin und die drei anderen Mitglieder der Gruppe "Abendstern" waren unterwegs zur Glewenburg, wo sie bei einem großen Fest auftreten sollten. Doch je näher sie dem alten Gemäuer kamen, desto stärker wurde das ungute Gefühl, das Sandra heimsuchte. Es lastete wie eine eiskalte Riesenhand auf ihren Schultern. Als die Burg schließlich in Sichtweite kam, glaubte sie plötzlich, eine Warnung zu hören. Geh nicht zur Glewenburg!, flüsterte eine Stimme in ihr. Halte dich fern von der Burg des Roten Henkers, denn dort lauert das Unheil ...

Ach, Unsinn!, sagte sich Sandra kopfschüttelnd und atmete tief durch.

Aber es wurde nicht besser. Ein kalter Schauer lief über ihren ganzen Körper und brachte die junge Frau dazu, nervös mit dem Saum ihres lilafarbenen Pullovers zu spielen. Sie konnte sich nicht erklären, warum sie plötzlich dieses merkwürdige Gefühl hatte. Bisher war doch alles bestens gelaufen. Es hatte keine Anzeichen dafür gegeben, dass etwas nicht in Ordnung war, keine Hinweise, dass sich irgendein Unheil anbahnte.

Vor zwei Wochen hatte Sandra, die Jura studierte und in ihrer Freizeit musizierte, einen Anruf von einem Mann erhalten, der sich als Michael von der Glewen vorstellte. Er hatte nachgefragt, ob ihre Gruppe bei einem großangelegten Burgfest spielen wollte. Das hatte sie zunächst gar nicht fassen können. Sie und ihre Freunde Clara, Olaf und Felix waren nur eine unbekannte Studentenband, die mittelalterliche Musik spielte. Und dann erhielten sie so ein Angebot!

Weil diese Chance sicher so bald nicht mehr wiederkommen würde, hatte Sandra sofort zugesagt. Vielleicht war unter den Gästen ja zufällig auch ein Plattenproduzent. Außerdem hatte der Mann durchaus seriös geklungen. Und das Honorar war großzügig bemessen. Daran konnte es also nicht liegen, dass sie sich gerade fühlte, als hätte sie in Eiswasser gebadet. Aber was war es dann?

Vielleicht war ihr so unwohl zumute, weil sie wusste, was man sich von der Burg erzählte. Da sie selbst aus der kleinen Stadt am Flüsschen Glewe stammte und bis zu ihrem 14. Lebensjahr dort gewohnt hatte, war sie vertraut mit der Burg und all den wüsten und blutrünstigen Geschichten, die sich um die Festung rankten.

Kernfigur dieser Erzählungen war meist der sogenannte "Rote Henker": Er hatte vor fast 400 Jahren im Namen des Grafen von der Glewen gewütet - einem Vorfahren des Mannes, der sie nun engagiert hatte. Jeder, der ihm im Weg stand, war früher oder später vom Roten Henker hingerichtet worden. So war es auch einer Apothekerin ergangen - sie wurde als angebliche Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt, doch zuvor verfluchte sie den Henker. Der Teufel sollte ihn holen, noch ehe ihre Asche erkaltet war. Darüber lachte der Rote Henker nur, doch die Worte der Frau erfüllten sich. Als ihre Asche ausgeglüht war, wurde der Henker auf dem Rückweg, als er durch die Stadt ging, von einem herabstürzenden Kornsack erschlagen.

Seit der Zeit erzählten sich die Leute, dass der Henker auf der Burg spukte, weil er durch einen Fluch ums Leben gekommen war. Und sollte sich jemand mit den Mächten der Hölle verbünden, könnte es gelingen, ihn wieder zum Leben zu erwecken ...

"He, Sandra, träumst du?" Eine Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Sie schaute zur Seite und sah Olaf Beier, ihren Studienkollegen und Beinahe-Verlobten, lächeln. "Na, mein Schatz, aufgewacht?"

"Ich habe nicht geschlafen, im Gegensatz zu Felix und Clara", antwortete Sandra und deutete auf die Rückbank. Dort lagen Clara Heinrich und Felix Thorban wie zwei vom Spielen erschöpfte Kinder und schliefen. "Ich hatte gar keine Zeit zum Schlafen. Ich habe nachgedacht."

"Nachgedacht? Worüber?", wollte Olaf wissen.

"Über unseren Auftritt - und die Burg." Sie über

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