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Die Zeitreisende, 12. Teil Die Suche nach den verborgenen Sendern der Minoser in Afrika von Manthey, Hardy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.04.2014
  • Verlag: EDITION digital
eBook (ePUB)
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Die Zeitreisende, 12. Teil

Vor 15 000 Jahren hat unsere Zeitreisende als Afra ihr erstes Abenteuer gemeistert und musste dafür einen hohen Preis zahlen. Also ist es nicht die Maria Lindström, mit der alle Abenteuer begonnen haben. Oder doch? Wir wissen es nicht und werden es vielleicht nie erfahren. Maria Lindström, ebenfalls nur eine Episode? Diese Frage stellt sich für unsere Zeitreisende gar nicht. Sie geht ihrem neuen Auftrag entgegen. Nicht alles, was die Minoser vor 15 000 Jahren zurückgelassen haben, konnte Afra damals zerstören. Das muss Aphrodite nun vollenden. In den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ist sie auf der Suche nach den Hinterlassenschaften der Minoser um die ganze Welt unterwegs. Viele gefährliche Abenteuer muss sie meistern. Die Horch- und Sendeanlagen der Minoser muss sie zerstören und zwar bis 1940. Begleiten Sie unsere Heldin dabei! Gleichzeitig betritt sie das 20. Jahrhundert, das die Welt komplett verändern und in ihren Grundfesten erschüttern wird. Es ist das Jahrhundert der Revolutionen, der wissenschaftlichen Umbrüche, Kriege und Grausamkeiten. Auch nach der Überarbeitung der Urfassung kann ich dem Leser nicht alle Schrecken des Jahrhunderts ersparen. Sie sollen den Leser dafür sensibilisieren, dass sich so etwas im 21.Jahrhunder nie wieder wiederholen darf. Vor allem an meine weiblichen Leser appelliere ich, dafür zu kämpfen, dass die Leistungen der Frauen des 20. Jahrhunderts gewürdigt werden und der Kampf um die Gleichberechtigung fortgesetzt wird. Die Frage nach außerirdischer Zivilisationen, die sich vielleicht auch der Leser stellt, stellt sich für mich nicht mehr. Sie sind schon lange unter uns. Wir müssen uns eher fragen, wie wir mit ihnen umgehen wollen. Was unsere Zeitreisende tun muss, ist dabei aber keine Hilfe. Ihr Fall ist ein Sonderfall. Wie der Leser das sieht, muss jeder für sich selbst herausfinden.

1955 in Sternberg als Sohn eines Arztes geboren, der starb, als Manthey 9 Jahre alt war.Nach der 10. Klasse lernte er Gärtner. Den Grundwehrdienst in Berlin nutzte er ausgiebig für Museumsbesuche, Theatervorstellungen und Konzertbesuche. Danach wurde er Angestellter einer Kreisverwaltung. Nebenbei war er Reiseleiter beim DDR-Jugendreisebüro 'Jugendtourist', um sich die ihm damals erlaubte Welt anzusehen. Nach der Grenzöffnung konnte er sein Hobby, die Welt zu bereisen, weiter ausdehnen. Auf einer Reise zu den ägyptischen Pyramiden kam ihm die Idee für einen Science-Fiction-Roman, zu dem inzwischen 15 Teile erschienen sind.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 501
    Erscheinungsdatum: 06.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863946135
    Verlag: EDITION digital
    Größe: 604 kBytes
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Die Zeitreisende, 12. Teil

'Sie haben wirklich schöne Beine. Was meinen Sie mit einem Sicherheitsgurt? Das ist kein Oldtimer, gnädige Frau. Der Mercedes ist dreißiger Baujahr, glaube ich, und hat noch keine zehntausend Meilen auf seinem Tacho!', widerspricht er ihr. Landauer erreicht eine Hauptstraße, fährt deutlich langsamer und fragt erneut: 'Wie haben Sie das gemeint, dass Sie hoffen, dass alle erschossen wurden? Sind Sie von der brutalen Sorte Frau? Froh, dass ihr Mann endlich tot ist?' Aphrodite ordnet ihren zerrissenen Rock, macht es sich bequem und erklärt ihm: 'Der schnelle Tod dort oben bei den Pyramiden erspart den Männern grausame Foltern. Unsere Verfolger wissen nicht, wo die Königsgräber sich befinden und hoffen, dass die Männer den Ort kennen. Dass nur ich den Ort kenne, wissen die Mörder nicht!' Jetzt fahren sie schon über die neue Brücke nach Kairo hinüber. 'Wir können nur hoffen, dass sie uns nicht schon im Hotel erwarten. Ich habe mein ganzes Geld und meine Papiere dort!', klagt Landauer und will schneller fahren. Aber die vorherrschenden Kutschen und Karren aller Art lassen eine schnellere Fahrt nicht zu. Aphrodite kann nicht glauben, dass jemand vor ihnen im Hotel sein kann. Von Lingstädt wird kaum davon ausgegangen sein, dass sie ihm oben an den Pyramiden entkomme könnten. Immerhin müssen es ein gutes Dutzend Männer gewesen sein, die Jagd auf sie gemacht haben. Ein Verhältnis von vier gegen einen. Bei so einer Überlegenheit konnte sich niemand vorstellen, dass sie ihm erneut entwischen würde. Noch gibt es auch keine Hubschrauber, die die Killer auf dem Dach des Hotels absetzen könnten. Sie sind also in jedem Fall vor ihnen am Hotel. Zu Landauer sagt sie aber, um für den Fall der Fälle vorzubeugen: 'Dann müssen wir uns eben den Weg in unsere Zimmer freischießen. Ich brauche mein Geld auch!' 'Wenn unsere Männer wirklich alle tot sind, ist unsere Expedition doch jetzt schon gescheitert', erklärt Landauer und stellt den Wagen vor dem Hotel ab. Er steigt aus, geht einmal um den Wagen, pfeift durch die Zähne und sagt: 'Ich zähle sechs Einschüsse. Die Irren haben wirklich nicht mit Munition gespart!' 'Sie wollten Sie killen und mich wollten sie lebend haben. Sie als Mann werden einfach nur als Konkurrent aus dem Weg geräumt!', erklärt Aphrodite, interessiert sich nicht sonderlich für das Auto und eilt die Treppen ins Hotel hoch. Zum Mann an der Rezeption sagt sie: 'Meine Zimmerschlüssel bitte. Hat jemand heute schon nach uns gefragt?' Der junge Mann nickt und erklärt: 'Zwei Herren haben nach Ihnen gefragt, gnädige Frau. Sie wollten nicht auf Sie warten und sind sofort wieder gegangen. Ich habe ihnen gesagt, dass Sie zu den Pyramiden wollten!' 'Sie sind ein Idiot. Wer hat Ihnen erlaubt, Auskunft zu erteilen? Wo bleibt Ihre sprichwörtliche Diskretion?', schimpft Aphrodite zum Entsetzten des Mannes drauflos. Sie wendet sich an Landauer: 'In zehn Minuten treffen wir uns hier unten wieder. Wenn ich fünfzehn Minuten später immer noch nicht da bin, fahren Sie alleine, wohin Sie wollen. Nur muss es weit weg von hier sein, wenn Sie weiterleben wollen!' Dieter Landauer nickt und läuft nach oben. Jetzt nimmt Aphrodite auch lieber die Treppe. So ein Fahrstuhl kann zur echten Todesfalle werden. Ihr nacktes rechtes Bein sorgt bei den Hotelgästen und dem Personal für Aufregung. Doch das müssen sie aushalten. Oben im Zimmer sucht sie sich ein weites Kleid. Zum Glück war sie zu faul, den Koffer ganz auszupacken. Jetzt ist sie schnell fertig und hetzt nach unten. Sie lässt sich ihr Geld aus dem Schließfach geben und bezahlt das Zimmer. Der junge Mann am Tresen tut jetzt beleidigt. Erst jetzt kommt auch Herr Landauer und sagt überrascht: 'Sie sind schon fertig? Wie ist das möglich?' 'Ich habe keine Lust, an diese Männer zu geraten', erklärt sie und lässt sich von einem Boy den Koffer ins Auto tragen. Sie setzt sich neben dem Fahrersitz ins Auto und muss jetzt nur noch auf Herrn Landauer warten. Erst hier k

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