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Die Zeitreisende, 15. Teil Flug durch die Zeit mit unbekanntem Ziel von Manthey, Hardy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2014
  • Verlag: EDITION digital
eBook (ePUB)
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Die Zeitreisende, 15. Teil

In den Teilen 12, 13 und 14 hat die Zeitreisende im 20. Jahrhundert den Kampf ihrer Vorfahrin gegen die Minoser fortgesetzt und deren Hinterlassenschaften vernichtet. Diese Abenteuer haben schwer an Aphrodites Kräften gezehrt. Sie sehnt sich nach Ruhe und möchte einfach nur glücklich sein. Doch die Ereignisse überschlagen sich. Von den Herren der Zeit muss sie erfahren, dass die Existenz der Erde in Gefahr ist. Eine längst untergegangene Zivilisation hat vor vielen hunderttausend Jahren überall im Weltall Zeitmaschinen zurückgelassen, die als Relaisstationen dienten. Diese krümmen bei ihrer unkontrollierten Selbstzerstörung die Raumzeit so stark, dass daraus ein schwarzes Loch entsteht, in das der die Zeitmaschine tragende Planet unweigerlich hineingezogen wird. Die Herren der Zeit haben den Verdacht, dass auch die Erde so eine Relaisstation besitzt. Ein Flugzeug, das Mitte der sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts spurlos verschwunden ist, könnte zu dieser Zeitmaschine führen. Weil auch eine Frau mitgeflogen war, soll die Zeitreisende für diese Frau an Bord gehen. Folgen Sie im 15. Teil Aphrodite auf ihrem Flug und finden Sie heraus, was wirklich damals geschah. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Verschwinden des Flugzeugs und der mysteriösen Zeitmaschine? Wird Aphrodite die Erde vor der Vernichtung bewahren können? Welchen Preis muss sie dafür zahlen? LESEPROBE: Aphrodite entdeckt einen umgefallenen Baumstamm und nimmt darauf Platz. Von hier aus blickt sie zurück auf das Wrack. Ihr ist plötzlich so, als bewege sich etwas am Flugzeug. Sie greift nach dem Fernglas, stellt den Sucher ein und holt so das Wrack näher heran. Wahnsinn, tatsächlich laufen dort unzählige in Fellen gekleidete Gestalten herum. Ist Tanzender Bär doch zurückgekehrt? Dort herrscht rege Betriebsamkeit. Sie sieht, wie die Menschen in das Flugzeugwrack hinein gehen und irgendwelche Sachen heraustragen. Ihr Herz pocht vor Aufregung ganz laut. Soll sie zurückgehen? Blödsinn. Die Indianer haben vielleicht nur darauf gewartet, bis sie weg war. Plötzlich fallen ihr der viele Sprengstoff und die Unmengen Munition ein. Sie hat zwar Tanzender Bär vor den Kisten gewarnt, aber was ist, wenn Tanzender Bär gar nicht unter ihnen ist? Wenn sie damit herumspielen, fliegt ihnen alles um die Ohren. Mit den Teilen, die zu den Atombomben gehören, können sie zum Glück überhaupt nichts anfangen. In diesem Moment gibt es eine gewaltige Explosion.

Hardy Manthey, Jahrgang 1955, wohnt bis heute in der kleinen mecklenburgischen Stadt Sternberg, wo der Arztsohn gemeinsam mit zwei jüngeren Zwillingsgeschwistern - Bruder und Schwester - zunächst eine glückliche Kindheit erlebte. Diese endete, als der Vater im Alter von erst 32 Jahren starb. Nach einer eher lustlos überstandenen Schulzeit und einer Gärtnerlehre wurde Manthey wegen seiner Weigerung, als Unteroffizier in der NVA zu dienen, zum Grundwehrdienst in das Wachregiment 'Friedrich Engels' am Kupfergraben in Berlin eingezogen. Dieser Umstand erwies sich für ihn jedoch als großes Glück, da die Museumsinsel mit dem Pergamonaltar und anderen großen archäologischen Schätzen direkt vor seiner Kaserne lag. Und so nutzte der junge Soldat, der sich bereits als Kind für Geschichte und Geschichten aus vergangenen Zeiten begeistert hatte, seine Berliner Zeit ausgiebig für Besuche von Ausstellungen, Konzerten und Theatervorstellungen. Nach seiner Armeezeit wurde Manthey Angestellter einer Kreisverwaltung sowie Reiseleiter für 'Jugendtourist' und unternahm viele schöne Reisen in das damalige sozialistische Ausland. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm seine wunderbare Reise zum Baikalsee. Nach Wende und Wiedervereinigung stand ihm dann endlich die ganze Welt offen. Sehr schnell reiste Manthey in sein Traumland Ägypten, wo der Schriftsteller von der Geschichte seiner 'Zeitreisenden' gefunden wurde, die er in immer wieder neuen Fortsetzungen aufschreiben muss ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 445
    Erscheinungsdatum: 15.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956550478
    Verlag: EDITION digital
    Größe: 744kBytes
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Die Zeitreisende, 15. Teil

Aphrodite entdeckt einen umgefallenen Baumstamm und nimmt darauf Platz. Von hier aus blickt sie zurück auf das Wrack. Ihr ist plötzlich so, als bewege sich etwas am Flugzeug. Sie greift nach dem Fernglas, stellt den Sucher ein und holt so das Wrack näher heran. Wahnsinn, tatsächlich laufen dort unzählige in Fellen gekleidete Gestalten herum. Ist Tanzender Bär doch zurückgekehrt? Dort herrscht rege Betriebsamkeit. Sie sieht, wie die Menschen in das Flugzeugwrack hinein gehen und irgendwelche Sachen heraustragen. Ihr Herz pocht vor Aufregung ganz laut. Soll sie zurückgehen? Blödsinn. Die Indianer haben vielleicht nur darauf gewartet, bis sie weg war. Plötzlich fallen ihr der viele Sprengstoff und die Unmengen Munition ein. Sie hat zwar Tanzender Bär vor den Kisten gewarnt, aber was ist, wenn Tanzender Bär gar nicht unter ihnen ist? Wenn sie damit herumspielen, fliegt ihnen alles um die Ohren. Mit den Teilen, die zu den Atombomben gehören, können sie zum Glück überhaupt nichts anfangen. In diesem Moment gibt es eine gewaltige Explosion. Der Donner hallt über das ganze Tal und löst auf der anderen Seite auch gleich eine Lawine aus. Fassungslos beobachtet sie, wie dort unten alles in einer gigantischen Schneewolke verschwindet. Von einer Druckwelle spürt sie hier oben nur einen sanften Windstoß. Sie ist zum Glück zu weit weg. Immer wieder gibt es kleinere Explosionen. Langsam fällt die Schneewolke wieder in sich zusammen. Rauch steigt auf, es brennt dort so heftig, dass sie die Flammen deutlich sehen kann. Die Atombomben sind definitiv nicht explodiert. Es wird nur schwache Radioaktivität freigesetzt, auch wenn die Bombenkörper beschädigt wurden. Für ein paar Jahrzehnte ist es dennoch dort recht ungemütlich. Aber über die Jahrhunderte hinweg verlieren die Bombenteile ihren Schrecken. Dort bleiben wollte sie sowieso nicht. Wow, das ganze Essen ist auch gleich mit in die Luft geflogen. Erst jetzt wird ihr bewusst, dass die Menschen dort unten alle tot sein müssen. Wie konnte das nur passieren? Alle Kisten und Behälter waren doch vorschriftsmäßig gekennzeichnet! Das ist das letzte Indiz, dass die Menschen keine Ahnung hatten, was sie dort angefasst haben. Tanzender Bär war nicht unter ihnen. Mit Fackeln in den Händen haben sie alles erkundet und so vermutlich die Explosion ausgelöst. Nun hat sie die Antwort auf die Frage, warum das Wrack nie gefunden wurde. Der schlimmste Fall der Zerstörung des Wracks ist eingetreten. Viele Menschen mussten dafür sterben. Wurde eben auf besonders grausame Art nur das nachgeholt, was damals geschehen ist, als nicht sie, sondern die echte Sandra Sheen im Flugzeug saß? Wenn das wahr ist, trägt sie eine gewisse Mitschuld am Tod der Menschen dort unten. Die Menschen sind der Preis dafür, dass sie zur Zeitmaschine gelangen kann und das Ding außer Gefecht setzt. Jetzt ist es noch wichtiger, dass sie nicht scheitert. So motiviert erhebt sie sich und geht langsam weiter. Die Stille um sie herum macht ihr jetzt Angst. Es wäre leichter und schöner, jetzt an der Seite eines Mannes zu gehen, klagt sie erneut. Der Mann könnte gerne Tanzender Bär heißen. Sie wäre gerne mit Tanzender Bär wieder unter die Decke gekrochen. Doch sie ist alleine. Sind die Männer da, machen sie nur Stress. Sind sie nicht da, wird man verrückt. Mann und Frau zusammen sind stark, alleine sind der Mann und auch die Frau schwach. So in trüben Gedanken gefangen, zieht sie weiter ihre Last. Auf einmal sieht sie Spuren im Schnee. Auch ohne ein Jäger zu sein, weiß sie, das können nur Spuren von Wölfen sein. Machen die Biester schon Jagd auf sie? Oder sind die Wölfe nach der Explosion auch nur auf der Flucht?

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