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Die Zeitreisende, Teil 10 Im Land der Pharaonen von Manthey, Hardy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.05.2013
  • Verlag: EDITION digital
eBook (PDF)
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Die Zeitreisende, Teil 10

Hat die Zeitreisende Aphrodite das Ziel ihrer Träume und Sehnsüchte erreicht? Über ein Jahrzehnt lebte sie glücklich an der Seite ihres Mannes. Es waren die schönsten Jahre ihres Lebens. Sie ist in dieser Zeit dreimal Oma geworden. Mit ihrem Wissen und ihrem Geld rettete sie unzähligen Kranken das Leben. Sie baute für die Armen der Stadt und besonders für Frauen ein soziales Netz auf und förderte die gegenseitige Hilfe der Frauen. Sie weckte bei ihnen das Bewusstsein dafür, sich aus eigener Kraft untereinander helfen zu können. Mit ihren Mitteln wurde das modernste Krankenhaus ihrer Zeit errichtet. Heiler aus allen Winkeln des Reiches eilten herbei und tauschten ihr Wissen mit der Zeitreisenden Aphrodite aus. Für reiche Römer war es ein Muss, Geld für ihre Einrichtungen zu stiften. Aphrodites Macht und ihr Einfluss auf das römische Reich erreichten ihren Höhepunkt. Nach dem Tod ihres Mannes konnte sie sich vor Anträgen der reichsten und mächtigsten Männer kaum retten. Doch für sie gab es nur einen Mann, den sie auch über seinen Tod hinaus liebte. Er würde immer bei ihr sein. Aphrodite hat nur ein Problem. Die geliebten Menschen um sie herum altern, sie altert nicht. Ihre Tochter kann man inzwischen für ihre Mutter halten. Sie muss eine Entscheidung treffen. Wie es weiter geht, erfahren Sie in diesem Teil. Unglaublich spannende Abenteuer erlebt unsere Zeitreisende wieder und meistert sie exzellent im Ägypten zur Zeit von Ptolemäus X. Alexander I.

1955 in Sternberg als Sohn eines Arztes geboren, der starb, als Manthey 9 Jahre alt war.Nach der 10. Klasse lernte er Gärtner. Den Grundwehrdienst in Berlin nutzte er ausgiebig für Museumsbesuche, Theatervorstellungen und Konzertbesuche. Danach wurde er Angestellter einer Kreisverwaltung. Nebenbei war er Reiseleiter beim DDR-Jugendreisebüro 'Jugendtourist', um sich die ihm damals erlaubte Welt anzusehen. Nach der Grenzöffnung konnte er sein Hobby, die Welt zu bereisen, weiter ausdehnen. Auf einer Reise zu den ägyptischen Pyramiden kam ihm die Idee für einen Science-Fiction-Roman, zu dem inzwischen 15 Teile erschienen sind.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 548
    Erscheinungsdatum: 13.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863940102
    Verlag: EDITION digital
    Größe: 998 kBytes
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Die Zeitreisende, Teil 10

Ein Schattenmann erhebt sich und kommt direkt auf sie zu. Erst im Mondlicht, als der Schattenmann vor ihr am Käfig steht, erkennt sie den alten Mann. Es ist der alte Mann, der Heiler, der sich selbst Bandara nennt. Er nimmt neben ihr am Käfig Platz. Nach einiger Zeit des Schweigens blickt der Mann neben ihr hoch zu den Sternen, als suche er dort nach einer Antwort. Er kaut dabei bedächtig Datteln. Immer noch mit dem Blick zum Himmel sagt Bandara scheinbar im Selbstgespräch: 'Was, ja was soll ich nur mit diesem Weib machen? Dass sie sich gegen Yamo in ihrer Not, in ihrer Todesangst gewehrt und ihn dabei getötet hat, kann ich ihr sogar irgendwie abnehmen. Auch wenn es einem Weib nicht zusteht, die Hand gegen den Mann zu erheben. So ein Weib hat nie gelernt, dem Mann zu gehorchen. Dass ich diesen Mord unmöglich der Königin so melden kann, muss auch ihr hübsches Köpfchen begreifen. Nein, es kann einfach nicht sein, dass ein dummes schwaches Weib so einen unglaublich starken Mann getötet haben soll. Wahr ist an der Sache, dass wir uns alle schuldig gemacht haben. Denn wir, nein, ich war es, der Yamo zum mörderischen Weib geschickt hat. Für uns gibt es in seinem Fall nur eine einzige Lösung, Yamo ist von einem Krokodil zerrissen worden! Das ist unsere endgültige und amtliche Version seines Todes, seines Verschwindens. Wir sind uns nur noch nicht bei dem Mörderweib einig. Die meisten trauen dem Weib nicht und wollen es auch an die Krokodile verfüttern. Die andere Gruppe, diese Gruppe sind nur die Frauen auf dem Boot, glauben fest daran, dass sie auch unseren Betrug mit trägt. Die törichten Weiber wollen tatsächlich, dass das dumme Ding weiter lebt. Ich dagegen fürchte, dass sie spätestens vor der Königin das große Heulen kriegt und uns alle verraten wird. Was uns dann erwartet, wissen wir noch nicht.''Ich verrate niemanden', verspricht Aphrodite viel zu laut in der Stille der sternenklaren Nacht. Der Mann wendet sich ihr zu, schweigt nachdenklich und flüstert ihr zu: 'Beweise mir, dass ich mich in diesem Punkt arg täusche. Dann lasse ich dich vielleicht sogar am Leben. Aber nur vielleicht! Denn es ist beschlossene Sache, dass du noch vor Sonnenaufgang den Krokodilen als Futter dienst!' Aphrodite hat begriffen, dass dieser Mann tatsächlich über ihr Leben entscheiden wird. Er hat nicht die geringsten Skrupel, sie zu töten. Das spürt sie ganz deutlich. Sie muss ihm antworten. Ein Dolch blinkt im Mondlicht auf, als der Mann die Waffe demonstrativ hoch in den Sternenhimmel hält. Sie weiß, wird dem Mann jetzt ihre Antwort nicht gefallen, wird er sie ohne Zögern mit diesem Dolch niederstechen. Heilen und töten liegen oft dicht beieinander, das hat Aphrodite hier schon so oft erlebt. Nur wie, wie kann sie den Mann, einen offensichtlichen Frauenhasser, davon überzeugen, dass ihr Leben etwas wert ist? Mit viel Kraft und Mühe versucht sie sich etwas aufzurichten. Es fällt ihr schwer, so verschnürt wie sie in diesem Netz ist, sich aufzurichten. Doch sie sucht bewusst den Augenkontakt zu dem Mann. Doch er verweigert sich ihr. Sie zögert noch einen Moment, hofft, dass er sie doch noch anschaut, dann erklärt sie: 'Dass ich leben will, muss ich euch nicht erklären. Heilige Schwüre zählen für euch auch nicht. Ich bin ja ein unwürdiges Weib. Mit meinem Tod seid ihr natürlich alle Probleme los.''Schlaues Mädchen. Dann komm und spring doch freiwillig ins Wasser. Die Krokodile freuen sich auf dich', spottet er und streichelt dabei mit der Messerspitze ihre rechte Gesichtshälfte. Das kalte Eisen auf ihrem Gesicht macht ihr eine Gänsehaut. Zerschneidet er ihr damit das Gesicht? Soll sie im Wasser bluten, damit die Krokodile schneller kommen? Jetzt ist wohl doch Schluss mit lustig. Aphrodite horcht auf ein Signal der Herren der Zeit, doch es herrscht Funkstille auf allen Kanälen. Wie soll sie diesen Mann davon überzeugen, dass es sich für ihn lohnt, ihr Leben doch zu schonen? Vorsichtig beginnt sie weiter z

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