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Die Zeitreisende, 13. Teil Neu Guinea: Die Suche nach den verborgenen Sendern geht weiter von Manthey, Hardy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.04.2014
  • Verlag: EDITION digital
eBook (ePUB)
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Die Zeitreisende, 13. Teil

Der erste Sender der außerirdischen Macht wurde erfolgreich zerstört. Gemeinsam mit dem zwiespältigen Deutschen Dieter Landauer hat Aphrodite den nächsten Sender schon im Visier. Tief im Regenwald Neu Guineas, das 1935 in ein Territorium unter Kontrolle der Holländer und in ein australisches Völkerbundsmandat aufgeteilt ist, soll der zweite Sender irgendwo versteckt stehen. Auch noch in den dreißiger Jahren des 20.Jahrhunderts ist der Weg von Afrika nach Neu Guinea eine Weltreise voller Gefahren und Strapazen. Was in unserer Zeit nach wenigen Flugstunden gemessen wird, ist eine Reise mit dem Schiff über viele Wochen, gar Monate hinweg. Wird der Mann an ihrer Seite ein zuverlässiger Partner sein, oder eine zusätzliche Gefahr für sie werden? Oder wird sie neue Freunde finden, die ihr weiter helfen? Sind mit dem Tod des Bankers auch endlich ihre letzten Feinde aus dem Weg geräumt? Wird sie sich dem Spannungsfeld des Rassenwahns und der Judenverfolgung entziehen können? Kann sie ungerührt zusehen, wie fanatische Faschisten unschuldige Männer, Frauen und Kinder verfolgen, ausrauben und umbringen. Aus den unterschwelligen Konflikten zwischen Deutschland, Frankreich und England wird sie sich auch nicht heraushalten können. Sie muss zwangsläufig Partei ergreifen für alle Antifaschisten. Vor allem muss sie Maß halten, wenn sie die Waffen aus der Zukunft einsetzt. Die Gefahr, dass Raum und Zeit gestört werden könnten, ist nicht zu unterschätzen. Allein die Vorstellung, dass die Zeitreisende erst 200 Jahre später geboren wird, birgt Fragen über Fragen, für die in Teil 13 zum Teil eine Antwort gefunden wird. Begleiten Sie die Zeitreisende auf ihren zahlreichen neuen Abenteuern!

1955 in Sternberg als Sohn eines Arztes geboren, der starb, als Manthey 9 Jahre alt war.Nach der 10. Klasse lernte er Gärtner. Den Grundwehrdienst in Berlin nutzte er ausgiebig für Museumsbesuche, Theatervorstellungen und Konzertbesuche. Danach wurde er Angestellter einer Kreisverwaltung. Nebenbei war er Reiseleiter beim DDR-Jugendreisebüro 'Jugendtourist', um sich die ihm damals erlaubte Welt anzusehen. Nach der Grenzöffnung konnte er sein Hobby, die Welt zu bereisen, weiter ausdehnen. Auf einer Reise zu den ägyptischen Pyramiden kam ihm die Idee für einen Science-Fiction-Roman, zu dem inzwischen 15 Teile erschienen sind.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 405
    Erscheinungsdatum: 08.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863946159
    Verlag: EDITION digital
    Größe: 534 kBytes
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Die Zeitreisende, 13. Teil

Aphrodite will weg von dem geschwätzigen Mann, aber etwas sagt ihr, dass sie bleiben soll. 'Sie haben mich sehr wohl verstanden, junge Frau. Ich weiß, dass Sie Deutsche sind, auch wenn Sie britische Pässe haben!', behauptet Ingenieur Armin Rohdeck und lächelt sie freundlich an. Es schlägt bei ihr ein wie Blitz und Donner. Der Mann ist vom deutschen Geheimdienst. Ihre Tarnung ist aufgeflogen, nein, ist nie eine Tarnung gewesen. Die Deutsche Informationsquelle muss direkt bei den Briten im Amt zu finden sein. Um Fassung bemüht sagt sie: 'Schön, dass Sie sich bei mir vorgestellt haben. Die Herren bis Aden waren weniger gesprächig!' 'Das ist ein Kapitel für sich, Frau Güldner. Darum bin ich auch hier. Was Sie den britischen Behörden in Aden an Lügen aufgetischt haben, mag den Eierköpfen dort genügt haben. Mir und meinen Auftraggebern genügt es nicht. Ich möchte, dass unser kleines Gespräch bei mir in der Kabine fortsetzt wird. Sie haben vorerst gar nichts zu befürchten. Ganz entspannt, bei einem Glas Rotwein, dürfen Sie mich aufklären. Übrigens, für Sie habe ich auch noch Neuigkeiten!', erzählt er höflich, aber aus seinem Mantel lugt eine Pistole hervor. Aphrodite will wissen, was der Mann noch weiß, ins Jenseits kann sie ihn immer noch schicken und sagt lächelnd: 'Wer mich so höflich zu einem Glas Rotwein einlädt, dem kann ich nicht nein sagen.' Seine Pistole im Rücken geleitet er Aphrodite in seine kleine Kabine. An einem kleinen Klapptisch mit zwei Stühlen nehmen sie beide Platz. Er zaubert eine Flasche Rotwein und zwei Gläser hervor. Der Mann schenkt ein, reicht Aphrodite ein Glas und sagt: 'Zum Wohl schöne Frau.' Aphrodite trinkt erst, als er trinkt und sein Glas in einem Zuge leert. Ingenieur Armin Rohdeck lächelt, füllt sein Glas neu, trinkt und sagt: 'Sie sind doch sonst nicht so misstrauisch. Beim größten Ganoven der arabischen Welt, vielleicht gar des ganzen Empire, haben Sie sich sogar in den Palast gewagt. Dass der alte Betrüger nach langer Zeit wieder eine Frau hinein lässt, verwirrt mich. Dass der alte Knochen auf schöne Frauen steht, sei ihm gestattet. Sie sind wirklich eine sehr schöne Frau!' 'Danke', erwidert Aphrodite kurz angebunden und fühlt sich nicht wohl. Auch wenn der Mann sich vor ihr recht entspannt und gut gelaunt gibt. 'Vor allem dann, wenn nur Stunden später, natürlich wenn sie schon an Bord und weit weg von Aden sind, Lord Falmouth tot aufgefunden wird. Eine Kugel hat ihn im Gesicht hässlich entstellt!', setzt der Ingenieur fort. 'Woher wissen Sie das, wenn Sie jetzt mit auf dem Schiff sind? Vom Kapitän können Sie unmöglich solche Nachrichten erfahren haben. Also, woher wollen Sie das wissen?', fragt Aphrodite verwirrt und glaubt dem Mann. Er wirkt überzeugend. Wie ist es möglich, dass der Lord tot ist? 'Frau Güldner, wir leben in einer schnellen Zeit. Ich bin erst heute in der Früh vom britischen Tamrida (heute Saihüt, Jemen) mit einem Schnellboot auf Ihr Schiff zugestiegen. Alles nur eine Frage des Preises', berichtet er freimütig, nippt an seinem Wein und erzählt weiter: 'Darum weiß ich vom tragischen Ende des alten Gauners. Wir haben auch später erst erfahren, unter welcher neuen Identität Sie auf das Schiff gestiegen sind. Zuerst wurde geglaubt, dass Sie in Aden untertauchen wollten und es auch getan haben. In der Bordliste fehlten Sie. Erst unser Informant in der Polizei hat uns aufgeklärt. Mit einem Flugzeug bin ich von Aden dann nach Tamrida geflogen. Sie sehen, wir kriegen alles heraus. Der Geldgier der Briten sei Dank!' 'Das mit Lord Falmout tut mir unendlich leid!', behauptet Aphrodite ehrlich betroffen. 'Was hat Sie in den Palast des alten Ganoven geführt? Früher hat er alles, was einen Rock trug, dort gevögelt. Das ist aber schon lange her. Sie waren auch schon lange raus aus dem Palast und auf dem Schiff, als sich der alte Hund in seinen Palast begeben hat. Hat sie das brave Söhnchen gebumst? Was ich nicht recht glauben kann.

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