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Diner des Grauens Wir servieren Armageddon mit Pommes frites! von Martinez, A. Lee (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.05.2013
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Diner des Grauens

Willkommen im Diner des Grauens, wo Zombie-Angriffe an der Tagesordnung sind und du niemals weißt, was im Kühlschrank lauert! Als die beiden Kumpels Earl und Duke mit ihrem uralten Pickup bei dem Imbiss haltmachen, trifft es sie hammerhart: Zombie-Kühe, eine monströse Bardame und singende Yuccapalmen sind erst der Anfang. Doch Earl und Duke sind nicht umsonst der coolste Vampir und der fetteste Werwolf der Welt... Der Sensationsroman aus den USA- nach A. Lee Martinez werden Fantasy und Horror nie mehr so sein, wie sie waren!

A. Lee Martinez wurde mit seinen fantastischen Romanen zum Star der humorvollen Fantasy. Er lebt in Dallas, Texas, wo er schreibt, jongliert, Videospiele spielt und Zeitreisen unternimmt. Vielleicht ist er ein Geheimzauberer (das wäre allerdings geheim), und es könnte sein, dass er Gartenarbeit mag. Sicher ist jedoch, dass er Lebensläufe nicht ausstehen kann. Und eigentlich hat er auch keinen Spaß an Gartenarbeit. Alles andere an dieser Biografie istaber absolut korrekt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 14.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492964159
    Verlag: Piper
    Größe: 1465 kBytes
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Diner des Grauens

Duke trat gegen Earls Koffer.

Der Deckel öffnete sich einen Spalt. "Schon dunkel?"

"Jau."

Der Deckel knallte wieder zu.

"Beweg deinen Arsch, Earl!"

Earls gedämpfte Stimme ächzte: "Nur noch zehn Minuten!"

Duke versuchte den Koffer zu öffnen, aber der Deckel war von innen verriegelt. Er schlug gegen die Seitenwand. Sie klapperte bei jedem Schlag.

"Verdammt! Nur noch zehn Minuten!"

"Zehn Minuten, ja klar", grummelte Duke und hob den schweren Koffer in die Luft. Selbst in seiner momentanen menschlichen Gestalt war er doppelt so stark wie die meisten Männer seiner Größe, und es gab deren nicht viele. Er drehte den Koffer um und schüttelte ihn.

"Schon gut, du Vollidiot!"

Kichernd schüttelte Duke den Koffer noch ein paar weitere Male, bevor er ihn wieder absetzte. Der Deckel flog auf und der benommene Vampir tauchte auf.

"Mein Gott, Duke, was hat dich denn gebissen?"

"Während du geschlafen hast, musste ich den ganzen Nachmittag graben." Er klopfte einen Teil des Schmutzes von seiner Hose.

"Ist doch nicht meine Schuld, dass ich ein Hautproblem habe."

Duke verzog das Gesicht, als er ihm ein volles Steingutgefäß reichte. Der Vampir hielt sich die rote Flüssigkeit unter die große Nase.

"Was ist das?"

"Frühstück. Ich habe Loretta ein paar Hamburger auspressen lassen."

"Duke, du weißt, dass ich das kalte Zeug nicht trinken kann. Stellt fiese Sachen mit meiner Verdauung an."

"Wie du willst. Hab ungefähr eine Meile westlich von hier 'ne Viehherde gesehen."

"'ne Viehherde?"

"Das hier ist eine Kleinstadt, Earl. Wäre vermutlich besser, wenn du aufpasst, was du isst." Er drehte den Wasserhahn auf, der gleich rasselte und ächzte. Er hielt die Hände unter das braune Wasser und rieb sie kurz aneinander.

"Ich kann was zwischen die Zähne bekommen, ohne den geringsten Ärger zu verursachen."

"Und was war das in Tulsa?"

"Dass du mir das immer wieder aufs Brot schmieren musst! Ich habs dir doch gesagt! Das war ein Unfall!"

"Halt dich einfach an die Kühe und Esel", seufzte Duke. "Hab auch 'ne Lama-Ranch gesehen. Die hatten ein paar Emus. Könntest du mal ausprobieren, wenn dir nach was Exotischem ist."

"Na toll. Kannst du wenigstens mitkommen? Dieses Tierding machen, das du immer machst?"

Duke schüttelte seine Hände trocken. "Sag mir nicht, dass du Angst vor ein paar Kühen hast."

"Ich hab vor gar nichts Angst, du Arsch. Es ist nur einfacher so."

Der Werwolf legte sich auf das Feldbett und schloss die Augen. "Nach dem Frühstück solltest du diesen Friedhof mal checken."

"Friedhof? Allein?"

"Ich kümmere mich um die Gasleitung. Du übernimmst die Zombies."

"Aber ..."

Duke rollte sich auf die Seite und drehte Earl den Rücken zu. "Verdammt, ich bin müde. Außerdem weißt du ganz genau, dass du für solche Sachen mehr Talent hast."

"Aber ... aber ..."

"Gott, Earl, manchmal benimmst du dich wirklich wie ein Mädchen."

Der Vampir richtete sich auf und warf ihm einen finsteren Blick zu. "Ich hab vor gar nichts Angst!"

"Ja, ja."

"Fick dich, Duke."

"Leck mich, Earl."

Earl stürmte aus dem Diner und wurde nur für einen Moment langsamer, um sein Frühstück neben den Küchenherd zu stellen. "Danke, ich suche mir selbst was."

Loretta warf ihm einen missbilligenden Blick zu, antwortete aber nicht. Sie beugte sich über einen hartnäckigen Fettfleck auf der Theke und schrubbte weiter.

Der Vampir fand sein Essen dösend eine halbe Meile westlich des Diners. Er lehnte sich an den Palisadenzaun und beobachtete die schlummernde Kuh. Earl hasste Rinderblut. Das Einzige, was er noch mehr hasste, war kaltes Rinderblut. Er konnte sich zwar von dem Zeug ernähren, aber das hieß nicht, dass er das auch wollte. Doch so ungern er es auch zugab: Duke hatte Recht. Das hier war sicherer.

Earl

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