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Doctor Who: Aus der Tiefe der Zeit von Baxendale, Trevor (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2016
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
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Doctor Who: Aus der Tiefe der Zeit

Die Phaeron verschwanden vor über einer Million Jahre aus dem Universum. Sie reisten zwischen den Sternen. Zurück blieben nur Relikte. Aber was geschah wirklich mit den Phaeron? Einige glauben, dass sie von einer überlegenen Macht ausgelöscht wurden ... Andere behaupten, dass sie sich selbst zerstörten. Oder wurden sie tatsächlich Opfer eines noch grausameren Schicksals? In der weit entfernten Zukunft entdecken Menschen die letzte Sternenstraße der Phaeron - und der Doktor und Clara schließen sich der Mission an, um herauszufinden, wohin die Straße führt. Jedes Mitglied des Forschungsteams ist sich darüber im Klaren, wonach sie suchen - aber nur der Doktor weiß genau, was sie finden werden. Weil nur der Doktor die Wahrheit über die Phaeron kennt: ein monströses Geheimnis, so schrecklich und mächtig, dass es im tiefsten Grab verborgen wurde, das man sich nur vorstellen kann ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 250
    Erscheinungsdatum: 31.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959812573
    Verlag: Cross Cult
    Serie: Doctor Who Bd.11
    Größe: 1072 kBytes
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Doctor Who: Aus der Tiefe der Zeit

1

Clara Oswald war vor einer halben Stunde mit der Arbeit fertig gewesen. Nach einer Doppelstunde mit der aufsässigsten Gruppe Vierzehn- und Fünfzehnjähriger, die sie je unterrichtet hatte, plagten sie nun stechende Kopfschmerzen. Trotzdem war sie sehr erleichtert gewesen, als das besonders laute und für diesen Tag letzte Schellen der Schulglocke ertönt war.

Die Aussicht darauf, den Abend mit dem Benoten von Klausuren zu verbringen, bot Erleichterung. Wenigstens war es in ihrer Wohnung leise. Keine Unterbrechungen, kein Geplänkel, kein Geschrei, keine Schulglocke ... Nur ein Becher Tee, ein Stapel Hefte und vielleicht ein Glas Prosecco zur Belohnung, wenn sie es geschafft hatte.

Aber dann hörte sie ein bekanntes, keuchendes und reibendes Geräusch, das aus heiterem Himmel die Ankunft einer alten blauen Polizeinotrufzelle ankündigte. Da wusste sie, dass sie ihre Pläne für den Abend, wie ihre Oma sagen würde, im Klo runterspülen konnte.

Der Doktor streckte seinen Kopf aus der TARDIS. "Psst! Hast du Lust auf einen Trip in eine andere Galaxie?"

Es war die Art Einladung, die Clara niemals ablehnen würde. Nicht mehr. Die Zeitmaschine des Doktors konnte sie zurück in ihre Wohnung befördern, bevor sie die Schule verlassen hatte, und es wäre immer noch genug Zeit für die Klassenarbeiten.

Nun befand Clara sich in einer fernen Zukunft und stand an Bord eines Raumschiffs, das hunderttausend Lichtjahre von der Erde entfernt aus einem Raumdock schoss. Manchmal war es schwierig, mit so etwas klarzukommen.

"Wo sind wir noch einmal?", fragte sie. "Genau genommen?"

"Auf dem privaten Forschungsschiff für den tiefen Weltraum namens Alexandria . Hochmodern. Wir sind auf einer Mission, ein Wurmloch im All zu finden."

"Sind wir das?"

Der Doktor schaute sie verärgert an. "Ich dachte, ich hätte dir das bereits in der TARDIS erklärt. Hast du nicht zugehört?"

Clara öffnete den Mund, um zu antworten, aber es war bereits zu spät. Der Doktor sprach weiter. "Kleine Crew, Team aus Wissenschaftlern, ich habe es geschafft, eine Einladung zu ergattern. Überlass das Reden mir."

"Als hätte ich eine Wahl."

"Lächle einfach und versuche, intelligent auszusehen."

Clara zog einen Schmollmund. "Versuchen?"

"Tu dein Bestes."

Der riesige Roboterdiener hatte Raymond Balfours Gepäck an Bord verstaut und klapperte durch den Gang zurück, der zum Rest des Schiffs führte. Er musste sich wieder bücken und seine Servomotoren schwirrten leise und effizient, als er dazukam.

"Entschuldigen Sie, Sir", sprach er Balfour an. "Aber es scheint sich etwas Unerwünschtes im Frachtraum zu befinden."

Balfour runzelte die Stirn. "Was ist es denn?"

"Eine Polizeinotrufzelle, Sir", antwortete Trugg. "Das steht zumindest auf ihrem Schild."

"Das ist meine." Der Doktor trat vor. "Enthält sehr wichtige wissenschaftliche Ausrüstungsteile, für meine Arbeit unersetzlich. Lassen Sie sie einfach dort stehen."

"Wie haben Sie sie an Bord bekommen?", fragte Balfour.

"Lassen Sie die Polizeinotrufzelle mal beiseite", mischte Tibby Vent sich ein. "Wer genau ist denn dieser Mann?"

"Das ist der Doktor", erklärte Balfour. "Er ist ein Experte für Raum-Zeit-Reisen!"

"Unter anderem", fügte der Doktor hinzu.

"Ich habe ihn gerade Ihrem Team zugewiesen", fuhr Balfour fort.

"Ich brauche keine zusätzlichen Mitarbeiter in meinem Team", beharrte Tibby. "Und ganz bestimmt keinen Experten für 'Raum-Zeit-Reisen'!"

"Sind Sie sicher?", fragte der Doktor. Tibby erstarrte. Sie war es offensichtlich nicht gewohnt, dass man ihr widersprach. "Kommen Sie schon, Professor. Sie sind vielleicht über die Position des ältesten Wurmlochs der Existenz gestolpert, aber wissen Sie überhaupt, wie es funktioniert?"

"Machen Sie sich nicht lächerlich."

"Ich glaube nicht, dass ich das getan habe."

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