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Doctor Who - Die weinenden Engel von Morris, Jonathan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.03.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Doctor Who - Die weinenden Engel

Rebecca Whitaker starb bei einem Autounfall. Mark, ihr Ehemann, trauert noch heute um sie. Da erhält er einen verbeulten Briefumschlag, der vor vielen Jahren an ihn aufgegeben wurde und der eine Liste mit Anweisungen enthält sowie eine einfache Botschaft: 'Du kannst sie retten!' Das ist die Chance, auf die Mark gewartet hat. Doch es steht mehr als ein Menschenleben auf dem Spiel. Viel mehr. Der Doctor, Amy und Rory müssen unbedingt verhindern, dass Mark die Geschichte ändert, und bekommen es mit alten Feinden zu tun ... Ein neues Abenteuer aus der spektakulären BBC-Erfolgsserie mit dem Doctor, Amy und Rory, gespielt von Matt Smith, Karen Gillan und Arthur Darvill. Jonathan Morris wurde in Taunton, England geboren. Er ist Autor zahlreicher Doctor-Who-Romane, Hörspiele und Romane aus dem Umfeld der BBC-Kultserie, u. a. Torchwood. Außerdem verfasste er das Script für Paris in Springtime, eine Hommage, die Douglas Adams' Beitrag zur Doctor-Who-Serie würdigt, sowie Romane zu vielen anderen Serien wie z.B. Judge Dredd.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 255
    Erscheinungsdatum: 29.03.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732550258
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Doctor Who
    Originaltitel: Doctor Who - Touched by an Angel
    Größe: 1569 kBytes
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Doctor Who - Die weinenden Engel

Kapitel 1

7. Oktober 2011

Es war schwer, Toby Murray zu mögen. Er hatte ein rundliches, rotes Gesicht, war schwabbelig und verschwitzt, und er ahmte bewusst einen ganz schlimmen East-End-Akzent nach.

"Diesmal werden wir gewinnen, Mark. Wir werden sie schlagen!"

Mark seufzte. Das hier war nicht Law & Order , es war eine Routineübung in Vertragsrecht. Er hatte den Auftrag nur angenommen, weil Tobys Auftraggeber einer von Pollard, Boyce & Whitakers prestigeträchtigsten Klienten war und Toby ziemlich mitleiderregend darauf bestanden hatte, einen Seniorpartner zur Seite gestellt zu bekommen. Aber wenn Toby mit einer Ladung anspruchsvollem Geschwafel gefüttert werden wollte, würde Mark ihm den Gefallen zur zu gerne tun.

"Nichtsdestoweniger empfehle ich, dass wir unsere Kämpfe sorgfältig auswählen", sagte Mark. "So viele Bereiche mit gemeinsamen Nennern finden, wie wir können, denn im Augenblick ist unsere Position in etwa so gefestigt wie ein Soufflé."

"Was schlagen Sie also vor? Wie sieht unser nächster Schachzug aus?"

"Wir nehmen eine Überprüfung sämtlicher Verträge vor, der erfüllten wie der nicht erfüllten. Ich brauche Angriffspunkte, Daten, E-Mails und belastende Unterlagen. Alles, was Sie mir liefern können."

Toby nickte und stand auf. "Nächsten Montag haben Sie sie."

Mark drückte auf den Knopf, um seine persönliche Assistentin hereinzurufen. "Nehmen Sie sich so lang, wie es dauert."

Toby sah sich im Zimmer um, und sein Blick blieb an dem Foto hängen, das Mark auf dem Regal gegenüber seines Schreibtischs stehen hatte. Toby stieß einen anerkennenden Pfiff aus, als er es in die Hand nahm. "Wer ist die Süße?"

Die Fotografie zeigte Rebecca, die auf dem Balkon ihres Hotelzimmers in Rom saß. Die Morgensonne glänzte wie ein Heiligenschein in ihren Haaren und verlieh ihrer Haut einen goldenen Schimmer. Ihre Augen waren groß und unglaublich blau, ein zufriedenes Lächeln umspielte ihre Lippen.

"Meine, äh, Frau", sagte Mark und spürte plötzlich Wut in sich aufsteigen. "Wenn Sie das bitte einfach zurückstellen könnten ..."

"Die bessere Hälfte? Bisschen jung, nicht? Gut gemacht!"

"Es wurde vor einer Weile aufgenommen, wenn Sie es bitte einfach zurückstellen wür ..."

"Oh, schon kapiert." Toby stellte das Foto ins Regal zurück. "Vergangene Pracht. Ist bei meiner dasselbe. In der Sekunde, wo man ihnen den Ring an den Finger steckt, fangen sie an, sich aufzublähen. Es ist, als wär da ein Ventil dran."

Siobhan erschien in der Tür. "Alles fertig, Mr Whitaker?"

"Ich denke schon", antwortete Mark knapp. "Mr Murray muss sich zweifellos noch um wichtige Angelegenheiten kümmern."

Mark streckte Toby die Hand hin. Toby ergriff sie und versuchte, Marks Finger zu zerquetschen. Toby war einer jener Menschen, denen es wichtig ist, zu beweisen, dass sie Alphamännchen sind.

"Bis später, Kumpel", sagte Toby und ließ los.

Siobhan führte Toby aus dem Büro, bevor sie wiederkam und die Tür schloss, sodass sie ungestört waren. "Alles in Ordnung?"

"Was?", fragte Mark, der sich gerade ein wenig Gefühl in die Finger zurückrieb.

"Es ist nur, weil ich Sie Ihre Frau habe erwähnen hören."

"Ach so. Toby hatte sich gerade ihr Bild angesehen, das ist alles."

"Verstehe", sagte Siobhan. Seine Sekretärin war eine attraktive, dunkelhäutige Frau in den Vierzigern, eine tödliche Kombination aus einem liebenswürdigen Lächeln und einer nüchternen Einstellung. Sie betrachtete das Foto von Rebecca. "Sie sieht sehr glücklich aus."

"War sie auch", sagte Mark stolz. "Es wurde an dem Morgen aufgenommen, nachdem wir zusammengekommen waren."

Siobhan drehte sich um und bedachte Mark mit einem bekümmerten Blick. "Wie lang ist es jetzt her seit dem Unfall? Acht Jahre?"

"Ja", bestätigte Mark und wich ihrem Blick aus, indem er aus seinem Fenster auf den Berufsve

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