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Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne Kostenlose Weihnachtsstory - Eine Kurzgeschichte zur Weihnachtszeit von Taylor, Jodi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.12.2020
  • Verlag: Blanvalet
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Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne

Eine kostenlose Kurzgeschichte zur Weihnachtszeit
Es ist Heiliger Abend, und eigentlich wollen die zeitreisenden Historiker von St. Mary's der Krönung von William dem Eroberer in der Abtei von Westminster beiwohnen. Doch es kommt anders als geplant. Und plötzlich hilft Madeleine 'Max' Maxwell in einer äußerst ärmlichen Behausung, ein Kind auf die Welt zu bringen ...

Nein, nicht DAS Kind.

Die chaotischen Abenteuer der zeitreisenden Madeleine »Max« Maxwell bei Blanvalet:
1. Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv
2. Doktor Maxwells chaotischer Zeitkompass
* Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne
3. Doktor Maxwells skurriles Zeitexperiment
4. Doktor Maxwells wunderliches Zeitversteck

Die Bücher sind unabhängig voneinander lesbar. Weitere Bände in Vorbereitung.


Jodi Taylor war die Verwaltungschefin der Bibliotheken von North Yorkshire County und so für eine explosive Mischung aus Gebäuden, Fahrzeugen und Mitarbeitern verantwortlich. Dennoch fand sie die Zeit, ihren ersten Roman »Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv« zu schreiben und als E-Book selbst zu veröffentlichen. Nachdem das Buch über 60.000 Leser begeisterte, erkannte endlich ein britischer Verlag ihr Potenzial und machte Jodi Taylor ein Angebot, das sie nicht ausschlagen konnte. Ihre Hobbys sind Zeichnen und Malerei, und es fällt ihr wirklich schwer zu sagen, in welchem von beiden sie schlechter ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 20
    Erscheinungsdatum: 07.12.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641279714
    Verlag: Blanvalet
    Größe: 3870 kBytes
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Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne

Ich war mal wieder in Schwierigkeiten. Wenig überraschend - das war schließlich meine Werkseinstellung.

Dr. Bairstow sah von meinem Bericht hoch und musterte mich mit unbewegtem Blick. Hinter ihm saß seine persönliche Assistentin, Mrs. Partridge, mit ihrem Notizpad in der Hand, und im Vergleich zu ihr wirkt jede Sphinx, als hätte sie mit - wie soll ich sagen - Gesichtszuckungen zu kämpfen.

Ja, ich steckte mal wieder in der Klemme.

Dr. Bairstow räusperte sich. Und dann legte er los.

»Dr. Maxwell, bei der Mission ging es um ... Ich denke, ich habe die Einzelheiten hier. Ah, ja - einen Sprung nach London, in die Westminster-Abtei, am 25. Dezember 1066. Sie sollten der Krönung von König William I. beiwohnen und den Grund für die Störung der Zeremonie herausfinden. Auch sollte das ganze Ausmaß der daraufhin ausbrechenden Feuer und Unruhen ergründet werden. Ich bin mir annähernd sicher, Ihnen unmissverständlich klargemacht zu haben, wie wichtig unser Auftragsgeber ist, und wie dringlich deshalb ein erfolgreicher Abschluss dieser Mission war.«

»Ja, Sir, Sie sind sehr deutlich geworden.«

»Ich weiß auch, dass in der Kürze zwar die Würze liegt, aber ich brauche in Ihrem Bericht dann schon etwas mehr Details als lediglich 'Es war sehr kalt'.«

Er schloss die Datei und sah mich wieder an. »Sie sehen keine Notwendigkeit, die Dinge vielleicht ... etwas genauer auszuführen?«

Ich kramte in meinem Hirn nach etwas, das die Lage nicht noch schlimmer machen würde.

»Es hat geschneit, Sir.«

Die Stille im Zimmer war sehr laut.

»Also gut, lassen Sie es uns noch einmal durchgehen. Ich habe meine beiden ranghöchsten Historiker losgeschickt, nämlich Sie, Dr. Maxwell, und Dr. Peterson. Ich habe den Leiter der Sicherheitsabteilung, Major Guthrie, zu Ihrer Unterstützung mitgeschickt, gemeinsam mit - und hier kann ich mich leider an keinen Grund dafür mehr erinnern - Mr. Markham. Nun, Ihre Befähigung und Expertise zusammengenommen bringt nichts Besseres hervor als 'Es war sehr kalt'?«

Als er sah, wie sich mein Mund öffnete, fügte er hinzu: »'Und es hat geschneit'.«

Ich schloss ihn wieder.

»Wo steckt der Rest von Ihrem Team, Dr. Maxwell?«

»In ihren Zimmern, Sir.«

»Die anderen sahen keine Notwendigkeit, sich heute Morgen zu uns zu gesellen?«

Natürlich nicht, zur Hölle. Wir waren zusammen in der Bar gewesen und hatten es dort unter uns ausgelost. Ich hatte verloren.

Dr. Bairstow machte eine Geste.

»Nehmen Sie Platz.«

Eine Hälfte von mir war froh, sich setzen zu können. Die andere verlangte vehement danach, mich wieder den anderen in der Bar anzuschließen.

Der Boss lehnte sich auf seinem Stuhl zurück.

»Bericht.«

Ich öffnete den Mund.

»Und dieses Mal ausführlich.«

Ich verabschiedete mich von dem, was ich eigentlich hatte sagen wollen, und entschied mich für die Wahrheit.

Wir arbeiten für das St.-Mary's-Institut für Historische Forschung. Wir untersuchen größere historische Ereignisse in zeitgenössischer Umgebung. Nein, wir nennen es nicht Zeitreisen. Der Boss, Dr. Bairstow, kann dann nämlich ziemlich wütend werden. Tatsächlich gibt es eine Menge Dinge, die ihn verärgern. Im Augenblick wurde die Liste angeführt von ... mir.

Mit unseren Pods springen wir zurück in jede beliebige Zeit, für die wir einen Auftrag bekommen, und machen dort unsere Beobachtungen. Lediglich das. Wir greifen nicht ein. Das ist unsere oberste Direktive.

Nur klappt das leider nicht immer allzu gut.

Peterson hatte den Pod bei der Landung ziemlich unsanft aufgesetzt. Ich weiß auch nicht, wie er das immer schafft. Als wir uns orientiert hatten, stellten wir fest, dass wir am falschen Ort waren. Anstatt in einer netten kleinen Gasse verborgen zu sein, nur einen Steinwurf von der Westminster-Abtei entfernt, befanden w

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