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Drachenkraft und Elfenmacht von Edith, Elke (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.09.2015
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
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Drachenkraft und Elfenmacht

Nachdem Sandra Henderson, die noch zu einem Viertel Elfenblut in sich trägt, den englischen Polizeiinspektor Jameson Richards geheiratet hat, muss sie auch schon wieder um sein Leben fürchten. Sie selbst wird von einem grausamen Magier erpresst, der von ihr verlangt, das Tor zur Dimension der Drachen zu öffnen. Wenn sie dies nicht tun sollte, wird er den geistigen Zustand ihres Mannes auf ewig verwirren und unter seiner Kontrolle halten. Sandy befindet sich in einer Zwickmühle, denn wenn sie tut, was man von ihr verlangt, ist sie für den Untergang des Drachenreiches verantwortlich! Elke Edith, geboren in Offenbach/Main in Hessen, begann ihre berufliche Laufbahn in Frankfurt bei einer Pharmafirma. 1999 schloss sie ihr Studium zur Biotechnologieingenieurin ab. Mit der Veröffentlichung von 'Malcolm, Prince of Bannister' gab sie ihr Debut als Schriftstellerin. Mit ihrem zweiten Werk 'Wer glaubt denn schon an Elfen?' begab sie sich ins Reich der Elfen und Dämonen und setzt diese Geschichte nun mit 'Drachenkraft & Elfenmacht' fort.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 21.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990481615
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 427 kBytes
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Drachenkraft und Elfenmacht

1

Doch noch bevor ich am nächsten Morgen nach einer wirklich schlechten Nacht - mein Jamie hatte mir fürchterlich gefehlt - losfahren konnte, meldete Albert den Anruf von Richards senior. Ich verzog unwillkürlich das Gesicht, was dem Diener ein erheitertes Lächeln entlockte. Dann nahm ich das schnurlose Telefon entgegen und meldete mich so ruhig, wie ich das nur vermochte.

"Was ist passiert?", fuhr mich mein Schwiegervater ungehalten an, kaum dass ich mich gemeldet hatte. "Wieso ist Jameson im Krankenhaus?"

Oh, wie ich es hasste, wenn er ihn beim vollen Namen nannte. Eigentlich hatten wir doch ein gutes Verhältnis, aber mit seinen meiner Meinung nach altmodischen Ansichten ging er mir doch sehr auf die Nerven. Außerdem haderte er damit, dass sein Sohn beide Male wegen einer Frau fast erschossen worden wäre. Nun lag er wieder im Krankenhaus, konnte man ihm deshalb verübeln, dass er gereizt reagierte? Mit der Berufswahl seines jüngeren Sohnes war er ohnehin nicht einverstanden gewesen. Also tat ich mein Bestes, um ihn zu beruhigen.

"Guten Morgen, Schwiegerpapa! Keine Sorge", meinte ich schlicht, "die Ärzte sagen, er muss nur die Drogen abbauen, die man ihm verabreicht hat."

Ich blieb erst einmal bei der Geschichte, wie sie auch offiziell in den Akten stehen würde.

"Wieso denn Drogen?", fragte er barsch zurück. "Jameson nimmt doch keine Drogen! Oder hast du etwa ...?"

"Wie kannst du das nur annehmen?", fauchte ich verärgert zurück. "Dein Sohn hat sich heldenhaft gegen eine kranke Frau und ihr Kind als Geisel austauschen lassen! Zum Dank haben die Kerle ihm das Zeug verabreicht, das ihn außer Gefecht gesetzt hat! Ich habe damit absolut nichts zu tun!"

Jetzt herrschte am anderen Ende der Leitung erst einmal Schweigen. Anscheinend war er tatsächlich noch nicht in das Geschehen eingeweiht und hatte noch keine Nachrichten mitbekommen, wie ich eigentlich vermutet hatte. Trotzdem hatte er mir mit seiner Vermutung wehgetan, auch wenn dies sicher nur aus Sorge um seinen Sohn geschehen war.

Ich hörte ihn deutlich am anderen Ende der Leitung schlucken, und dann fuhr er in gemäßigterem Tonfall fort: "Dann hat er das Malheur mal wieder seinem Job zu verdanken?"

"Wenn du es so ausdrücken willst, muss ich dir allerdings recht geben. Aber sein Tun war wirklich ehrenhaft. Du solltest stolz auf ihn sein!"

Diesmal erwiderte er nichts, sondern fragte endlich nach seinem Befinden.

"Er befindet sich in einem lethargischen Zustand", erklärte ich ihm den Sachverhalt genauso, wie ich es von dem behandelnden Arzt gehört hatte. "Die Ärzte sagen, es könnten vielleicht auch bleibende ...", ich musste kurz schluchzen, konnte mich in diesem Moment nicht mehr beherrschen. "Bleibende Schäden ...", nein, ich konnte es nicht aussprechen und brach wieder ab.

Erneut hervorbrechende Tränen erstickten meine Stimme. Ich hörte, dass sich der alte Herr räusperte und anscheinend selbst mit dieser Nachricht zu kämpfen hatte. Auch wenn sein jüngster Sohn einen etwas anderen Weg eingeschlagen hatte, als den, den er sich vielleicht für ihn gewünscht hatte, indem er Polizist geworden war, so liebte er ihn doch. Das wusste ich nur zu genau. Ich hatte doch mitbekommen, wie sehr er gelitten hatte, als Jamie angeschossen worden war, und jetzt das! Eine mögliche geistige Behinderung - das war auch für ihn schwer zu verkraften!

"In welchem Krankenhaus liegt er?", wollte er schließlich mit gedämpfter Stimme wissen, der man anmerkte, wie sehr ihn die Sache mitnahm. "Ich bin zwar noch in Frankreich, kann aber morgen früh den ersten Flug nehmen."

"Nein", wehrte ich so ruhig wie möglich ab, "das ist nicht nötig. Ich hole Jamie noch heute aus dem London Bridge Hospital ab und bring

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