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Dragon Hunter Diaries - Drachen bevorzugt von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.06.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Dragon Hunter Diaries - Drachen bevorzugt

Gesucht: Drachenjäger Schwert wird gestellt. Keine Vorerfahrung notwendig. Gerade noch ist Veronica James eine reichlich pingelige Mathelehrerin, da verbrennt schon ihre Halbschwester vor ihren Augen zu schwarzer Asche - und übergibt Veronica ihr Erbe als Drachenjägerin. Diese wird in eine Welt gestoßen, in der es von Dämonen, Drachen und Geistern nur so wimmelt. Veronica soll nun die Sterblichen beschützen, dabei hat sie keine Ahnung, was genau zu tun ist! Nur gut, dass ihr der heiße Halbdämon Ian zur Seite steht. Der kann verdammt gut küssen, aber sich mit ihm einzulassen, ist brandgefährlich ... 'Die Geschichte ist zum Bersten voll mit Katie MacAlisters typischem Humor und prickelnder Romantik - ein Highlight für Romantic-Fantasy-Leserinnen!' PUBLISHERS WEEKLY Band 1 der 'Dragonhunter-Diaries'-Serie von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Katie MacAlister Katie MacAlister hat über dreißig Romane verfasst und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Insbesondere mit ihren Romantic-Fantasy-Romanen um Vampire und Drachen hat sie eine große Leserschaft gewonnen und landet regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten. Weitere Informationen unter: www.katiemacalister.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 323
    Erscheinungsdatum: 28.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310254
    Verlag: LYX
    Serie: Dragon Hunter 1
    Originaltitel: Memoirs of a Dragon Hunter
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Dragon Hunter Diaries - Drachen bevorzugt

TAG EINS

"Kaum zu glauben, dass du den ganzen Sommer über frei hast. Lehrer haben aber auch ein Glück. Ihr arbeitet das ganze Jahr über nicht so viel wie wir."

So begann es. Oder zumindest begann hiermit laut Schreibkurs, den ich besuchte, die Handlung. Und laut Manny Vanderbris, dem außergewöhnlichen Creative-Writing-Lehrer, ist die Handlung das Wichtigste beim Schreiben.

Ich begann also mein Buch mit einer Handlung - damit nämlich, dass ich meinen Laptop auf einen kleinen Schreibtisch stellte. Meine Nachbarin Teresita beobachtete müßig, wie ich einen Stapel Papier, fünf frisch gespitzte Bleistifte und einen roten Füller ordentlich und symmetrisch auf dem Pult anordnete. "Du wärst überrascht, wie hart wir im Sommer arbeiten. Wir müssen Kurse geben, an der Sommerschule unterrichten, haben Nebenjobs als Nachhilfelehrer, kümmern uns um Konferenzen, Webinare und die Planung. Bevor die Schule wieder anfängt, muss alles erledigt sein. Lässt du das bitte?"

"Entschuldigung. Du warst in der letzten Zeit so normal, dass ich gar nicht mehr an deine Zwangsstörung gedacht habe."

Ich nahm ihr die fünf Bleistifte ab und steckte sie wieder in das Gefäß zurück, das auf zwei Uhr auf dem Pult ausgerichtet war, in perfekter Entfernung vom Computer, damit die Stifte nicht darauf fallen konnten und trotzdem leicht mit meiner rechten Hand zu erreichen waren. Ich kämpfte gegen die Angst an, die plötzlich in mir aufstieg, und erinnerte das kleine, panische Tier in meinem Kopf daran, dass alles an seinem Platz war, genau da, wo es sein musste, und dass es nicht sinnvoll wäre, die Stifte erneut umzuräumen. "Wenn ich dich nicht schon seit meinem vierten Lebensjahr kennen würde, würde ich dir das 'normal' übelnehmen. Leute mit Zwangsstörung sind vollkommen normal. Wie jeder andere auch haben wir mit Problemen zu kämpfen. Unsere stehen uns nur manchmal im Weg."

Teresita trat an den Kamin. Ich biss mir auf die Lippe, um sie nicht schon wieder darum zu bitten, nichts umzuräumen, und sagte dem Angsttierchen, es sei absolut okay, wenn jemand meine Sachen anfasste. Es war sogar zu ertragen, wenn sie umgestellt wurden.

"Veronica James, hast du mich gerade mit deiner Lehrerstimme belehrt? Ja, nicht wahr? Das mit dem 'normal' tut mir leid ... Du weißt doch, dass ich dich für vollkommen gesund halte, auch wenn du völlig verrückte Eltern hast. Und deine Therapie hat dir so gut geholfen. Ich bin stolz auf dich, Mädchen! Wenn ich an das Jahr denke, als du deine Wohnung nicht verlassen konntest, weil du ständig aufräumen und dich vergewissern musstest, dass alles an seinem Platz war, dann bist du jetzt eine völlig neue Person. Wovon soll dein Buch denn handeln?"

"Ich weiß noch nicht." Ich blickte zum Schreibtisch und gestattete mir ein leises Glücksgefühl, weil sich alles am richtigen Platz befand. "Ich bin noch nicht so besonders weit. Mr Manny empfiehlt, vor dem Schreiben am besten zu meditieren, weil dann der innere Geschichtenerzähler ohne Angst vor Versagen sprechen kann. Ich habe eine Yoga- CD , mit der ich das ausprobieren werde."

"Yoga, um zu schreiben?" Sie nahm nacheinander die sieben kleinen Porzellanpferde in die Hand, die mit weißer, wehender Mähne und winzigen Hufen über mein Kaminsims galoppierten. "Das klingt wie ausgemachter Blödsinn. Oh Mist, ist es schon so spät?" Sie ließ eines der Pferdchen fallen und eilte zur Tür. "Ich habe Dan gesagt, ich sei nur fünf Minuten weg, und jetzt ist daraus fast eine halbe Stunde geworden. Er wird denken, ich sei mit dem heißen Typen abgehauen, der gestern unter uns eingezogen ist. Viel Glück mit deinem Buch. Bis später!"

"Tschüss!", rief ich ihr nach und zuckte nur ein bisschen zusammen, als sie die Tür hinter sich zuknallte. "Warum können die Leute Türen nicht ordentlich zumachen, und warum müssen sie die persönlichen Dinge anderer Leute ständig anfassen ..."

Ich konnte es nicht ertragen. Ich

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