text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Dragon Hunter Diaries - Drachenküssen leicht gemacht von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.12.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Dragon Hunter Diaries - Drachenküssen leicht gemacht

So heiß wie Drachenfeuer! Als Thaisa Moore eines Nachts zufällig in dem Antiquitätengeschäft, in dem sie jobbt, zwei Einbrecher stellt, ahnt sie nicht, wie grundlegend diese Begegnung ihr Leben verändern wird: Denn einer der beiden Männer ist Archer Andras, Anführer der Schattendrachen - und ihr Seelengefährte. Eine völlig neue, fantastische Welt tut sich vor Thaisa auf, und auf einmal scheint nichts mehr gewiss, außer einer Sache: Archer, der große düstere Drache, bedeutet zu 100% Ärger. Da wird Thaisa von Archers Bruder, dem Oberhaupt des verfeindeten Schattendrachen-Clans entführt, - und ehe sie es sich versieht, ist sie Spielball zweier mächtiger Drachen, die sich in einem Krieg gegenüberstehen ... 'Ein leichtherziges, humorvolles und sexy Lesevergnügen!' BOOKLIST Band 2 der DRAGON HUNTER DIARIES Katie MacAlister hat über dreißig Romane verfasst und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Insbesondere mit ihren Romantic-Fantasy-Romanen um Vampire und Drachen hat sie eine große Leserschaft gewonnen und landet regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 20.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311558
    Verlag: LYX
    Serie: Dragon Hunter 2
    Originaltitel: Day of the Dragon
    Größe: 1818 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Dragon Hunter Diaries - Drachenküssen leicht gemacht

1. KAPITEL

Archer Andras' Tag wäre mit Sicherheit nicht mit fünf Sternen ausgezeichnet worden.

Er hatte schon schlecht angefangen und wurde langsam immer schlimmer.

"Wer ist das?", fragte Miles an jenem Morgen, als Archer, der vor einem flachen Gezeitentümpel in der Hocke saß, eine Wasserleiche umdrehte und in ein Gesicht blickte, das er kannte.

"Davide." Er presste die Lippen zusammen, als er das graue Pulver, das die Augen des Mannes, seine Nase, seine Ohren und seinen Mund umgab, berührte. Er brauchte nicht daran zu riechen, um zu wissen, was es war.

"Heiliger Christus", sagte Miles leise. "Ist er ...?"

"Ja." Archer stand auf und winkte die anderen vier Sturmdrachen zu sich, die eine Segeltuchtrage dabeihatten. "Irgendjemand hat ihn mit dunkler Macht umgebracht."

"Irgendjemand?" Ein Muskel von Miles' Kinn zuckte. Die vier Männer breiteten eine Decke über ihren toten Stammesgenossen und hoben ihn auf die Trage. "Ich glaube, wir wissen alle, wer hierfür und für die anderen Fälle verantwortlich ist. Die Frage ist nur, was willst du dagegen unternehmen?"

"Dasselbe wie sonst auch." Die kalte Wut, die seine Seele erfasst hatte, ließ seine Stimme grimmig klingen. Noch nicht einmal sein Feuer wärmte ihn - er fühlte sich so eiskalt wie das graugrüne Wasser, das in dem Tümpel schwappte. "Versuchen, meinen Stamm zu beschützen. Die zu finden, die uns angreifen. Eine stärkere Abwehr aufzubauen." Er wies auf das Haus, das auf einer kleinen Anhöhe über dem schmalen Strandstreifen stand. "Bringt ihn in den Keller", sagte er zu den Männern. "Die Feuerbestattung findet statt, wenn wir seine Familie benachrichtigt haben."

"Die Schattendrachen werden einiges erklären müssen." Ioan, einer der Männer, die die Trage trugen, schaute Archer zornig an. "Für diesen Mord müssen sie bezahlen."

"Sie müssen für alle Morde bezahlen", antwortete Miles automatisch. Er wartete, bis Ioan den anderen Männern in den Keller gefolgt war, dann packte er Archer am Arm. "Wie viele weitere Mitglieder sollen wir noch verlieren, bevor du endlich etwas unternimmst?"

Archers Drachenfeuer flammte auf, aber er hielt es in Schach und blieb lediglich stehen, um den Mann neben sich mit einem langen Blick zu bedenken. "Du vergisst dich, Cousin."

Erneut zuckte der Muskel an Miles' Kinn. Sie waren jetzt allein, die anderen Stammesangehörigen befanden sich außer Hörweite. "Du musst etwas tun", sagte er schließlich mit gepresster Stimme. "Du musst ihm das Handwerk legen. Wir können nicht einfach nur zuschauen."

"Glaubst du, mir ist nicht bewusst, dass mein eigenes Volk langsam aber sicher vernichtet wird?", knurrte Archer und drückte seinen Cousin gegen die weiße Steinmauer des Hauses. "Es ist auch meine Familie, Miles. Meine Familie wird getötet, die Häuser meiner Familie werden zerstört, ihre Geschäfte ruiniert, ihre Schutzvorrichtungen durchbrochen. Ich bin genauso empört wie alle Mitglieder meines Stamms, angefangen bei dir, meinem ältesten Freund, bis hin zum neuesten Drachen, der Schutz in unserer Mitte sucht. Ich tue mein Bestes, damit alle sicher und glücklich leben können, aber ich kann keine Wunder bewirken."

"Wenn du ihn nur herauslocken könntest ..."

"Wie denn?" Archer ließ Miles los. Seine Frustration verstärkte noch das Gefühl der Ohnmacht, das solchen Angriffen folgte. "Ich versuche es seit über hundert Jahren, und mit welchem Ergebnis? Ich kann niemanden bekämpfen, der sich mir nicht offen zeigt."

"Dann solltest du vielleicht nicht der Herr dieses Stammes sein." Miles spuckte die Worte förmlich aus. Er versetzte Archer einen harten Stoß an die Schulter, so dass dieser ein paar Meter zurücktaumelte.

Hitze durchschoss Archer, und einen Moment lang überlegte er, ob er seinem Cousin eine Lektion erteilen sollte, aber dann schüttelte er den Kopf. Es hatte genug Tote gegeben. Miles war offensichtlich ebenso frustriert

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen