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Dragon Love - Manche liebens heiß Manche liebens heiß von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2012
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Dragon Love - Manche liebens heiß

Aisling Grey hat sich inzwischen mit ihrer geheimen Identität als Hüterin des Höllentors abgefunden. Um mehr über ihre magischen Fähigkeiten in Erfahrung zu bringen, besucht sie einen Kongress für übernatürliche Wesen in Budapest. Und wen trifft sie vor Ort im Tagungshotel? Natürlich den Werdrachen Drake Vireo, bei dessen Anblick sie stets weiche Knie bekommt. Drake scheint besessen von dem Gedanken, dass Aisling seine Seelengefährtin ist, und setzt alles daran, um sie zu überzeugen, dass sie füreinander bestimmt sind. Kann es Aisling gelingen, sich seinem feurigen Charme zu entziehen?

Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind über fünfundzwanzig Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die amerikanischen Bestsellerlisten stürmen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 05.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802589713
    Verlag: LYX
    Serie: Dragon Love Bd.2
    Originaltitel: Fire me up
    Größe: 568 kBytes
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Dragon Love - Manche liebens heiß

1

"Man sollte doch annehmen, dass in Ungarn das Problem des Passivrauchens bekannt ist, meinst du nicht? Ich habe auf der Fahrt vom Flughafen mindestens dreißig Prozent meiner Lungenkapazität verloren."

Ich würdigte die kräftige schwarzhaarige Gestalt, die neben mir hertrottete, keines Blickes, als wir in einer Wolke von Zigarettenrauch aus dem Zug stiegen, sondern zischte ihr nur zu: "Nicht sprechen."

Zwei große braune Augen wurden überrascht aufgerissen.

"Hör auf damit", flüsterte ich und blickte mich rasch um, um zu sehen, ob uns irgendjemand gehört hatte. Um uns herum drängte sich die Hälfte der ungarischen Bevölkerung, aber glücklicherweise schien niemand auf einen großen schwarzen Hund und seine unauffällige Begleiterin zu achten. Ich packte Jims Lederleine fester und zog mit der anderen meinen großen Koffer hinter mir her.

"Ach ja, ich vergaß. Ich nix sprechen. Wauwau! Bell bell."

Ich warf dem Neufundländer einen finsteren Blick zu, während wir uns durch das Gewühl auf dem Budapester Ostbahnhof Keleti pu kämpften. Wir kamen jedoch nur langsam voran, was zum Teil damit zu tun hatte, dass es immer zu Verstopfungen führt, wenn eine größere Menge Menschen gezwungen ist, sich durch einen einzigen schmalen Ausgang zu drängen.

Jim zog die Augenbrauen hoch. "Was hast du denn?"

"Du sprichst!", stieß ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. "Hunde sprechen nicht, also halt endlich den Mund!"

"Na ja!" Jim schniefte beleidigt. Ich wusste, auch ohne ihn anzusehen, dass mein kleiner, im wahrsten Sinn des Wortes dickfelliger Dämonenfreund jetzt die Märtyrermiene aufgesetzt hatte, die er in der relativ kurzen Zeit, die wir uns kannten, perfektioniert hatte. "Das war doch kein richtiger Befehl! Da hast ja nicht gesagt: 'Verdammt noch mal, Jim, du sollst dein sabberndes Maul halten!' Das wäre nämlich ein echter Befehl gewesen, den ich hätte befolgen müssen. So, wie du ihn normalerweise gibst, wenn du richtig sauer bist. Und deshalb würde ich gern wissen, ob das 'Halt den Mund!' tatsächlich ein Befehl ist oder nur einem hoffnungsvollen Wunsch Ausdruck verleihen sollte."

Ich stand mitten im Gedränge von Hunderten von Menschen auf dem Budapester Bahnho f - netten, normalen Leuten, die an Dinge wie Dämonen, Dämonenfürsten, Hüter und all die anderen seltsamen Wesen, die das Au-delà, die Anderswelt, bevölkern, noch nie auch nur einen Gedanken verschwendet hatte n - und überlegte zum hundertsten Mal, ob ich Jim nicht doch in die tiefsten Tiefen der Hölle zurückschicken konnte.

"Nein", beantwortete er meine unausgesprochene Frage. "Du hast dreimal versucht, mich zurückzuschicken. Beim letzten Mal habe ich dabei sogar einen Zeh eingebüßt. Zudem noch meinen Lieblingszeh. Ich begreife ja nicht, wie du einen Zeh von meinem Fuß verschwinden lassen kannst, aber ich werde ganz bestimmt keinen weiteren Zeh riskieren. Ich bleibe bei dir, bis du einen Mentor gefunden hast und die Prozedur des Zurückschickens wirklich beherrschst."

"Hör auf, Fragen zu beantworten, bevor ich sie gestellt habe, hör auf, mir zu sagen, was ich tun soll, und vor allem, hör endlich auf zu reden!"

Es war zwar voll und laut auf dem Bahnsteig, aber meine Worte hallten trotzdem von den hohen Wänden wider.

Einige Köpfe drehten sich zu uns um, und ich lächelte grimmig. In Jims braune Augen trat ein verletzter Ausdruck, und er schnüffelte mit vorgetäuschter Gleichmütigkeit an den Hinterteilen des Paares vor uns.

Wir rückten ein paar Schritte weiter vor.

"War das denn jetzt ein Befehl?"

Seufzend gab ich mich geschlagen. Mir war heiß, ich war müde und litt an einem Jetlag von dem Flug von Portland über Amsterdam nach Budapest, und um ehrlich zu sein, war Jims Anwesenheit eine große Beruhigung für mich, wenn ich mir überlegte, wer sich zur selben Zeit außer mir noch auf diesem Kontinent befand.

Die Eri

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