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Elynne Alphatochter. von W., Salakridas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.04.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Elynne

Nach der Vollmondnacht ist nichts mehr, wie es war. Bald muss Ely erfahren, dass sie ein Werwolf ist. Und nicht nur irgendein Werwolf. Ely ist ein Alpha - genau wie ihr leiblicher Vater! Ely gewöhnt sich an ihr neues Dasein als Werwolf und kommt auch mit ihrem Schwarm, Nemuel, zusammen. Doch dann ist da plötzlich Rufus. Und alles verändert sich schlagartig.

Salakridas wurde 1996 geboren und lebt mit ihren Eltern in Winterthur, in der Schweiz. Sie liebt Tiere und Bücher. Sie liest sehr gerne und ist ein grosser Fan von Harry Potter. J.K. Rowling ist ihr grosses Vorbild. Sie hat schon in der Schulzeit sehr gerne Geschichten geschrieben. Sie ist ein Fantasy-Fan und denkt sich auch selbst gerne Fantasiegeschichten aus.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 253
    Erscheinungsdatum: 12.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783839165713
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 371kBytes
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Elynne

Lykanthropie

Am Abend sitze ich am Schreibtisch vor meinem Ultrabook. Ich habe einen ziemlich ereignisvollen Tag hinter mir. Die ganze Mittagspause über hat Leyth unseren Eltern und mir die Ohren voll gequatscht, wie toll dieser Cadillac doch sei. Leyth hat es kaum abwarten können, am Nachmittag den Cadillac wieder von Nahem zu betrachten. Am Nachmittag konnte er es dann einfach nicht lassen und musste mit seinem Handy ein Foto von diesem Cadillac machen. Nach dem Abendessen habe ich mich in meinem Zimmer verkrochen. Ich öffne die Internetseite und gebe meinen Namen ein. Elynne Badrey. Es gibt nur wenige mit Elynne. Die meisten sind auf Facebook oder YouTube. So wird das nichts. Ohne konkrete Anhaltspunkte werde ich nie zu einem Ergebnis kommen. Ich fahre meinen Laptop herunter und klappe den Bildschirm zu. Sahira sitzt auf meinem Schreibtisch und sieht mich fragend an.

"Heute werden wir das Geheimnis über mich nicht aufdecken können. Wir brauchen mehr Fakten", erkläre ich meiner Katze.

Sahira miaut und zeigt mit der Pfote auf Ward, danach auf mich.

"Ich bin nicht auf den Hund gekommen, Sahira", sage ich zu ihr und gehe ins Bett.

Als ich mich in meine Bettdecke kuschle, geht am Himmel der Vollmond auf.

Das magische Licht des Vollmonds strahlt in meinem Zimmer. Der Mondschein leuchtet auf mein Gesicht. Ich blicke sehnsüchtig zum Mond und öffne wie in Trance das Fenster. Leichtfüssig springe ich nach draussen und ziehe die frische Luft ein. Der Mond lässt die Häuser vor mir in einem atemberaubenden Licht erstrahlen. Endlich frei! Ein Gefühl von Macht überkommt mich, als ich an den Häusern vorbeiziehe. Meine grauen Pfoten verursachen keinerlei Geräusche auf dem asphaltierten Boden. Die Pferde auf der Koppel wiehern ängstlich. Sie stampfen mit den Hufen auf den Boden und schwingen den Kopf hin und her. Ich versuche an eines der Pferde ranzukommen, doch meine Krallen kratzen nur am Holzzaun. Im Bauernhaus geht plötzlich das Licht an. Ich mache mich eilig aus dem Staub, als jemand mit der Taschenlampe rauskommt, um nachzusehen, was mit den Pferden los ist. Der Angstgeruch der Pferde verfolgt mich bis zu einem Gebäude, in der es nach Medizin riecht. Eine Apotheke? Vermutlich. Die Bremsen quietschen ohrenbetäubend laut, als der Autofahrer wegen mir eine Vollbremsung machen muss. Vor Schock wie erstarrt, bleibe ich stehen und starre das Auto an, dass nur wenige Zentimeter vor mir zum Stillstand gekommen ist.

Der Autofahrer steigt wütend aus. "Pass gefälligst auf, du Drecksköter!"

Wenn nennst du hier Drecksköter? Ich habe mich noch nicht ganz von meinem Schock erholt und stehe immer noch regungslos mitten auf der Strasse.

Der Mann kommt näher, um mich besser in Augenschein nehmen zu können. Da sieht er mich plötzlich mit weitaufgerissenen Augen an und flüchtet in sein Auto. "Ach, du Scheisse! Ein Wolf!"

Die Reifen quietschen, als er mit seinem Auto rückwärtsfährt, um anschliessend an mir vorbei zu preschen. Muss bei ihm eigentlich immer alles so quietschen? Das schmerzt in den Ohren. Ich gehe von der Strasse runter und springe nach links die Strasse runter. Vor zwei blauen Villen bleibe ich stehen. Meine Augen leuchten vor Begeisterung, als ich den riesigen Swimmingpool auf dem grossen Grundstück entdecke. Ohne nachzudenken, eile ich über die Wiese und springe in den Pool. Das Wasser ist angenehm kühl. Seufzend, lasse ich mich im Wasser treiben. Ich tauche unter und fühle mich für eine Weile wie ein Delfin. Als ich wieder an die Oberfläche komme, stehen drei Männer am Beckenrand und blicken mit überraschter Miene auf mich runter. Ich will mich entschuldigen, doch es kommt nur ein leises Winseln aus meiner Kehle raus. Der Rothaarige kniet sich vor mir hin. Er scheint überhaupt keine Angst vor mir zu haben.

"Die Augen! Sie sind..." Der Rothaarige hat es die Sprache verschlagen. Er beugt sich noch weiter über

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