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Entfesselte Göttin Die Leopardenmenschen-Saga 7 - Roman von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Entfesselte Göttin

Als die atemberaubend schöne Siena Arnotto im Auftrag ihres Großvaters ein Päckchen bei dem Gestaltwandler Elijah Lospostos abliefern soll, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben von nun an für immer verändern wird. Ein Blick auf den attraktiven Elijah und Siena ist klar, dass der Mann ihres Lebens vor ihr steht. Und dass auch in ihr das magische Erbe der Leopardenmenschen ruht. Doch noch bevor Siena und Elijah ihr Liebesglück genießen können, entdeckt Siena ein dunkles Geheimnis in ihrer Familiengeschichte. Ein Geheimnis, dass auch die Liebe zu Elijah für immer zerstören könnte ...

Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als sechzig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Auch in Deutschland ist sie mit ihrer Schattengänger-Serie, den Drake-Schwestern und der Sea-Haven-Saga äußerst erfolgreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Erscheinungsdatum: 11.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641206840
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Wild Cat
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Entfesselte Göttin

1

S iena, bella , komm einmal kurz zu deinem alten nonno ."

Gehorsam ließ Siena ihre Autoschlüssel auf den Tisch im Flur fallen und ging ins Wohnzimmer, in dem ihr Großvater sich vorzugsweise aufhielt. Der Raum war sehr gemütlich und immer ein ganz klein wenig zu warm. Normalerweise machte ihr das nichts aus, doch aus irgendeinem Grund schien ihr Körper in letzter Zeit überhitzt zu sein. Sie fühlte sich oft unruhig und fiebrig . Sehr fiebrig. Ihre Haut fühlte sich zu eng an und spannte empfindlich. Ihre Kiefer taten weh. Ihre Brüste waren geschwollen und schmerzten, und zum ersten Mal im Leben spürte sie ein Brennen zwischen den Beinen. Es brannte wie verrückt. Schrecklich war das.

Diese Anfälle kamen und gingen nach Belieben, ohne erkennbaren Grund. Sie hatten vor einigen Wochen angefangen und wurden immer häufiger. Siena freute sich, dass sie nach Hause gekommen war, nachdem sie ihr Studium der Önologie abgeschlossen hatte, doch mit ihrem geliebten Großvater in diesem Zimmer zu sein, während ihr Körper in Flammen stand, war ausgesprochen unangenehm.

Sie musste aus dem Haus - so schnell wie möglich. In letzter Zeit waren die Anfälle so schlimm geworden, dass sie allen Ernstes daran dachte, in einen Erotikshop zu gehen und sich irgendein Spielzeug zu kaufen. Ein richtig gutes. Puh. Dabei hatte sie sich doch nie etwas aus Männern gemacht. Obwohl, das war nicht ganz richtig. Mit fünfzehn hatte sie sich in Elijah Lospostos verliebt. Er hatte ihr bei einem Essen gegenübergesessen, als sie in den Ferien vom Internat daheim war. Er war mindestens acht Jahre älter als sie. Vielleicht sogar zehn. Doch darauf kam es nicht an, denn schon auf den ersten Blick hatte sich tief in ihr etwas Wildes geregt. Sie konnte die Augen kaum von ihm lösen. Er war der schönste Mann, den sie je gesehen hatte. Im ganzen Leben. Und es gab jede Menge Männer, die bei ihrem Großvater arbeiteten.

Sie hatte sich große Mühe gegeben, Elijah nicht anzustarren, aber manchmal hatte sie gespürt, dass sein Blick auf ihr ruhte, und jedes Mal, wenn sie aufschaute, sah er sie gerade an. Das war keine Einbildung gewesen. Dann hatte er gelächelt. Aber sie nicht. Sie war rot geworden. Schrecklich. Er hatte versucht, sie in ein Gespräch zu verwickeln, und sie hatte nur gestammelt und war noch röter geworden. Furchtbar. Dabei war sie klug. Sehr klug sogar. Zu der Zeit belegte sie schon ein paar Kurse am College. Aber sie hatte es nicht geschafft, auch nur ein intelligentes Wort herauszubringen. Selbst im Nachhinein war sie noch peinlich berührt.

"Was gibt es, nonno? ", fragte sie. Sie drückte ihm einen Kuss auf die Wange und zerzauste ihm das Haar. Er hatte nach wie vor eine wilde Mähne. Schlohweiß, aber dicht wie ein Pelz, und seine dunkelbraunen Augen waren verblasst, aber immer noch scharf. "Ich wollte gerade ins Fitnessstudio fahren." Weil sie unbedingt richtig hart trainieren musste. Bis sie so müde und erschöpft war, dass sie endlich Schlaf bekam. Sie sehnte sich geradezu verzweifelt danach.

"Ich möchte, dass du mir einen Gefallen tust, Bella , nur einen kleinen Gefallen für einen alten Mann, ja?", sagte er schmeichelnd.

Als ob sie ihm jemals einen Wunsch abgeschlagen hätte. Sie war nur selten zu Hause. Den größten Teil ihres Lebens hatte sie im Internat und dann im College verbracht, doch die Zwischenzeiten mit ihrem Großvater zu Hause waren ihr sehr wichtig. Er war ihr einziger lebender Verwandter. Es gab nur noch Antonio Arnotto und seine Enkelin. Nur sie beide.

"Und der wäre, nonno? " Sie versuchte, streng zu klingen. Doch als sie sah, wie die Lachfältchen um die Augen ihres Großvaters sich vertieften, wusste sie, dass er sie durchschaute. Sie setzte sich auf die Lehne seines Sessels und zerzauste seine silberne Mähne noch einmal.

"Ich möchte, dass du einem Freund eine Kiste von me

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