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Eorin - Die ganze Saga 2231 Seiten Fantasy - Eorin #1 bis #3 - Cassiopeiapress von Schwekendiek, Margret (eBook)

  • Verlag: BookRix
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Eorin - Die ganze Saga

Eorin Band 1 bis 3 von Margret Schwekendiek Der Umfang dieses Buchs entspricht 2231 Taschenbuchseiten. Dieses Buch enthält die Romane: Zauberlehrling wider Willen - Band 1 Always - Für immer und einen Tag - Band 2 Unterwegs auf den Wegen des Schicksals - Band 3 Die junge Eorin muss gegen ihren Willen Magieschülerin werden. Es ist für sie fast unmöglich, Gehorsam und Demut einzuhalten. Ihr Mentor Darras erkennt das riesige geistige Potential, das in ihr schlummert. Er unternimmt alles, um sie zu schulen, doch das ist für beide Seiten nicht einfach. Immer wieder verstößt sie im Laufe der Jahre gegen einzelne Regeln der Gemeinschaft, meistens aus dem Bedürfnis heraus anderen zu helfen, oder manchmal aus Trotz gegen Darras. Die beiden reiben sich aneinander auf, und doch brauchen sie einander. Diese Situation spitzt sich zu, als Darras in den Bann des Bösen gerät, verkörpert durch ein magisches Schwert, das Blutvergießen und Terror fordert. Er sträubt sich lange Zeit dagegen, sich ganz dieser dunklen Macht zu unterwerfen. Während ihrer Abenteuer lernt Eorin die Zauberin Samtara kennen, die großes Interesse an der jungen Frau zeigt und versucht, sie in ihre Gilde aufzunehmen, was Eorin empört ablehnt. Zauberer der Gilde bevorzugen die dunkle Seite der magischen Kräfte, und Samtara beherrscht diese fast perfekt, Eorin verweigert sich der dunklen Seite. Darras verfällt schließlich der dunklen Macht, ergreift nach einem mörderischen, brutalen Kampf auf geistiger Ebene mit Eorin das Schwert und errichtet eine Schreckensherrschaft und überzieht die Menschen mit Krieg und Horror. Cover: Michael Sagenhorn

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 2167
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739665412
    Verlag: BookRix
    Größe: 1914 kBytes
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Eorin - Die ganze Saga

3. Kapitel

Ich konnte einfach nicht einschlafen. Unruhig drehte ich mich von einer Seite auf die andere, schloss die Augen, versuchte meinen Geist zu leeren und zu innerer Harmonie zu finden. Alles zwecklos. Mein Vater hatte einmal gesagt, je mehr man etwas will, umso weniger wird es eintreffen. Vielleicht sollte ich mich gegen den Schlaf wehren, um das Gegenteil zu erreichen.

Ach ja, mein Vater. Mein lieber, guter, immer hilfsbereiter Vater, der doch so schwach war, und mir immer Stärke vermitteln wollte. Wie sehr hatte ich ihn geliebt und liebte ihn noch, auch wenn ich ihn verlassen musste. Daran war er allerdings nicht ganz unbeteiligt.

Mein Vater war ein einfacher Mensch vom Lande. Er besaß allerdings einen schönen Hof, der ausgereicht hätte, um eine Familie mit vielen Kindern zu versorgen. Er hatte gute Manieren und sah ausgesprochen stattlich aus, mit schwarzen lockigen Haaren und blitzenden Augen. Seine Hände, die so hart zupacken konnten, waren dennoch von einer Zartheit und Sensibilität, die man bei einem Bauern nicht vermuten würde. Dieser Mann, angesehen bei seinen Nachbarn und geachtet bei den Ältesten, verliebte sich ausgerechnet in ein Edelfräulein. Es muss wohl ein großer Skandal gewesen sein. Denn ihr Vater hatte etwas dagegen, dass seine Tochter unter dem Stand heiratete. Da konnte der Mann ruhig wohlhabend sein und gute Manieren besitzen. Es schickte sich einfach nicht. Auch die einfache Landbevölkerung lehnte diese Verbindung ab. Eine Adlige war das Letzte, was man brauchen konnte. Die hatte keine Ahnung, wie das Haus zu führen war, konnte mit dem Gesinde nicht umgehen und passte in ihrer ganzen Art nicht dazu. Trotz dieser widrigen Umstände setzten die beiden sich durch, und so heiratete mein Vater meine Mutter.

Es dauerte lange, bis sie schwanger wurde und so bewies, dass sie meinem Vater wenigstens Kinder schenken konnte. Ansonsten traf leider genau das ein, was im Dorf befürchtet worden war. Meine Mutter war sehr anspruchsvoll, und mein Vater, der sie abgöttisch liebte, versuchte wirklich, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Um sie von seinen Sorgen abzulenken, mit denen sie ohnehin nicht belastet sein wollte, erzählte ihr mein Vater auch nicht, welche Probleme sich durch ihre Ansprüche auftürmten. Es war in der Regel sehr kostspielig, was sie forderte.

Nun war aber auch ihr Vater nicht sehr wohlhabend gewesen und hatte ihr vieles abschlagen müssen. Hier bei ihrem Mann wollte sie endlich alles nachholen, was ihr bisher versagt worden war. Und mein Vater musste schließlich Schulden machen, um die Kosten zu decken. Zuerst nahm er Abschläge auf kommende Ernten, dann aber musste er den Hof verpfänden.

Meine Geburt stand unter keinem guten Stern. Meine Mutter empfand die Schwangerschaft als persönliche Beleidigung und gerade die letzten Wochen als Folter. Jede Störung war nur dazu angetan, ihre ach so schrecklichen Qualen zu verstärken. Die Geburt selbst dauerte, wie bei vielen Erstgebärenden, sehr lange. Als man ihr sagte, ich wäre ein Mädchen, seufzte sie nur.

"Auch das noch."

Sie lehnte es strikt ab, mich zu stillen, das würde ihre Figur verderben. Schließlich wurde eine Amme aufgetrieben, und ich gedieh doch noch ganz prächtig. Mein Vater war vor Glück fast verrückt. Seine Frau hatte jedoch nichts Eiligeres zu tun, als sich eine komplette neue Garderobe anzuschaffen, sie könnte die alten Fetzen aus der Schwangerschaft nicht mehr sehen.

Selbstverständlich bekam sie, was sie wollte.

Mit fünf Jahren bekam ich den ersten Unterricht. Ich lernte schnell und fleißig, was meinen Vater sehr freute und meine Mutter unendlich langweilig fand.

"Wozu braucht ein Mädchen das? Was soll ihr das im Leben nützen?"

Doch ich lernte weiter. Bald darauf geschah es zum ersten Mal, dass ich die Gedanken meines Vaters erfasste. Er hatte meiner Mutter ein Geschenk gemacht, und trotz ihrer Freude zerbrach er sich den Kopf

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