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Erwachen der Dunkelheit von Adrian, Lara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Erwachen der Dunkelheit

Heiß, gefährlich, unwiderstehlich! Einst war Trygg einer der Jäger, ein Werkzeug in den Händen eines Wahnsinnigen, nun dient er mit eiserner Disziplin dem Orden der Vampire. Er ist ein Einzelgänger, der nur darauf aus ist, seine Pflicht zu erfüllen. Als er einen Feind des Ordens zur Strecke bringen soll, trifft er auf die schöne Atlantidin Tamisia, die eine Leidenschaft in ihm weckt, der die Kälte seines Herzens nichts entgegenstellen kann. 'Action, Spannung, fantastisches Worldbuilding, doch das Herz von Lara Adrians Büchern ist immer eine epische Liebesgeschichte.' Under the Covers Novella zur Midnight-Breed-Serie von Spiegel-Bestseller-Autorin Lara Adrian Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Florida. Neben ihrer äußerst erfolgreichen Vampirserie Midnight Breed hat sie unter dem Namen Tina St. John auch mit historischen Liebesromanen eine große Fangemeinde gewonnen. Mit For 100 Days - Täuschung erschien 2017 ihr erster Contemporary-Roman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 141
    Erscheinungsdatum: 21.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308732
    Verlag: LYX
    Serie: Midnight Breed 8
    Originaltitel: Midnight Unleashed
    Größe: 849 kBytes
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Erwachen der Dunkelheit

2

Verfluchter Mist.

Es sollte ein Aufklärungseinsatz sein - mehr nicht. Deshalb stand sich Trygg auch in einer Seitenstraße, von der aus er das alte zweistöckige Haus in der Nähe der Bahnstation im Blick hatte, die Beine in den Bauch, während er darauf wartete, dass die beiden Mistkerle, die er beschattete, endlich ihren offensichtlichen Einbruch beendeten, sodass er ihre Überwachung fortsetzen konnte.

Vielleicht sollte er aber lieber sagen, dass er gewartet hatte .

Und zwar bis zu dem Moment, als eines der Fenster im ersten Stock plötzlich hell aufleuchtete, so als ob es eine kosmische Explosion strahlend weißer Energie gegeben hätte. Ihr folgten mehrere Schüsse.

Sehr viele Schüsse.

"Verdammt."

Er trat aus dem Schatten hervor und steuerte auf das Haus zu.

Der Orden hatte eindringlich darauf hingewiesen, dass Trygg nichts tun sollte, was Roberto Santino oder seine Leute erkennen ließe, dass er sie auskundschaftete. Trygg verfolgte Santinos Handlanger, einen Stammesvampir namens Franco, seit nunmehr fast einer Woche und hatte im Verlauf seiner Recherchen den Standort von Santinos Hauptquartier auf einen Radius von einem halben Kilometer eingrenzen können. Ihm fehlten nur noch ein paar wenige Informationen, und dann würde er es genau wissen.

Das bedeutete, dass der Orden näher denn je davorstand, die Nummer eins des europäischen Drogenhandels - den gefährlichsten Drogenboss überhaupt - aufzuspüren und auszuschalten.

Dieser Einsatz war ein Muss. Es gab so viele Rauschgifthändler auf der ganzen Welt - sowohl Menschen als auch Stammesvampire -, und obwohl der Orden nie in der Lage sein würde, allen das Handwerk zu legen, war Santino doch ein ganz anderes Kaliber. Der Mensch machte kein Hehl aus seinem Hass auf Stammesvampire und brachte diese Haltung deutlich zum Ausdruck, indem er mit Red Dragon handelte. Das war die schlimmste Droge für Abkömmlinge von Tryggs Art und übertraf in ihrer schädlichen Wirkung noch ihren Vorgänger, Crimson, eine Droge, die vor ungefähr zwanzig Jahren in Umlauf gewesen war.

Das unter der Hand hergestellte Red Dragon, welches nur bei Stammesvampiren wirkte, stellte ein Problem dar, das keiner brauchte. Vor allem da die Beziehungen zur menschlichen Bevölkerung bereits angespannt waren. Angesichts der anhaltenden, sogar zunehmenden Schwierigkeiten mit Terrororganisationen wie Opus Nostrum und in jüngerer Zeit aufbrechenden Konflikten mit den Atlantiden und ihrer unberechenbaren Königin, Selene, war eine seuchenartige Verbreitung von blutrünstigen Stammesvampiren, die in allen Winkeln der Erde außer Kontrolle gerieten - und Panik auslösten - das Letzte, was der Orden wollte.

Mit einem Wort: Diese Sache mit Santino bedeutete Krieg. Und mit Kollateralschäden war bei jedem Krieg zu rechnen. Das war zwar nichts, was der Orden wollte, aber manchmal ließ sich das einfach nicht vermeiden. Trygg wusste, was seine Aufgabe bei diesem Einsatz war. Sein Commander, Lazaro Archer, hatte ihm die Regeln, die für den Auftrag galten, in unmissverständlicher Weise dargelegt: Alles, was das oberste Ziel gefährdete, war verboten.

Zu dumm nur, dass das Befolgen von Regeln nicht zu Tryggs Stärken zählte.

Er marschierte quer über die Straße und wusste bereits in dem Moment, dass das eine ganz schlechte Idee war. Das Weinen eines Babys, das er selbst mit seinem übernatürlich scharfen Gehör nur schwach vernommen hatte, verstärkte sich um das Zehnfache, als er mit einem mächtigen Satz von der Straße hoch auf einen kleinen, von einem schmiedeeisernen Gitter umrahmten Balkon im ersten Stock sprang. Aus dem nebenan liegenden Raum waren die Geräusche eines Kampfes zu hören, die das Schreien des Kindes übertönten. Weit beunruhigender als der Lärm war jedoch der widerliche Gestank eines Stammesvampirs, der unter Red Dragon stand und in Trygg selbst ei

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