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Erzählungen eines Vampirs ... wie alles begann von Rinke, C. S. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.11.2013
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
10,99 €
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Erzählungen eines Vampirs

Betty, Lilly und Ella verbindet eine unzertrennliche Freundschaft und der gleiche Lieblingsautor: Nicolas Arantes, Herausgeber unzähliger Vampirromane. Als sie zu einem Vampir-Dinner mit dem Autor nach Rumänien eingeladen werden, treffen sie auf die Brüder von Aran, die zu den einflussreichsten Vampirdynastien zählen. Die Brüder haben ihr Leben dem Schutz ihrer Rasse verschrieben. Doch die Zeit fordert ihren Tribut ... um ihr Schattendasein weiterführen zu können, sehen sie sich gezwungen, sich ihrer potenziellen Beute anzugleichen. Auf witzige, ironische und charmante Weise entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen den Frauen und den Vampir-Brüdern. Kann die Macht der wahren Liebe jede Hürde überwinden?

C. S. Rinke wurde 1974 in Wien geboren. Seit ihrem Abschluss an der Krankenpflegeschule ist sie als Diplomkrankenschwester tätig. Mit der Veröffentlichung von 'Erzählungen eines Vampirs' machte sie ihr Hobby zur Profession.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 244
    Erscheinungsdatum: 19.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990381304
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 2108 kBytes
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Erzählungen eines Vampirs

Kapitel 12

Die Freundinnen wollten gerade zum Boarding aufbrechen, als die unerfreuliche Durchsage kam: Aufgrund des Wetters konnte bis auf Weiteres keine Maschine mehr starten. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte dies. Es herrschte nun wirklich Weltuntergangsstimmung. Der Wind hatte sich in einen gewaltigen Sturm ausgewachsen, und der Boden schien in den Regenmassen zu ertrinken.

"Na, ganz ausgezeichnet. Und wie soll's jetzt weitergehen?" In Lillys Stimme kam die Verzweiflung durch. Als selbstständige Geschäftsfrau konnte sie normalerweise nichts so schnell aus der Fassung bringen. Doch diese Situation gefiel ihr ganz und gar nicht.

Betty entging die Unsicherheit nicht. Sie wollte ihre Freundin beruhigen und machte sich auf den Weg zum Schalter, um bald darauf mit den gewünschten Informationen wiederzukehren. "Also meine Lieben, ich hab eine gute und eine schlechte Nachricht."

"Die schlechte zuerst", forderte Ella.

"So wie's aussieht, müssen wir wohl noch ein paar Stunden hier am Flughafen verbringen. Aber, wir kommen auf jeden Fall heute noch irgendwie nach Bukarest."

"Bei dem Wetter?" Lilly sah sie ungläubig an. "Wollen die uns hinbeamen, oder glauben die echt, dass es noch besser wird?"

"Am allerbesten wär's, wenn sie uns gleich in dieses blöde Schloss beamten", meinte Ella sarkastisch. "Sonst wird sich das heute wohl nicht mehr so ganz ausgehen, mit Vampir Dinner und so weiter."

"Doch, das wird sich alles ausgehen." Betty war voller Zuversicht.

Ella sah sie skeptisch an. "Und seit wann kannst du bitte hellsehen?"

Betty ließ sich nicht beirren. "Schon mal was von positiv denken gehört?"

Ella schüttelte nurmehr den Kopf – Betty war schon wirklich erstaunlich. Egal was passierte, wie aussichtslos eine Situation auch sein mochte, sie blieb immer optimistisch. Nichts und niemand würde sie davon abbringen. Und in den meisten Fällen wendete sich das Blatt tatsächlich zum Guten. Auch dieses Mal sollte es so sein.

Nach weiteren zwei Stunden geschah das unverhoffte Wunder.

Von einem Moment auf den nächsten war der Sturm abgeflaut, und die Wolkendecke lichtete sich. Zwar regnete es noch immer, aber die düstere Stimmung war wie weggeblasen. Es dauerte auch nicht mehr lange, und die ersten Flieger erhielten wieder Starterlaubnis. Und eine weitere Stunde später saßen auch die drei Freundinnen endlich in ihrem Flugzeug. Der Flug von Wien nach Bukarest war allerdings alles andere als angenehm.

Kaum an Bord, hatte Lilly den ersten Anflug von Panik. Zu fliegen war schon schlimm für sie. Bei Schlechtwetter zu fliegen noch schlimmer. Und dann mit der Absturz-Linie! Das war mit Abstand das Schlimmste, was sie sich vorstellen konnte.

Betty und Ella, selbst einigermaßen nervös, schafften es gerade, Lilly erfolgreich abzulenken, als die nächste unerfreuliche Durchsage kam.

Die Gewitterfront würde sie wohl begleiten und ein unruhiger Flug bevorstehen; dann folgte ein Signal und die Anschnallzeichen leuchteten wieder auf. Die drei Frauen versteiften sich in ihren Sitzen. Kurz darauf begann die Maschine auch schon zu rumpeln. Draußen leuchtete ein Blitz nach dem anderen auf. Sie flogen mitten durch das Gewitter.

"Nie wieder möchte ich das erleben!" Lil

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