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Ethan Stark - Das letzte Gefecht Roman von Campbell, Jack (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.07.2019
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Ethan Stark - Das letzte Gefecht

Für die Herrschaft über den Mond gehen die USA über Leichen - sogar über die ihrer eigenen Soldaten. Als Commander Ethan Stark die zweifelhaften Absichten seines Heimatlandes durchschaut, führt er eine Rebellion an. Die Regierung fährt schwere Geschütze auf, um den Aufstand niederzuschlagen, doch Starks Männern gelingt es immer wieder, die Angriffe abzuwehren. Aber dann nähern sich weitere Kräfte, die den Mond für sich beanspruchen, und Stark erkennt, dass sie auf verlorenem Posten kämpfen ... Jack Campbell ist ein Offizier der U.S. Navy im Ruhestand. Im aktiven Dienst sammelte er viel Erfahrung, die er in seine Romane einfließen lässt. Er lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Maryland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 445
    Erscheinungsdatum: 31.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732573936
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Stark's Crusade
    Größe: 2859 kBytes
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Ethan Stark - Das letzte Gefecht

Jeder am Tisch sah Stark an, der finster dreinschaute. "Das Letzte, was ich gehört habe, war der von vielen geäußerte Wunsch, sich für unabhängig zu erklären. Dann würden sie ein neues Land gründen, und wir wären damit wohl das Militär dieses neuen Landes."

"Was für ein Land?"

"So was wie die USA , würde ich annehmen. Oder vielmehr ein Land, wie die USA eines sein sollten. All die Zivs, die hier oben sind, haben von ihren Konzernen wirklich miese Verträge untergeschoben bekommen. Man hat sie mit Kleinkram abgespeist, während die Konzernbosse umso mehr eingesteckt haben - halt wie immer. Darum können sie davon hier oben nichts gebrauchen."

"Am Kapitalismus ist nichts falsch", stellte Stacey fest.

"Das ist richtig, nur ist überall das gleiche Problem, dass man dem System freien Lauf lässt und niemand auf die Idee kommt, dann mal einen prüfenden Blick drauf zu werfen. Das ist das, was eine Regierung tun sollte, anstatt gemeinsame Sache mit den Bossen zu machen, richtig?"

"Die Verfassung schweigt sich darüber eigentlich aus."

"Nein, tut sie nicht. Die Regierung hat dem Wohl der Allgemeinheit zu dienen", stellte Vic klar. "Das ist doch wohl eindeutig genug. Okay, nehmen wir also an, diese Zivs erklären ihre Unabhängigkeit und gründen ihr eigenes Land und übernehmen vielleicht sogar exakt die Verfassung, auf die wir unseren Eid geschworen haben. Wie gut kämen wir damit zurecht?"

Es folgte ein langes Schweigen, dem eine mürrische Manley schließlich ein Ende setzte: "Wir sind Amerikaner, verdammt noch mal. Ich will nichts anderes sein."

"Ich auch nicht", stimmte Stark ihr zu. "Aber die Leute, die unser Land regieren, können uns nicht allzu sehr leiden. Könnte sein, dass uns gar keine Wahl bleibt, als etwas anderes zu werden."

Yurivan hob den Kopf und begann zu grinsen. "Das ist doch eine Perspektive. Die Regierung verbreitet, dass wir allesamt Verbrecher und Unruhestifter sind, die sich unter den Nagel reißen, was sie nur kriegen können."

"Gut, dass diese Beschreibung auf keinen von uns passt, nicht wahr, Stacey?"

"Wenn ich ausreden dürfte, ohne schikaniert zu werden ... Wir haben nicht gerade Propaganda betrieben, um dem etwas entgegenzusetzen. Aber wir können daheim verbreiten, dass wir loyale und brave Staatsbürger sind und dass wir diesen Ärger nur haben, weil die Bosse uns ablehnen. Und zwar, weil wir anderen Bossen einen Tritt in den Hintern verpasst haben, die allesamt Idioten waren. Das könnte daheim für einige Unruhe sorgen und uns ein bisschen entlasten."

Reynolds musste lächeln. "Das ist eine gute Idee. Die Zivs, die die Kolonie leiten, erzählen uns, dass die beiden größten Parteien in Panik sind, weil sie fürchten, sie könnten aus dem Amt gedrängt werden. Wenn wir verbreiten, um was es uns wirklich geht, wird das eine solche Entwicklung unter Umständen beschleunigen."

"Könnte. Aber die Mitglieder jener anderen Parteien, die im Land aufräumen wollen, stehen uns womöglich genauso feindselig gegenüber wie die Schurken, die momentan an der Macht sind. Wer soll das wissen?"

"Vielleicht Campbell", gab Stark zurück. "Der Koloniemanager. Wie gesagt, Vic und ich treffen uns nachher mit ihm. Ich werde ihn zu dem Thema aushorchen. Gibt es noch andere Themen, denen wir uns jetzt und hier widmen sollten?"

Lamont grinste ihn breit an. "Lassen Sie mich mal überlegen. Wir haben darüber geredet, welche Hauptstrategie wir verfolgen sollen, ob wir zu einem anderen Land gehören wollen und wie gut das Essen in letzter Zeit geworden ist. Was soll da noch übrig bleiben?"

"Die Beschaffung eines Ersatz-Shuttles", merkte Gordasa an und schüttelte den Kopf vor gespielter Verzweiflung. "Darum kümmere ich mich, während ihr euch mit dem Kinderkram befasst."

So wie die anderen musste auch Stark lachen, während er ein Zeichen gab, dass die Besprechung beendet war. Er blieb stehen, als ihm

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