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Etwas endet, etwas beginnt von Sapkowski, Andrzej (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2012
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
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Etwas endet, etwas beginnt

Erzählungen aus der Hexer-Saga In acht Erzählungen, die auf brillante Weise Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpfen, läuft Sapkowski zu Höchstform auf. Alle Hexer

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 01.03.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423410236
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Serie: dtv Taschenbücher 21353
    Originaltitel: Cos sie konczy, cos sie zaczyna
    Größe: 1364 kBytes
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Etwas endet, etwas beginnt

"Der Weg, von dem niemand zurückkehrt",
die zweite Erzählung, die ich geschrieben habe, erschien 1988 in der Augustnummer der Zeitschrift Fantastyka, also ein Jahr und neun Monate nach meinem Debüt "Der Hexer", das im Dezember 1986 ebenfalls in der Fantastyka gedruckt worden war. Sie - also die verehrten Damen und Herren Leser - müssen indes erfahren, dass ich mich damals seit etlichen Jahren bemühte, einen Fantasy-Roman zu schreiben, dass ich eifrig verschiedene Fragmente dafür dichtete, Situationen entwarf, Helden, Szenarien usw. Und da ereigneten sich gleich zwei wichtige Umstände. Der erste war die unerwartet gute Aufnahme des "Hexers" durch die Leser und Fans.

Zweitens machte ich mir bewusst, dass ich zwar vielleicht Erzählungen in der Fantastyka veröffentlichen konnte, dass aber kein Verleger einen Roman eines in diesem Genre debütierenden polnischen Autors annehmen würde. Ich musste also nüchtern und realistisch denken. Als daher die Fantastyka auf den jungen, aber vielversprechenden Debütanten ein wenig Druck ausübte, indem sie den jungen, aber vielversprechenden Debütanten inständig um eine zweite Erzählung bat, dachte der junge und vielversprechende Debütant nüchtern und realistisch nach, worauf er, ohne sich lange zu zieren, ohne eine Spur von Bedauern die Fragmente des geplanten Romans auf den Umfang einer Erzählung zurechtstutzte. Und so entstand "Der Weg ...".

Die Erzählung war ursprünglich in keiner Weise mit dem Zyklus vom Hexer Geralt verknüpft und sollte es auch nicht sein, und zwar aus dem einfachen Grunde, dass ich damals an einen solchen Zyklus noch gar nicht dachte. Nicht in meinen kühnsten Träumen! Später, als der Zyklus allmählich entstand, sind mir Übereinstimmungen bei Namen und Begriffen unterlaufen, die vermuten lassen, es handle sich um dasselbe Never-Never-Land. Aber ich habe es weiterhin vermieden, völlig eindeutige Verknüpfungen herzustellen - der beste Beweis dafür ist, dass Murmelmenschen und Krahlinge - Humanoide, die im "Weg" auftauchen - im Hexer-Zyklus überhaupt nicht vorkommen, sie werden so gut wie nie erwähnt.

Auf den Gedanken, dass die Druidin Visenna aus dem "Weg" die Mutter des Hexers Geralt ist, kam ich verhältnismäßig spät. Dieses Detail sollte eine Wendung in Fabel und Handlung von "Etwas mehr" bringen - der Erzählung, die den Episodenroman Das Schwert der Vorsehung abschließt und die bislang zwölf Erzählungen über den Hexer miteinander verklammert. Die Fabel erforderte dieses Element in der Biographie des Hexers, das gewisse Dinge erklärt, und außerdem - ich gestehe es offen und ohne falsche Reue - tat es mir um den schönen Namen Visenna leid. Welchselbigen Namen ich eingestandenermaßen ebenso wie viele andere in der Altpolnischen Enzyklopädie von Zygmunt Gloger ausgegraben habe. Visenna kehrte also in den Zyklus zurück, indem sie zu Geralts Mutter wurde: ein wenig eine Rabenmutter, aber trotzdem sympathisch, die im Leben des Hexers genau in dem Moment auftaucht, da sie gebraucht wird. Und die ihm - im übertragenen wie im wörtlichen Sinne - zum zweiten Mal das Leben schenkt.

Dem anderen Protagonisten des "Wegs", Korin, ist eine Rückkehr nicht vergönnt gewesen. Der Name ist ziemlich landläufig - und ich schwöre, dass ich ihn mir selbst ausgedacht habe, ohne auf C.S. Lewis zurückzugreifen; der Korin in Der Ritt nach Narnia fiel mir erst post factum ein, ich gestehe, dass mir "Narnia" zu kindlich war, als dass ich mir die Bücher öfters vorgenommen und mir die Namen der Helden gemerkt hätte. Doch für die Fabel, die laut nach einer Mutter des Hexers verlangte, war der Vater das sprichwörtliche fünfte Rad am Wagen. Der Stammbaum des Hexers auf der Schwertseite brachte nichts ein und führte nirgendwo hin. Daher kam ni

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