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Euphoria Z von Ahearn, Luke (eBook)

  • Erschienen: 17.05.2017
  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
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Euphoria Z

Als infizierte Menschen in einer tödlichen Orgie durch die Straßen der Städte rund um den Globus fegten, erlag die Zivilisation diesem Angriff. Die wenigen Überlebenden kämpfen ums Überleben, wohl wissend, dass sie fast chancenlos sind. Cooper ist einer der Überlebenden. Noch vor einer Woche war das College seine größte Sorge, nun begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um seine Schwester zu finden. Aber die Zombies sind nicht die einzige Bedrohung ... ---------------------------------------------------------- "Der Roman ist spannend, blutig, manchmal auch widerlich, einfach ein super Zombie - Endzeit - Road - Trip Roman dem ich jedem ans Herz legen möchte!' [Lesermeinung]

Luke Ahearn entwickelt seit 20 Jahren professionelle Computerspiele und hat bereits zahlreiche Bücher geschrieben. Er besitzt eine eigene Computerspielfirma.

Produktinformationen

    Größe: 2332kBytes
    Reihe (Teil): Euphoria Z Bd.1
    Herausgeber: Luzifer Verlag
    Untertitel: Zombie-Thriller
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 400
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783958350489
    Erschienen: 17.05.2017
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Euphoria Z

Ein Jahr zuvor ...

"Wir kriegen dich, du Bastard!", echote es durch den Wald. Sie verfolgten ihn schon lange und waren ihm nun sehr nahe - aber nur, weil er es zuließ.

Cooper hatte selbst bestimmt, wann und wo er sich ihnen entgegenstellen würde. Er wartete geduldig darauf, dass sie zu ihm kamen. Er beruhigte seinen Atem und blieb völlig still.

Sie jagten ihn in einer geschlossenen, großen Gruppe, also alle acht, und versuchten, ihm Angst zu machen, damit er sich aufscheuchen ließ. Er wusste jedoch, dass sie sich vielmehr vor ihm fürchteten. Das machte er anhand ihrer Stimmen aus: angespanntes Flüstern, wütende Befehle.

Glauben sie wirklich, ich sei so dumm und wollte ihnen allen auf einmal die Stirn bieten? Er würde das im Rambostil durchziehen, indem er sich einen nach dem anderen vorknöpfte.

"Wir wissen, wo du steckst, Mann!" Eine andere Stimme, näher.

Ihr wisst, wo ich stecke? So was von lächerlich , dachte er. Einer seiner Jäger gab mehrere Schüsse ab.

"Spar deine verdammte Munition", brüllte ihr Anführer.

Cooper drückte sich seine Pistole fest an die Brust - längs, damit sie nicht vom Körper abstand - und seinen Rücken gegen einen riesenhaften Baum. Er befand sich tief in einem urgewaltigen Wald; die Wasserfälle, kolossalen Tannen, üppigen Farne und moosbedeckten Felsen waren schön, eigneten sich aber auch trefflich zum Verstecken.

Schweiß rann an seinem Rücken und den Beinen hinunter. Etwas kitzelte ihn im Genick, doch er verdrängte das Jucken in der Hoffnung, es sei kein beißendes Insekt. Die raue Rinde blieb an seiner Montur haften. Rechterhand fiel ihm eine Bewegung auf, doch er hielt sich steif wie der Tod, verborgen zwischen zwei breiten Farnen.

Sein Herz raste. Acht gegen einen - ein irrsinniges Handicap, doch er war entschlossen, lebendig hier herauszukommen. Einen Gegner ließ er vorbeilaufen, dann noch einen und schließlich zwei weitere.

Der Angriff traf sie überraschend. Er tötete drei von ihnen, bevor sie überhaupt bemerkten, wo er war. Der vierte Mann machte Anstalten, zurück zu feuern, handelte sich für seinen Heldenmut jedoch einen Schuss mitten in die Brust ein.

Cooper dezimierte ihre Gruppe binnen Sekunden um die Hälfte und stand geschützt vor den Verbliebenen hinter einem Baumriesen. Er grinste, als die übrigen vier in Panik gerieten.

"Zurück! Verflucht, er ist gleich dort!"

Cooper hörte, dass mindestens zwei von ihnen davonliefen, und kicherte. Wenn er nach ihnen ruft, sucht er mich nicht , schlussfolgerte er. So lehnte er sich zur Seite und feuerte rasch. Die Kugel traf den Anführer am Visier seines Helms. Eigentlich hatte er mittig auf den Körper gezielt, doch ein Kopfschuss ließ ihn viel cooler dastehen.

"Scheiße!" Der Teenager zog den Helm aus, um sich den Rest des Kampfes ansehen zu können. Er war verblüfft und auch ein bisschen enttäuscht. Beim Paintball gewann Cooper immer, aber das war wirklich lächerlich: Acht gegen einen, unfassbar. Er hätte ihn des Schummelns bezichtigt, wäre es nur annähernd möglich gewesen, dass Cooper dies getan hatte.

"Kommt schon, er steht direkt hinter dem Baum."

"Du bist tot, Harlan", sagte Cooper ruhig.

"Ich bin ein Zombie."

"Zombies können nicht sprechen." Cooper lächelte. Er hörte, wie die anderen beiden sich anschickten, den Baum zu umrunden, um ihn von beiden Seiten anzugreifen. Ein weiterer harrte rechts hinter ihm aus, es sei denn, Norman hatte fliegen gelernt; der Kerl war nicht in der Lage, leise zu gehen.

"Hetze ihn, Dicker!", rief Harlan.

"Er wird mich abschießen", jammerte Norman.

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