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Fables: Peter und Max Roman zur Graphic Novel-Reihe von Willingham, Bill (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.10.2016
  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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Fables: Peter und Max

Die preisgekrönte Comic-Serie 'FABLES' gilt als eine der besten Comic-Serien überhaupt. Den erzählerischen Hintergrund bildet eine Gemeinschaft von Märchenwesen, die mehr oder weniger gut getarnt in einer modernen Welt mitten unter uns leben. Mit 'Peter & Max' veröffentlicht Panini nun den ersten Roman, der auf dem Universum dieser stimmungsvollen märchenhaften Saga beruht. Ein uralter Konflikt aus der Vergangenheit wird direkt im Herzen der Märchenkommune ausgetragen ... DER ERSTE OFFIZIELLE ROMAN ZUR Graphic Novel Reihe 'FABLES'!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 17.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833233975
    Verlag: Panini
    Originaltitel: Peter & Max: A Fables Novel
    Größe: 17516 kBytes
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Fables: Peter und Max

1. Kapitel

FABLES

In dem Red Rose am
frühen Morgen eine Spritztour
unternimmt und am Ende
auf den Helden unserer
Geschichte trifft.

D EN GRÖSSTEN T EIL SEINES LAN GEN LEBENS WOLLTE PETER Piper eigentlich nur eins: In einem abgeschiedenen, gemütlichen Häuschen friedvoll und geborgen dem Dasein frönen, verheiratet mit seiner Jugendfreundin, der einzigen Frau, die er je geliebt hatte. Und so ungefähr geschah es dann. Doch kamen auch Schwierigkeiten des Weges, wie es so oft der Fall ist, denn nur wenigen Liebesgeschichten ist es vergönnt, nur dies und sonst nichts zu sein.

I RGENDWO IN N EW Y ORK C ITY GIBT ES EIN WINZIGES , geheimnisvolles Viertel, von dem niemand weiß außer jenen, die dort leben, und ein paar wenigen auf unserer weiten Welt verstreuten anderen Leuten. Es ist wie eine eigene Insel und umfasst gerade einmal einen bescheidenen Häuserblock an einer kleinen Seitenstraße namens Bullfinch sowie eine Handvoll anderer Gebäude in der Nähe. Die Bewohner nennen ihr Viertel Fabletown. Alle anderen haben gar keinen Namen dafür, weil sie, wie wir bereits sagten, nichts davon wissen. Fabletown gibt es schon länger als die Gegend, in der es liegt, die Upper West Side genannt wird, und es war in der Tat die erste Ansiedlung in diesem Bereich, als sich alle anderen Behausungen noch unten an der Südspitze von Manhattan Island zusammenkauerten. Unberührte Weiden und Wälder waren anfangs Fabletowns einzige Nachbarn gewesen, damals, als New York noch New Amsterdam hieß. Aber im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Stadt um Fabletown herum, wie es Städte so an sich haben, und so ist Fabletown heute nur eine schmale, idyllische und größtenteils unbeachtete kleine Seitenstraße in viel größerer Gesellschaft, was seinen Bewohnern durchaus zupass kommt.

Liefe man die Bullfinch Street nun zufällig hinunter - und es wäre wirklich rein zufällig, denn der Ort wurde mit starken Irreführungs-, Verschleierungs- und "Hier gibt es nichts zu sehen"-Zaubern belegt, um Außenstehende fernzuhalten -, würden die Bewohner uns durchaus ähneln. Ganz normale Leute eben in einer ganz normalen Umgebung. Doch sind diese Leute alles andere als normal. Zum einen sind sie schon eine Zeit lang da, einige sogar schon seit Jahrtausenden. Die allerersten Gründer der Siedlung leben immer noch dort und sehen heute keinen Tag älter aus als seinerzeit. Noch lässt sich unmöglich sagen, ob sie unsterblich sind, denn das ließe sich nur dann beweisen, wenn sie am Ende der Zeit auch noch da wären. Aber bisher scheinen sie auf dem richtigen Kurs zu sein, um in diesem Rennen letztlich einen guten Platz zu belegen.

Die Fables, so nennen sie sich allesamt, sind ein magisches Volk, das ursprünglich nicht von dieser Welt stammt. Sie kamen vor langer Zeit hierher, im Laufe vieler Jahre, allein oder in kleinen Gruppen, als Flüchtlinge aus ihrer eigenen, gleichermaßen magischen Heimat, bestehend aus Hunderten verstreuter Welten, die überrannt wurden von den angreifenden Armeen eines gnadenlosen Eroberers, der entschlossen schien, ein eigenes Reich zu errichten und all jene, die sich widersetzten, zu töten und alle anderen zu versklaven.

Hier angelangt erwies sich diese ihre neue Heimat als bescheidene kleine Welt, die so furchtbar nüchtern war, so normal und bar aller natürlichen Magie, dass der Feind - wie sie den Eroberer nannten - keinerlei Interesse daran zeigte. Alles deutete darauf hin, dass sie einen Ort gefunden hatten, der ihnen langfristig Sicherheit bieten würde. Und so ließen sie sich dort nieder.

Ziemlich schnell fielen ihnen an ihrer Wahlheimat ein paar Merkwürdigkeiten auf. Unsere Welt barg anscheinend Miniaturversionen aller Heimatwelten, von denen sie ursprünglich kamen. Hier war es ein kl

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