text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Festung des Teufels - Band 2 Der Weg zu dir von Vinera, Elisabeth (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.08.2014
  • Verlag: novum pocket Verlag
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Festung des Teufels - Band 2

Mehr als sechs Jahre sind seit den letzten Ereignissen um Tadur und die Auserwählten vergangen. Vieles hat sich seitdem verändert ... Der Feind ist nicht länger der Teufel, sondern der Mensch selbst. Während Sarai als mehrfache Mörderin gesucht wird, kehrt die Kunde von Akiras Rückkehr ins Land. Doch Karkara würde ihn in dieser Welt nie mehr dulden. Elisabeth Vinera wurde 1988 in Deutschland geboren und arbeitet als Medium und Reiki-Meisterin/-Lehrerin. Sie schreibt seit ihrer Kindheit und veröffentlichte ihren ersten Roman bereits mit 13 Jahren. Die Geschichten ihrer Bücher sind die Schauplätze ihrer geistigen Wanderungen. Ihre Gabe des 'Kontakts' ermöglicht ihr einen Blick in ferne Welten und in die Seele anderer Menschen. In ihrer Freizeit betätigt sich die Autorin gerne sportlich oder unternimmt etwas mit Familie und Freunden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 282
    Erscheinungsdatum: 28.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990107607
    Verlag: novum pocket Verlag
    Serie: Festung des Teufels Bd.2
    Größe: 434 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Festung des Teufels - Band 2

Kapitel 1

Schicksalshammer

Vierter der Märäne im Jahre des Schlangenbisses 57.

Kein einziger Stern zierte in jener Nacht das Firmament über Zeder. Allein der Vollmond erleuchtete den klaren, düsteren Himmel. Ihm als Wächter der Nacht war es nicht vergönnt, sich von jenem Schauspiel abzuwenden, das sich gleich weit unter ihm, an der Grenze zwischen Monshire, dem heiligen Land von Priestern, und Xander, einst ein Königreich, zutragen würde.

Der kühle Wind pfiff durch die Baumkronen. Ein Eichhörnchen sprintete einen Stamm hinauf, schüttelte sein nasses Fell auf einem dicken Ast aus und kletterte weiter.

Regentropfen fielen hin und wieder von den Blättern des Mischwaldes auf den aufgeweichten Waldboden.

Es war eine Zeit, in der der Regen stets einsetzte, verschwand und bald wiederkehrte.

Die Tiere wagten sich nur in größter Not aus ihren Unterschlüpfen hervor. Niemand, der keinen ausreichenden Grund hatte, mochte bei dieser kalten Witterung unterwegs sein.

Doch eine Gruppe, die sich in der Dunkelheit des Waldes verborgen hielt, hatte eine unaufschiebbare Aufgabe zu erfüllen. Egal mit welcher Naturgewalt sie es hätten aufnehmen müssen, nichts hätte sie von ihrem Vorhaben abbringen können.

Eine der zwei Frauen hatte feuerrote Haare, die selbst bei diesen spärlichen Lichtverhältnissen auffällig schimmerten. Statt ihrem üblichen Lockenkopf, den sie oft als störend empfand, hatte der Regen ihr glatte Haare beschert, die vor Nässe trieften.

Der Mann neben ihr nahm nach jedem Regenguss sein grünes Käppchen ab, um das Wasser abzuschütteln.

Ein weiterer Mann war von großem Wuchs, korpulent und mit breiten Schultern versehen – gar ein Hüne. Er war der Einzige der Gruppe, der wie ein Krieger aussah. Während die anderen bei jedem Windzug die Kälte durch ihre durchnässte Kleidung hindurch noch mehr spürten, war er durch seine Lederrüstung aus vernieteten Lederplatten gut geschützt.

Die Anführerin des vierköpfigen Trupps hatte ihre braunen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden. Sie zog die Schnüre ihres linken Handgelenkschoners fester.

Ihr Blick spähte zu einem entfernten Haus hinüber, in dem immer noch Licht brannte. Lange Zeit war das Gebäude unbewohnt gewesen, bis es sich Reisende, Pilger, Krieger, all jene, die vorbeizogen, als Unterkunft zunutze machten.

Der Regen setzte erneut ein.

Die Hand der Anführerin legte sich auf den Knauf ihrer Waffe, die in der Scheide steckte und darauf wartete, herausgezogen zu werden.

Sie bemerkte, dass der silberne Anhänger, den sie an einer Kette trug, ein Licht reflektierte, und ließ ihn schnell hinter ihrer Kleidung verschwinden, um nicht vorzeitig entdeckt zu werden.

Die Lichter in dem Haus erloschen.

"Es beginnt", läutete sie mit düsterer Stimme ein und ihre Augen nahmen eine bedrohliche Form an.

Der Wind versuchte die vier zurückzudrängen. Er vermochte es nicht, sie aufzuhalten.

Das weiche Moos unter ihren Schuhen war rutschig. Mit bedachten Schritten kamen sie aus dem Schutz des Waldes hervor. Der Regen schlug ihnen hartnäckig ins Gesicht.

Der Hüne trat die Haustür ein, welche krachend zu Boden fiel. Die vier teilten sich auf und zogen wie eine vernichtende Flutwelle von Raum zu Raum.

Die wehrlosen Menschen schreckten durch den Krach auf. Sie entzündeten hastig die Kerzen, das Wachs war no

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen