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Feuer - Stürmisches Begehren Feuer 5 - Roman von Callahan, Coreene (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.03.2016
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Feuer - Stürmisches Begehren

Die Liebe dieses Drachen ist brandgefährlich Venom ist ein erfahrener und bewunderter Drachenkrieger im Nightfury-Clan - und dennoch ist er einsam, denn sein giftiger Atem ist tödlich für jeden, der ihm zu nahe kommt. Die Hoffnung, seine Seelengefährtin zu finden, hat er längst aufgegeben. Welche Frau könnte ihn schon lieben? Als er der schönen Evelyn Foxe begegnet, die auf der Flucht vor der Mafia ist, weiß der Drache in Venom sofort, dass Evelyn die Eine ist und dass er sie um jeden Preis beschützen muss. Doch Evelyn verschenkt ihr Vertrauen nicht so leicht, und plötzlich ist der schwerste Kampf, den Venom je ausfechten musste, der Kampf um Evelyns Herz ... Coreene Callahan arbeitete nach ihrem Psychologiestudium zunächst als Innenarchitektin, bevor sie beschloss, sich ausschließlich ihrer ersten großen Liebe zu widmen: dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in Kanada.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 08.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641176372
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Fury of Obsession - Dragonfury Series Book 5
    Größe: 1905 kBytes
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Feuer - Stürmisches Begehren

1

Stille herrschte in den düsteren Ecken des unterirdischen Ganges. Rote Knopfaugen blitzten auf, beobachteten ihn aus dichten Schatten. Venom, der hinter einem ausgebrannten Humvee in Deckung gegangen war, zog eine Grimasse und überdachte seine Lage. Unterirdisch in der Klemme. Allein ohne Rückendeckung. Und, oh ja ... Ratten, ein ganzer Trupp der pelzigen kleinen Mistviecher.

Na toll. Einfach perfekt. Die passende miese Orchestrierung einer bereits beschissenen Nacht.

Er schluckte seinen Widerwillen hinunter und ging geduckt um die hintere Stoßstange herum, immer in enger Tuchfühlung mit dem zertrümmerten SUV . Dann schlich er bis zur Mitte des feuchten Ganges. Seine Kampfstiefel schrammten über aufgerissenen Beton. Die ungleichmäßigen Geräusche durchbrachen die Stille. Das Rattenpack, das an der Seitenwand entlanghuschte, fuhr auseinander und kreis chte, so als hätte er eine zertrampelt. Super. Der Beschwerdestapel wurde ständig höher. Diese versiffte Ansammlung von Ekelpaketen hatte gerade seine Position verraten. Jetzt kannte der Feind genau seinen Standort, sodass er sich erneut wünschte, dass Wick auftauchen würde. Zur Hölle mit seinem besten Freund. Warum musste der Mann ihn ausgerechnet heute Nacht sich selbst überlassen. Er unterdrückte ein Knurren und aktivierte die Gedankenverbindung, ihr mentales Drachen-Handy, sandte einen Notruf aus und wartete. Einundzwanzig. Zweiundzwanzig. Drei ...

Keine Antwort.

Was nicht weiter überraschte. Am besten sollte er gleich alle Hoffnung fahren lassen. Jegliche Erwartung abhaken. Wick würde nicht kommen. War zweifellos anderweitig beschäftigt, spielte den ...

Das schnelle Stakkato von Maschinengewehrfeuer durchbrach die Stille.

Den gekrümmten Finger am Abzug, wich Venom nach rechts aus. Kugeln flogen über seinen Kopf in Richtung Humvee. Metall prallte auf Metall. Funken stoben, erhellten die Dunkelheit, begleitet von einer heftigen Explosion und einem Höllenlärm. Mit zusammengebissenen Zähnen presste er den Gewehrkolben der Heckler & Koch an seine Schulter, zielte und veränderte seine Schussrichtung.

Langjährige Übung sorgte für effiziente Bewegungen seinerseits.

Erfahrung führte ihn hinunter in einen östlich gelegenen Tunnel.

Er musste das Ziel neu erfassen. Und zwar schnell. Bevor der Feind sich neu formierte und Verstärkung bekam. Einen Schützen konnte er in Schach halten. Aber ein halbes Dutzend? Da standen seine Chancen hundsmiserabel. Also genau, jetzt oder nie. Es wurde Zeit, den Mann fertigzumachen und ihm seine Reservemunition abzunehmen. Seine eigenen Vorräte aufzustocken wäre keine schlechte Idee. Den Pisser, der im unterirdischen Labyrinth Verstecken spielte, k. o. zu schlagen, sogar eine noch bessere. Venoms Kampfstiefel knirschten auf dem zerbrochenen Glas, während er sich an der Wand entlangschob, vorsichtig die Lage peilte und sich um die nächste Ecke pirschte. Schritte echoten, hallten von den Betonwänden zurück.

Venom unterdrückte ein Knurren. Kein schlechter Schachzug. Gute Strategie. Angesichts des Ganges, der sich ein Stück weiter vor ihm verengte, musste man kein Genie sein, um den Grund für den Rückzug des Typen zu erkennen. Praktisches Denken in Bestform - ein Ausweichmanöver, das den Engpass am Ende des Tunnels einkalkulierte. Eine Falle, kein Zweifel. Und auch eine ziemlich gute. Nicht, dass das Venom juckte. Den Feind auszuschalten und sicherzustellen, dass keiner überlebte, war das vorrangige Ziel. Nicht nur, was diesen Einsatz betraf, sondern auch für seinen Seelenfrieden. Also, scheiß drauf. Hinterhalt oder nicht, er würde direkt reinmarschieren und hoffen, lebend davonzukommen. Die Waffe im Anschlag, bog er in einen weiteren dunklen Gang ein und ...

Aus den Augenwinkeln nahm er eine Bewegung wahr.

Venom reagierte. Er duckte sich seitlich weg, wich der Faust aus und schlug dem Feind die Handfeuerwaffe aus der Hand. Die

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