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Feuer - Verhängnisvolle Liebe Feuer 4 - Roman von Callahan, Coreene (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.09.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Feuer - Verhängnisvolle Liebe

Der geheimnisvolle Wick ist einer der mächtigsten Drachenkrieger des Nightfury-Clans, und doch hat er schwer an der Bürde seiner dunklen Vergangenheit zu tragen. Wick lässt niemanden an sich heran - bis er der attraktiven J. J. begegnet. Zwischen Wick und J. J. besteht eine geradezu magische Verbindung, und sie scheint die Einzige zu sein, die Wicks seelische Wunden heilen kann. Als J. J. unschuldig ins Gefängnis kommt, tut Wick etwas, das bisher unmöglich schien: Er wagt sich in die Welt der Menschen, um seine große Liebe zu retten ... Coreene Callahan arbeitete nach ihrem Psychologiestudium zunächst als Innenarchitektin, bevor sie beschloss, sich ausschließlich ihrer ersten großen Liebe zu widmen: dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in Kanada.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 08.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641139162
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Fury of Desire - Dragonfury Series Book 4
    Größe: 3928 kBytes
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Feuer - Verhängnisvolle Liebe

1

Im Hauptquartier war es ruhig ... ausnahmsweise, verdammt noch mal.

Die Kampfstiefel breitbeinig auf den Boden gepflanzt, den Arm voller Baupläne, verharrte Wick unter dem holzverkleideten Torbogen zwischen der Küche und dem Esszimmer. Mit geschärften Sinnen horchte er angestrengt. Nichts. Kein Gelächter. Keine polternden männlichen Stimmen, keine Pfiffe, kein gutmütiges Frotzeln waren zu hören. Er spähte nach links in den kurzen Gang, der um den steinernen Kamin in das Wohnzimmer führte. Der große Plasmabildschirm war dunkel. Irgendwelches Klackern von Billardkugeln war auch nicht zu vernehmen. So gut wie überhaupt kein Geräusch, nur das leise Knistern der Flammen in dem riesigen Kamin, aus dem der Geruch von brennendem Holz zu ihm drang.

Nichts und niemand.

Spitze. Es war amtlich.

Ruhe war eingekehrt und damit das beruhigende Wissen, dass er jetzt reichlich Zeit für sich allein vor sich hatte. Jedenfalls für die nächsten paar Stunden, innerhalb dieser wunderbaren Ruhephase, wenn der späte Vormittag in den frühen Nachmittag überging.

Danach würde die Hölle losbrechen. Aber bis seine Waffenbrüder aus den Federn krochen und sich bereitmachten für den Tag, hatte er Black Diamond – das Quartier, das er mit den anderen Drachenkriegern teilte – ganz für sich allein. Gott sei Dank. Er brauchte den Frieden und die Stille. Etwas Ruhe und Erholung könnte er auch vertragen, um die radikalen Veränderungen innerhalb des Nightfury-Clans im Verlauf der letzten Monate zu verkraften. Das Hauptquartier war früher ein Rückzugsort gewesen, eine Zuflucht, wenn sie mal wieder eine Nacht gegen die Razorback-Arschlöcher, die er Feinde nannte, gekämpft hatten.

Zu dumm, dass alle guten Dinge ein Ende hatten.

Ein Paradebeispiel gefällig? Die weibliche Invasion.

Himmelherrgott, verdammt noch mal, das war schlicht Wahnsinn hoch zwei. Wer hätte gedacht, dass drei Menschenfrauen eine derartige Unruhe verbreiteten? Oder Männern so leicht den Kopf verdrehten? Er jedenfalls nicht. Andererseits, was zum Teufel wusste er schon? Wick ging Frauen in der Regel weiträumig aus dem Weg. Er wusste nie, was er sagen oder wie er sich verhalten sollte in ihrer Nähe. Und nachdem er den Zirkus beobachtet hatte, den seine Kumpels veranstaltet hatten während der letzten paar Monate, und den man nur IRRSINN nennen konnte, wusste er, dass seine Strategie schlichtweg brillant war.

Weiblichen Wesen aus dem Weg zu gehen – ganz besonders solchen mit hoher Energie – war die bessere Lösung. Eine notwendige Maßnahme, die man auch Selbstschutz im weitesten Sinne nennen konnte ... egal. Auf keinen Fall würde er wie seine Brüder enden: eng verbunden und auf bedauernswerte Weise entmündigt, während ihre Partnerinnen sie bewachten und den Ton angaben.

Wick stampfte über den Holzdielenboden zu dem Tisch, der die Mitte des Raums einnahm. Das polierte Mahagoniholz des Tisches glänzte unter dem Kronleuchter aus Kristall. Es war ein hübsches Möbelstück, französisch, achtzehntes Jahrhundert, aus einem eleganten Palais in Paris entwendet. Wie es hier gelandet war, quasi am anderen Ende der Welt, nur zwanzig Minuten von der Innenstadt Seattles entfernt, war kein Geheimnis.

Daimler. Der Numbai, der Mann für alle schwierigen Fälle der Nightfury, hatte einen guten Geschmack, was er regelmäßig unter Beweis stellte.

Was perfekt war. Eine echte Besser-geht's-nicht-Nummer.

Ohne Daimlers Hilfe wäre Wick nie und nimmer zu seiner Kunstsammlung gekommen, ganz zu schweigen von der Landschaft von Gauguin, die über dem Kaminsims hing. Seine stete Niedergeschlagenheit ließ

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