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Firebird - Flammende Erinnerung von Eden, Cynthia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.02.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
6,99 €
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Firebird - Flammende Erinnerung

Cassie Armstrong kämpft mit Schuldgefühlen. Ihr Vater war der Wissenschaftler, der einst in einem geheimen Forschungslabor grausame Experimente an Menschen mit besonderen Gaben durchführte. Inzwischen ist Cassie selbst eine brillante Genforscherin und will ihre Fähigkeiten dazu nutzen, das von ihrem Vater begangene Unrecht wiedergutzumachen. Sie fühlt sich vor allem zu dem Phönix Dante hingezogen, der seit ihrer Kindheit in ihren Träumen erscheint und dessen Schmerz sie immer wieder zu lindern versucht - auch wenn er sich nicht daran erinnern kann. Denn mit jedem Tod und jeder Auferstehung verliert Dante aufs Neue sein Gedächtnis ... (ca. 400 S.)

Cynthia Eden hat Soziologie und Kommunikationswissenschaften studiert. Als Autorin von romantischen Krimis und Romantic Fantasy ist sie international erfolgreich und wurde mit einigen begehrten Genrepreisen ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 04.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736302433
    Verlag: LYX
    Größe: 946 kBytes
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Firebird - Flammende Erinnerung

1

Es war hart für Cassandra Armstrong, einen Mann zu lieben, der sich nicht an sie erinnerte.

Härter noch war es, in Chicagos Nebenstraßen in die schäbigste Bar der Paranormalen zu gehen und diesen Mann in den Armen einer billigen Vampirin zu entdecken.

Cassies Augen wurden schmal, als sie Dante musterte. Er stand in einer weit entfernten Ecke und wollte sich offenbar im Dunkeln verstecken, war aber nicht der Typ, der mit seiner Umgebung verschmolz.

Dafür war er zu groß. Zu gefährlich. Zu sexy.

Und die Vampirin hatte die Fänge viel zu nah an seiner Kehle, als dass Cassie hätte ruhig bleiben können.

Sie bahnte sich einen Weg durch die Menge und murmelte Entschuldigungen, während sie verschiedene Paranormale und auch Menschen anrempelte, die das "Tabu" bevölkerten. Seit einigen Jahren taten die Paranormalen nicht länger, als gäbe es sie nicht, und ihr Coming-out hatte sich zu einer wilden, noch immer andauernden Party entwickelt. Seither waren in allen großen Städten der USA und der übrigen Welt Klubs wie das "Tabu" entstanden.

Dante lehnte an der Rückwand. Die Vampirin mit ihrem langen, roten Haar und ihrem viel zu kurzen Rock fasste ihm überall hin. Ihre Nägel waren blutrot lackiert. Typisch. Nun stellte sie sich auf die Zehenspitzen, und ihr Mund näherte sich bedrohlich Dantes Hals.

"Okay - und jetzt entfernst du dich von ihm", fuhr Cassie die Frau an und trat auf die beiden zu.

Die Vampirin erstarrte.

Dante neigte den Kopf zur Seite und betrachtete Cassie neugierig. Lag in seinem dunklen Blick Erkennen?

Natürlich nicht. Für ihn war sie eine x-beliebige Fremde von der Straße.

Lass das nicht an dich ran! Dante konnte nichts für das, was er war.

Aber er sollte sich von der billigen Vampirin entfernen.

Die fuhr nun fauchend zu Cassie herum.

Moment. Hatte sie tatsächlich gefaucht? Cassie hätte fast die Augen verdreht.

"Zieh Leine." Die Vampirin bleckte die Fänge. "Er gehört mir."

Von wegen . Cassie ballte die Fäuste und musste sich sehr beherrschen, der Schlampe keins überzubraten. "Tut er nicht", sagte sie entschieden und sah an ihr vorbei. "Dante, wir müssen gehen."

Er straffte sich.

Genau. Ich kenne deinen Namen. Warum, warum nur kannst du nichts über mich wissen? Nicht das Geringste?

Aber so war es immer für sie beide.

Cassie hielt Dantes Blick stand. "Glaub mir: Du willst nicht, dass sie dir die Fänge in den Hals schlägt."

Sein Blut war speziell und machte Vampire schnell süchtig. Sollte die Rothaarige davon kosten, würde sie ihn nicht so bald in Ruhe lassen.

Dann müsste ich sie pfählen. Zu schade .

"Dante, wir können ...", begann Cassie.

Doch schon hatte die Vampirin sich auf sie gestürzt und ihr die Hand um die Kehle gelegt. Mit dieser Hand hob sie sie vom Boden. "Vielleicht schlage ich meine Fänge ja in dich, du Miststück." Und an Cassies Ohr gebeugt flüsterte sie: "Denn niemand kommt zwischen mich und mein Essen."

"Du ... willst ... nicht ...", stieß Cassie nur mühsam hervor, denn die Vampirin würgte sie tatsächlich. Sie hätte der Rothaarigen gern gesagt: Du willst nicht deine Fänge in mich schlagen. Das wäre ein riesiger Fehler .

Aber die Vampirin ließ ihr keine Zeit zum Reden.

"Lass sie los!" Dantes Stimme. Kalt. Ungerührt. Und so herrlich tief, wie sie sie in Erinnerung hatte.

Aus schmalen Augen und mit einer Mischung aus Ekel und Wut musterte die Vampirin Cassie. "Du hast recht. Wir brauchen sie nicht. Wir ..."

"Ich sagte: Lass sie los! " Dante klang so drohend, dass Cassie Gänsehaut auf den Armen bekam. "Sofort!"

Die Vampirin ließ sie fallen.

Cassie landete unsanft auf dem Hintern.

Typisch. Sie war nie der anmutige Typ gewesen.

Die Ro

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